Microsoft und US-Justizministerium kurz vor einer Einigung?

Washington Post: Einigung im Kartellverfahren möglicherweise bis Ende der Woche

Microsoft steht möglicherweise kurz vor einer Einigung mit dem US-Justizministerium im Kartellprozess gegen den Redmonder Softwarekonzern, das berichtet die Washington Post. Das Blatt will aus unternehmensnahen Kreisen erfahren haben, dass die Parteien bemüht seien, bis zum Ende der Woche zu einer Einigung zu kommen.

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Noch müssten aber die an dem Verfahren ebenfalls beteiligten Bundesstaaten den ausgehandelten Konditionen zustimmen, heißt es weiter. Eine Gruppe von Staatsanwälten sei bereits in Washington, um die Vorschläge unter die Lupe zu nehmen.

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Der Washington Post zufolge müsse Microsoft, sollte die Einigung zu Stande kommen, Computerherstellern mehr Macht darüber geben, welche Software-Applikationen mitgeliefert und wie diese angezeigt werden. Auch soll es eine Regelung geben die festlegt, wie viel des Quellcodes Microsoft an andere Softwarehersteller geben muss. Um dies zu überwachen, solle ein technisches Kommittee eingesetzt werden.

Das Agreement soll eine Laufzeit von fünf Jahren haben und sich bei einem Verstoß seitens Microsoft um zwei weitere Jahre verlängert werden.

Allerdings müssen noch die Bundesstaaten den Vorschlägen zustimmen, die bisher eher eine härtere Gangart gegen Microsoft angeschlagen haben, insbesondere seit die Bush-Administration das Sagen im US-Justizministerium hat. Anderenfalls könnten die Staaten den Fall auch allein weiter verfolgen. Auch das Gericht müsse der Einigung zustimmen um sicherzustellen, dass diese im öffentlichen Interesse ist, so das Blatt weiter.

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