Abo
  • Services:

Class-Action-Lawsuit: Hunderte Exmitarbeiter verklagen Blackberry

Blackberry soll ehemaligen Mitarbeitern rund 15 Millionen US-Dollar zahlen, weil diese mit Tricks zur Unterzeichnung einer Kündigung gebracht worden seien. Das Unternehmen sieht keine Probleme mit dem Vorgehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Blackberry Z10.
Das Blackberry Z10. (Bild: Enrique Dans - Flickr: BlackBerry Z10/CC-BY 2.0)

Blackberry wird offenbar von mehreren Hundert Exmitarbeitern auf insgesamt 15 Millionen US-Dollar verklagt. Das berichtet The Register unter Berufung auf die involvierte Anwaltskanzlei. Die mehr als 300 ehemaligen Mitarbeiter werfen dem Unternehmen vor, sie mit Tricks zur Unterzeichnung einer Kündigung gebracht zu haben.

Stellenmarkt
  1. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München
  2. TUI InfoTec GmbH, Hannover

Im Rahmen einer Umstrukturierung sollten die betroffenen Mitarbeiter von Blackberry selbst zu einem Blackberry-Partnerunternehmen mit dem Namen Ford Canada transferiert werden. Im Rahmen dieses Transfers wurden die Mitarbeiter nach Angaben der Anwaltskanzlei Nelligan O'Brien Payne LLP gebeten, ein Formular zu unterschreiben. Dieses Formular sei aber in Wahrheit eine Kündigung gewesen, aber nicht als solche erkennbar gewesen.

Ein Formular, das eine Kündigung ist

Die Mitarbeiter hätten mit der Unterzeichnung des Dokuments zahlreiche Vorteile aufgegeben, die beim neuen Arbeitgeber Ford Canada nicht mehr existieren, heißt es in der Klage. Dazu solle unter anderem der Status aufgrund der Beschäftigungszeit gehören. Die Anwaltskanzlei schreibt: "Die Handlungen von Blackberry kommen einer Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses gleich."

Blackberry selbst sieht keine Probleme. Das Unternehmen sagte The Register: "Wir haben die Anschuldigungen in der Klage geprüft und wir sind zuversichtlich, dass wir alle Verpflichtungen gegenüber unseren Mitarbeitern erfüllt haben." Daher gehe man davon aus, dass die Klage keine Berechtigung habe. Man werde sich "energisch" verteidigen.

Blackberry wurde in den vergangenen Jahren immer wieder umstrukturiert. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen mitgeteilt, sich künftig nur noch um die Software seiner Geräte kümmern zu wollen. Für die Hardware ist künftig der Auftragshersteller TLC zuständig, der auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona ein Tastatur-Smartphone vorstellen will.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 23,99€
  2. 46,99€ (Release 19.10.)
  3. 53,99€ statt 69,99€
  4. 31,49€

AllDayPiano 20. Feb 2017

Nö. Nö. Ich spreche nicht von Ford. Sondern von einem viel "renommierteren" Unternehmen...

Trockenobst 20. Feb 2017

Alle Leute die ich kenne, die in Konzernen arbeiten, haben alle einen Ordner voll mit...

mhstar 19. Feb 2017

Unterschreiben Sie hier: ________________________________ Und darunter, mit...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Xilinx-CEO Victor Peng im Interview: Wir sind überall
Xilinx-CEO Victor Peng im Interview
"Wir sind überall"

Programmierbare Schaltungen, kurz FPGAs, sind mehr als nur Werkzeuge, um Chips zu entwickeln: Im Interview spricht Xilinx-CEO Victor Peng über überholte Vorurteile, den Erfolg des Interposers, die 7-nm-Fertigung und darüber, dass nach dem Tape-out der Spaß erst beginnt.
Ein Interview von Marc Sauter

  1. Versal-FPGAs Xilinx macht Nvidia das AI-Geschäft streitig
  2. Project Everest Xilinx bringt ersten FPGA mit 7-nm-Technik

    •  /