Microsoft: Unternehmen sollen Softwarelizenzen offenlegen
Darüber hinaus werden die Unternehmen aufgefordert, ihre Lizenzen zu überprüfen sowie eine Check-Liste mit dem aktuellen Software-Bestand zu erstellen und an Microsoft zurückzusenden. Mehr als 45.000 Kunden wurden in den vergangenen Monaten kontaktiert. Natürlich besteht seitens der Unternehmen keine Auskunftspflicht gegenüber den Informationswünschen eines privatwirtschaftlichen Unternehmens.
Das Anschreiben ist Teil einer Kampagne, die Unternehmern deutlich machen soll, mit welchen Konsequenzen Unternehmen zu rechnen haben, die illegale Software nutzen. Die Aktion läuft bereits seit Mai 2001 in den südlichen und westlichen Bundesländern. Den Mailings beigefügt ist auch eine CD, die Hilfe zum Aufbau eines geregelten Bestand-Managements geben soll. Die Kampagne versteht Microsoft als deutliche Warnung an Firmen, die Raubkopien verwenden oder eine Unterlizenzierung bewusst in Kauf nehmen. Microsoft bietet bei rechtzeitiger Nachlizenzierung an, auf Schadensersatzforderungen zu verzichten. "Wir wissen, dass wir mit diesem Thema nicht auf offene Türen stoßen, die Erfahrung zeigt aber, dass hier nur klare Worte Wirkung zeigen" , erläuterte Wolfgang Ebermann, Mitglied der Geschäftsführung Microsoft GmbH.
Details zur Kampagne sind auch unter www.legalesoftware.de zu finden. Weitere Auskünfte erteilt außerdem die Geschäftskundenbetreuung von Microsoft unter 01805/22 95 52 für 0,12 Euro pro Minute.



