Microsoft: NSA bescheinigt Windows 10 und Surface hohe Sicherheit

Microsoft freut sich: Der US-Geheimdienst NSA hat Windows 10 und die Surface-Geräte als besonders sicher eingestuft. Beide Produkte dürfen somit im Hochsicherheitsbereich verwendet werden.

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NSA findet Microsofts Windows 10 toll.
NSA findet Microsofts Windows 10 toll. (Bild: Jason Redmond/AFP/Getty Images)

Der US-Geheimdienst NSA (National Security Agency) hat Microsofts aktuelles Betriebssystem auf die CSfC-Liste gesetzt. Das steht für Commercial Solutions for Classified Programs und beschreibt kommerzielle Produkte, die für den geheimen Einsatz geeignet sind. Auch die Surface-Geräte von Microsoft wurden auf die Liste gesetzt, Windows-10-Geräte anderer Hersteller sind derzeit nicht dabei.

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Die NSA nimmt nach eigener Aussage nur Produkte in diese Liste auf, die bestimmte Kriterien erfüllen und zugleich zeitnah Updates bereitstellen, um Sicherheitslücken zügig zu schließen. Hersteller können sich bei der NSA bewerben, auf diese Liste genommen zu werden. Das war offenbar bei Microsoft der Fall.

In einem Blogbeitrag freut sich Microsoft über die Aufnahme und betont, dass die Surface-Geräte derzeit die einzigen Windows-10-Geräte in der Liste seien. Hier hat Microsoft seinen Informationsvorsprung ausgenutzt und sowohl das Betriebssystem als auch die Surface-Geräte angemeldet. Hersteller anderer Windows-10-Geräte haben das mutmaßlich noch nicht getan und sind daher in der Liste nicht vertreten.

Surface Studio noch nicht dabei

Produkte, die in der NSA-Liste aufgeführt sind, dürfen von US-Regierungsstellen auch im Hochsicherheitsbereich verwendet werden, wie etwa beim Militär. Die Liste umfasst derzeit nicht alle aktuellen Surface-Geräte, das Surface Pro 3 und 4 sowie das Surface Book sind enthalten. Aber das Surface Studio fehlt in der Auflistung. Windows 8 ist ebenfalls Bestandteil der NSA-Liste, so dass die Aufnahme von Windows 10 wenig überraschend ist.

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Denn mit Windows 10 hat Microsoft weitere Verbesserungen an den Sicherheitsfunktionen des Betriebssystems vorgenommen. So soll die Anmeldung am Gerät komfortabler und zugleich sicherer sein. Für den Einsatz in Behörden stehen dann weitere Sicherheitsfunktionen bereit, die auf die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten abgestimmt sind.

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