Gericht verbietet weitere Verbreitung von AOL 6.0

PlayMedia erwirkt einstweilige Verfügung gegen AOL

Ein US-Bundesrichter hat jetzt AOL mittels einer einstweiligen Verfügung untersagt, seine Zugangssoftware AOL 6.0 zu verbreiten. Hintergrund ist ein Antrag der Firma PlayMedia Systems, da nach deren Meinung AOL ohne Erlaubnis die AMP-MP3-Playback-Technologie von PlayMedia nutzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Richter Judge A. Howard Matz forderte nun AOL auf, die Verbreitung der AOL 6.0 Software einzustellen, die die PlayMedia Software enthält und alle Lizenznehmer von AOL 6.0 über die einstweilige Verfügung zu informieren.

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeitung (m/w/d) Informations- und Kommunikationstechnik
    Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW), Halle
  2. Softwareentwicklerin (w/m/d) Querschnitt und Umgebungsmanagement
    Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

PlayMedia designt und entwickelt digitale Content-Distribution und Management Software, darunter auch die MP3 Audio Decoding Engine AMP, die man unter anderem 1999 an die heutige AOL-Tochter Nullsoft für deren Produkt (Winamp) lizenzierte. Dabei habe man die Nutzung von AMP nur direkt für Winamp erlaubt, so PlayMedia.

Mittlerweile hat AOL Nullsoft übernommen und setzt AMP nun auch im AOL 6.0 Media Player ein, eine Nutzung, für die AOL nach Meinung von PlayMedia nicht die erforderlichen Rechte besitzt. PlayMedia hatte bereist am 17. April rechtliche Schritte gegen AOL eingeleitet.

AOL ist hingegen der Meinung, dass AOL 6.0 keine Rechte von PlayMedia verletzt und dass eine einstweilige Verfügung hohe Kosten verursachen würde, eine Meinung, der das Gericht so nicht folgte. So wird es AOL bei Androhung einer Strafe von 500.000 US-Dollar untersagt, AOL 6.0 weiterhin zu verbreiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Borg³ 31. Okt 2001

Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu sorgen ;) Mein Beileid - dein treuer...

chojin 31. Okt 2001

genau richtig 31. Okt 2001

Ha danke. ich hab das Smiley nicht gesehen und jetzt ist ohne Mist mein Fön kaputt, hab...

anonymer Pusher 31. Okt 2001

Mensch, ich Idiot hab die Dinger immer gleich weggeschmissen. Auf die Idee, das man...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Forschung
Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom

Ein Forschungsteam hat einen Mikroprozessor sechs Monate ununterbrochen mit Strom versorgt. Die Algen lieferten sogar bei Dunkelheit.

Forschung: Blaualge versorgt Computer sechs Monate mit Strom
Artikel
  1. EC-Karte: Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben
    EC-Karte
    Trotz Kartensperre können Diebe stundenlang Geld abheben

    Eine Sperre der Girocard wird nicht immer sofort aktiv. Verbraucher können sich bereits im Vorfeld schützen.

  2. Swisscom-Chef: Vermasselt habe ich nichts
    Swisscom-Chef
    "Vermasselt habe ich nichts"

    Urs Schaeppi gibt den Chefposten bei Swisscom auf. Sein Rückblick auf neun Jahre Konzernführung fällt ungewöhnlich offen aus.

  3. EV Driver Survey: Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt
    EV Driver Survey
    Elektroautos bei IT-Experten besonders beliebt

    Fahrerlebnis und Technik sind für Fahrer von Elektroautos der größte Zusatznutzen dieser Mobilitätsform. Fast alle würden wieder ein E-Auto kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV (2021) 77" günstig wie nie: 1.771,60€ statt 4.699€ • Grakas günstig wie nie (u. a. RTX 3080Ti 1.285€) • Samsung SSD 1TB (PS5-komp.) + Heatsink günstig wie nie: 143,99€ • Microsoft Surface günstig wie nie • Jubiläumsdeals MediaMarkt • Bosch Prof. bis 53% günstiger[Werbung]
    •  /