Donald Trump ist noch nicht einmal vereidigt, da haben manche Einwohner Kaliforniens bereits Fluchtgedanken: Der Unternehmer Shervin Pishevar will eine Kampagne zum Austritt des Bundesstaates aus den USA finanzieren. Unmöglich? Das haben die meisten auch über einen Wahlsieg Trumps gedacht.
Die Bundesregierung will die Sicherheit im Internet mit Gütesiegeln verbessern, Opposition und Verbände kritisieren aber, dass die Regelungen unkonkret sind. Außerdem würde das Vertrauen der Bürger in sichere IT geschwächt.
Eigentlich soll die IT-Verwaltung in München endgültig zentralisiert werden. Doch sowohl der Stadtrat als auch Verwaltungsreferate agieren gegen den Plan und gegeneinander. Dass Gutachter und die CSU eine Totalabkehr von Limux und Libreoffice in Erwägung ziehen, ist dabei vermutlich wenig hilfreich.
Ist der Autopilot des Tesla wirklich so schlecht wie sein Ruf? Auf einer Testfahrt zu EU-Kommissar Oettinger hat uns das Elektroauto überzeugt, auch wenn am Ende ein Außenspiegel an der Seite baumelte.
342Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis,Werner Pluta
Die Hersteller müssen Geräte künftig so bauen, dass sie leichter repariert werden können. Und sie müssen verpflichtet werden, kaputte Smartphones bedingungslos zurückzunehmen und wiederzuverwerten, fordert ein Experte.
Zwei Dinge bewegen Interessenten von Elektroautos: der hohe Anschaffungspreis und die Lademöglichkeiten. Die Bundesregierung will nun Tausende Ladesäulen bauen lassen - allerdings dauert dies bis 2020.
Eine komplette Versorgung der Haushalte in Deutschland mit Glasfaser würde sich bis in die 2030er-Jahre hinziehen. Dies sei laut dem Telekom-Chef allein schon dem Tiefbau geschuldet, der das nicht schaffe.
Vorläufig leitet Whatsapp keine Nutzerdaten mehr an den Mutterkonzern Facebook weiter. Ein generelles Aus für die Weitergabe bedeutet dieser Schritt allerdings nicht: In der Zwischenzeit will das Unternehmen zunächst nur die Kritik von Behörden und Datenschützern überprüfen.
Das BSI soll ein Gütesiegel für die sichere Nutzung von Internet und Computern entwickeln. Zudem will die Bundesregierung eine "besonders bösartig intelligente Nutzung von Kommunikationsmitteln" bekämpfen.
Was bedeutet der überraschende Wahlsieg Donald Trumps für die IT-Wirtschaft? Noch ist vieles unklar, was der künftige US-Präsident in Sachen Freihandel und Internet unternehmen will. Seine wenigen Äußerungen versprechen nichts Gutes.
Das Landgericht München hat den Onlinevideorekorder YouTV.de als urheberrechtswidrig bezeichnet. Doch der Dienst ist weiter online, weil sich das Urteil nur auf eine Funktion beziehen soll. Der Betreiber erklärt: Das Verfahren und Urteil betrifft die Funktion "record all", die nicht mehr aktiv ist.
Die Netzallianz konnte sich wie erwartet nicht auf ein Gigabitnetz für Deutschland bis zum Jahr 2025 einigen. Stattdessen versuchen Dobrindt und die Telekom sich in Ausreden.
Um die Überwachung von E-Mails in Deutschland ranken sich viele Mythen. Eine große Rolle spielt dabei eine Box, die diese Aufmerksamkeit eigentlich nicht verdient hat. Wir haben uns die technischen und rechtlichen Hintergründe der E-Mail-Überwachung in Deutschland angeschaut.
Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, will den Jugendschutz bei Computerspielen verschärfen. Neben der Abschaffung von USK ab 0 Jahre denkt sie auch darüber nach, das Suchtpotenzial bei den Freigaben für ältere Zielgruppen zu berücksichtigen.
Trump darf nicht mehr twittern, Clinton kann ein wenig aufatmen, weil das FBI sie erneut nicht wegen ihres privaten Mailservers anklagen will. Die Nutzung von IT durch die Kandidaten spielt im Wahlkampf eine große Rolle.
Günther Oettingers rassistische und homosexuellen-feindliche Äußerungen bringen ihm eine Rüge des EU-Kommissionspräsidenten ein. Zurücktreten muss er jedoch bisher nicht.
Kann die US-Wahl gehackt werden? Eine Sicherheitsfirma hat eine Sicherheitslücke in Wahlcomputern demonstriert - die ohnehin als notorisch unsicher und problematisch gelten. Die USA wollen im Falle einer Manipulation zurückhacken.
Golem-Wochenrückblick Wir haben diese Woche zwei Dinge gelernt: Traue nie einem Browser-Addon und höre nie auf, an das Unerwartete zu glauben! Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
VDSL führt schon heute dazu, dass vielerorts FTTH-Anschlüsse für Geschäftskunden fehlen, kritisieren Telekom-Konkurrenten. Nur Gigabit solle staatlich gefördert werden.
Whatsapp und Twitter funktionieren nicht mehr, auch sonst ist der Internetzugang in der Türkei eingeschränkt. Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Entscheidung der türkischen Regierung.
Open-Source-Projekte der US-Regierung und ihrer Behörden werden künftig auf einem einzigen Portal gesammelt und zur Verfügung gestellt. Die Webseite ist Teil einer neuen Richtlinie, die die Zusammenarbeit verbessern soll und damit Steuergelder einsparen kann.
Die Browserhersteller ziehen Konsequenzen. Vorerst lässt sich die Erweiterung Web of Trust nicht mehr über die offiziellen Angebote herunterladen. Die Addon-Entwickler verstehen die Aufregung immer noch nicht.
Breitbandberater sollte man sein. Fast 32 Millionen Euro sind für Berater von Kommunen ausgegeben worden, ohne dass Glasfaser oder andere Netztechnik ausgebaut wurden. Bezahlt wurde mit Steuergeldern.
Ein Telekom-Kunde hatte sich an Golem.de gewandt, weil sein VDSL-25-Anschluss auf 16 MBit/s reduziert werden sollte. Nach einer Woche nun scheint der Fall gelöst.
Alle Suchwörter, alle Webseiten - der Browser-Verlauf eines ganzen Monats steht zum Verkauf. Unser Autor erlebte, wie das ist, wenn die eigenen Daten zur Ware werden.
Einige Kunden der Targobank dürften gestern beim Blick auf ihr Konto einen Schock bekommen haben, denn statt des eigentlichen Guthabens wurde eine Einlage von null Euro angezeigt. Schuld sollen Serverprobleme gewesen sein.
Eine Grundfunktion in der Netzwerksoftware zeigt der Deutschen Telekom an, wie viele Glasfaseranschlüsse wirklich bis ans Haus oder weiter gehen. Angaben dazu sind weiter nicht öffentlich.
88-mal zur Sonne und wieder zurück: So lang müsste theoretisch eine Teststrecke für autonome Autos sein. Eine starke Motivation für Hersteller und Behörden, emsig nach anderen Lösungen zu suchen.
Die CDU-Fraktionsvize Nadine Schön fordert eine Abkehr von der Datensparsamkeit. Das dürften manche Politikerkollegen nach der Ausspähung durch ihre Browser-Addons anders sehen.
Nur wenige Bauern haben die Datenrate, die die Bundesregierung bis 2018 allen Haushalten versprochen hat. Dennoch sind Roboter bei 8 Prozent aller Betriebe im Einsatz.
Auf der Berlin5GWeek warnen die Experten vor zu hohen Erwartungen in 5G für den Endnutzer. Bis die 100-mal höhere Datenrate als in heutigen LTE-Netzen beim Nutzer ankomme, dauere es und "nicht alle Facetten werden sich erfolgreich durchsetzen".
Einige Bundesländer haben wenig Interesse am Ausbau mit schnellem Internet. Sie rufen die Bundesförderung kaum ab. Dabei gehört zum Beispiel Brandenburg mit 50 MBit/s zu den am schlechtesten versorgten Bundesländern.
Update Der Browserverlauf von deutschen Nutzern wird offenbar von Addon-Anbietern vermarktet. Die Daten hätten sich leicht deanonymisieren lassen, berichtet das ARD-Magazin Panorama. Die Erweiterung Web of Trust wurde mit einem simplen Trick überführt.
Es könnte weiter Sperrtafeln bei Youtube geben, wenn Musiklabels das verlangen. Auch das Hochladen geschützter Musikstücke bleibt eine Rechtsverletzung.
Weder Bundesverkehrsministerium noch Telekom machen Angaben zum echten Glasfaserausbau des Konzerns bis ans oder ins Haus. Das Geheimnis wird von beiden Seiten gehütet.
Wenn Hillary Clinton oder Donald Trump ihr Amt als US-Präsident antreten, bekommen sie auf Twitter und Facebook eine leere Timeline: Das Weiße Haus hat bekanntgegeben, wie die Social-Media-Kanäle der aktuellen Administration übergeben werden.
Ein ewiger Streit ist zu Ende. Gema und Youtube konnten sich seit sechs Jahren nicht einigen. Jetzt wurde ein Vertrag geschlossen. Es darf Musik gehört werden.
Die Bundesnetzagentur hat sich beeilt, alle Hürden zu beseitigen, damit die Telekom ihr Vectoring anschalten kann. Das Layer-2-Bitstrom für Konkurrenten wurde vorläufig in Kraft gesetzt.
Wie arbeitet die NSA? Einige Antworten darauf könnte eine erneute Veröffentlichung der Shadow Brokers geben. Offenbar infiziert die Behörde gezielt Server in den Netzwerken von Universitäten und Unternehmen.
In einem friesischen Dorf hat die Deutsche Telekom die Datenübertragungsrate von 50 MBit/s auf 16 MBit/s verringert. Angeblich haben deren Kunden darum gebeten. Laut einem dortigen Anwalt stimmt das nicht. Der lokale Betreiber Arche.Net vermutet, dass es sich um einen Fehler beim Vectoring handelt.
Für die Provider wird es ernst mit der Vorratsdatenspeicherung. Da die EU-Kommission die Anforderungen der Bundesnetzagentur gebilligt hat, können sie von nächster Woche an mit den Vorbereitungen loslegen.
Digitale Assistenten werden von der obersten Datenschützerin in Deutschland weiterhin kritisch bewertet. Sie sorgt sich um die Sicherheit der gespeicherten Daten und sieht eine mögliche Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Privatsphäre der Nutzer.
Die Europäische Union verlangt von Facebook, den seit August praktizierten Datenaustausch mit dem Whatsapp-Dienst einzustellen. Auch Yahoo ist im Visier von EU-Datenschützern und muss sich auf umfangreiche Untersuchungen einstellen.
Golem-Wochenrückblick Microsoft stellt einen All-in-One PC vor, Apple nicht. Was nicht weiter tragisch ist, denn wir erobern in Civilization 6 die Welt. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Update Nach zwei Jahren als EU-Digitalkommissar gibt Günther Oettinger seinen Posten ab. Empörung löste eine Rede aus, in der er über "Schlitzaugen" und die "Pflichthomoehe" lästerte.
Durch den Einsatz neuerer Technik kann ein Kunde der Telekom nur noch ADSL mit einer Datenrate von 16 MBit/s erhalten. Sein bisheriger Zugang brachte 30 MBit/s und wurde gekündigt.