Kleinwagen ë-C3 ab 8.000 Euro: Citroën verdoppelt Kaufprämie auf bis zu 12.000 Euro

Der französische Autohersteller Citroën will den Verkauf seiner vollelektrischen Autos und Plug-in-Hybride mit einem zusätzlichen Rabatt ankurbeln. Die neue staatliche Prämie von bis zu 6.000 Euro für E-Autos werde beim Kauf oder Leasing eines Citroën verdoppelt, teilte der zum Stellantis-Konzern gehörende Hersteller mit(öffnet im neuen Fenster) .
Der Rabatt ist dabei an die Förderhöhe durch die Bundesregierung gekoppelt . Dadurch ergibt sich bei vollelektrischen Autos für Kunden eine Preisreduzierung von bis zu 12.000 Euro, bei Plug-in-Hybriden sind es bis zu 9.000 Euro.
Steuerbescheide bei Kauf vorlegen
Zunächst läuft die Aktion bis zum 31. März 2026. Die neue Förderprämie kann vermutlich erst von Mai 2026 beantragt werden, sie wird allerdings rückwirkend für Fahrzeuge gezahlt, die nach dem 1. Januar 2026 neu zugelassen wurden.
Käufer eines Citroën müssen daher bei Vertragsabschluss dem Händler dieselben Nachweise vorlegen wie bei der staatlichen Förderprämie. Das betrifft die Einkommensteuerbescheide der zurückliegenden beiden Jahre. Entscheidend ist das Haushaltseinkommen. Die Vorgaben gelten laut Bundesumweltministerium auch für "Paare ohne Trauschein und mit gemeinsamen Kindern" beziehungsweise bei "eheähnlichen Gemeinschaften" .

Günstig, aber mit schlechter Ausstattung
Laut Citroën reduziert sich bei maximaler Förderprämie der Kaufpreis des ë-C3 mit 30-kWh-Akku von rund 20.000 Euro auf 8.000 Euro. Die von Golem getestete Plus-Version des Kleinwagens verfügte über den größeren Akku mit 44 Kilowattstunden (kWh) und ist laut Preisliste für 23.300 Euro erhältlich.
Allerdings erschien uns das Fahrzeug angesichts der spartanischen Ausstattung als zu teuer im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie dem Hyundai Inster und dem T03 von Leapmotor. Die bessere ausgestattete Max-Version des ë-C3 kostet bei maximaler Förderung noch 15.800 Euro.
Laut Citroën gilt das Angebot auch für weitere E-Autos wie den ë-C3 Aircross, den größeren ë-C4 nebst ë-C4 X, den C5 Aircross Elektro und den ë-Berlingo.
Dank des ë-C3 konnte der französische Hersteller im Jahr 2025 seine Verkäufe von E-Autos in Deutschland im Vergleich zu 2024 mehr als vervierfachen. Mit 6.224 Neuzulassungen rangierte Citroën in der Statistik noch vor Herstellern wie Peugeot, Toyota, Dacia oder Polestar.
Nachtrag vom 21. Januar 2026, 17:14 Uhr
Noch günstiger als der ë-C3 ist inzwischen der Dacia Spring zu haben. Der rumänische Hersteller, der zum französischen Renault-Konzern gehört, bietet sein Einstiegsmodell derzeit für 11.900 Euro an(öffnet im neuen Fenster) . Unter Berücksichtigung der maximalen Kaufförderung kostet das Auto nur noch 5.900 Euro. Das gilt allerdings nur für den Dacia Spring Essential Electric 70, der Essential Electric 70 ist knapp 3.000 Euro teurer. Zudem wird der Bonus unabhängig davon gewährt, ob man die staatliche Förderung erhält.
"Im Falle einer Ankündigung staatlicher Förderprogramme für elektrisch betriebene Fahrzeuge kann der Dacia-Elektrobonus neu definiert werden" , heißt es einschränkend. Der Elektrobonus gelte für Kaufanträge und Leasingverträge von Dacia-Spring-Neuwagen im Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 28. Februar 2026 und der Zulassung zwischen dem 1. Januar 2026 und dem 30. September 2026.
Der Spring Essential verfügt dabei über den 52-kW-Antrieb, ein 7-Zoll-Digitalinstrument, einen Tempomat, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und elektrische Fensterheber vorn. Nach einer Modellpflege vom Herbst 2025 liefert der Antrieb des Spring je nach Version 52 Kilowatt (75 PS) oder 75 kW (100 PS) Leistung. Die neue Batterie hat eine Kapazität von 24,3 Kilowattstunden (kWh). Die Reichweite beträgt 225 km.



