Sicherheitslücke in Microsofts Passport-Dienst Wallet
Der Passport-Dienst Wallet soll das Einkaufen im Internet erleichtern, indem etwa Kredikartendaten zentral von dem Microsoft-Dienst verwaltet werden. Der Open-Source-Programmierer Marc Slemko deckte auf(öffnet im neuen Fenster) , dass man mit einer präparierten E-Mail an einen Hotmail-Adressaten ohne große Schwierigkeiten an dessen Finanzdaten gelangen kann. Um einen Datenmissbrauch zu verhindern, deaktivierte Microsoft den Wallet-Dienst Ende vergangener Woche bis auf weiteres. Laut Microsoft sei aber kein Kunde zu Schaden gekommen.
Mit Bekanntwerden der Sicherheitslücke bestätigen sich die Bedenken von Kritikern gegen den Passport-Dienst, die unter anderem unzureichende Sicherheitsmechanismen anprangerten. Im August haben US-Datenschützer erneut Beschwerde bei der Federal Trade Commission (FTC) gegen die Passport-Dienste eingereicht.
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