Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin.
Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin. (Bild: Douglas C. Pizac/Greenpeace)

NSA: Insider soll 75 Prozent der Tao-Hackingtools kopiert haben

Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin.
Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin. (Bild: Douglas C. Pizac/Greenpeace)

War es Sammelwut oder kriminelle Energie? Ein Insider soll 75 Prozent der Hackertools der NSA-Abteilung Tailored Access Operations mit nach Hause genommen haben. Ihm drohen jetzt 30 Jahre Haft.

Harold T. Martin III soll 50 Terabyte an Daten von der NSA kopiert haben - das wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, wie die Washington Post berichtet. Der 52-jährige Martin wurde im vergangenen Jahr in seinem Haus in Glen Burnie, Maryland verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Eine Untersuchung des Falls deutet auf Verbindungen zu der Hackergruppe Shadow Brokers hin.

Anzeige

Martin soll tausende Seiten an Dokumenten und 50 Terabyte an Daten "wissentlich" kopiert haben, darunter zahlreiche Informationen mit Bezug zur nationalen Sicherheit, inklusive klassifizierter Daten wie Hacking-Tools der NSA. Auch geplante Operationen gegen einen "bekannten Feind" der USA sollen unter den Daten sein.

Ist Martin die Quelle der Shadow Brokers?

Ungenannte Regierungsmitarbeiter werfen Martin nach Angaben der Washington Post vor, dass er etwa 75 Prozent der Hackingtools der Abteilung Tailored Access Operations (Tao) der NSA kopiert haben soll. Nach wie vor wird spekuliert, ob Martin die Quelle der Shadow Brokers war, die im vergangenen Jahr zahlreiche Exploits für Router etwa von Cisco und Fortinet veröffentlicht hatten und ein größeres Paket von Schwachstellen versteigern wollten. Martin müsste die Dateien nicht wissentlich weitergegeben haben, sie könnten auch durch einen Angriff auf seine Rechner kompromittiert worden sein. Zunächst war vermutet worden, dass die Hacker der NSA ihre Werkzeuge auf einem Angriffsserver vergessen hatten, diese Einschätzung wurde aber später widerrufen.

Die Verteidigung hatte versucht, Martin als eine Art "Daten-Messi" darzustellen, der Informationen aus einem Sammeltrieb heraus mitgenommen hat. Er habe die Materialien nur zum Selbststudium mitgenommen, um sich in seinem Beruf zu verbessern. Nach den aktuellen Informationen könnte ihm nun eine Anklage nach dem Espionage Act drohen, was eine Haftstrafe von bis zu 30 Jahren nach sich ziehen könnte.


eye home zur Startseite
Cyrion 02. Jun 2017

Erstmal wirf die Polemik,und anderen rethorischen Tricks aus deinem Diskussions...

Seismoid 07. Feb 2017

blödsinn. für den vorwurf der spionage ist gerade das entscheidend. wer weder dem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. EOS GmbH Electro Optical Systems, Freiberg
  2. Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, Sengenthal bei Neumarkt i.d.Opf.
  3. Innoventis GmbH, Würzburg
  4. über Hays AG, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 42,99€
  2. 24,99€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Automatisierung

    Hillary Clinton warnt vor den Folgen künstlicher Intelligenz

  2. Gutachten

    Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert

  3. München

    Tschüss Limux, hallo Chaos!

  4. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  5. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  6. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  7. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  8. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  9. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  10. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Sie hat völlig recht!

    KnutRider | 08:38

  2. Das ist ihre verdammte Aufgabe

    demaddin | 08:38

  3. Entscheidend ist, wie man das für sich nutzen kann!

    NachDenker | 08:38

  4. Re: Wieviel haette man gespart

    Michael H. | 08:38

  5. 1.000 EUR Lizenzkosten pro Arbeitsplatz

    highrider | 08:36


  1. 07:37

  2. 07:13

  3. 07:00

  4. 18:40

  5. 17:44

  6. 17:23

  7. 17:05

  8. 17:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel