Berichte über eine Software zur gegenseitigen Bewertung von Mitarbeitern bei Zalando haben die Berliner Datenschutzbeauftragte auf den Plan gerufen. Vorläufig soll die Software nicht mehr genutzt werden.
Die neue EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen kann ihre Arbeit aufnehmen. Die CDU-Politikerin lässt in ihrer Antrittsrede kein digitales Buzzwort aus.
Die promovierte Physikerin Angela Merkel gibt zu, "auf Abwege" von der Technik geraten zu sein. Dann legt sie aber los und erklärt die wichtigsten Seekabel und Internetknoten.
Das Bundesverfassungsgericht lehnt ein grundsätzliches Recht auf Vergessenwerden im Sinne der Betroffenen ab. Dennoch können Medien verpflichtet werden, den Zugang zu bestimmten Artikeln in Online-Archiven zu erschweren.
Die Bundeskanzlerin will eine europäische Agentur für die Zulassung von 5G-Technik, die mit nationalen Behörden wie dem BSI zusammenarbeitet. Ein vereinzeltes Vorgehen werde verheerend sein. Aber auch Abschottung sei keine Lösung, erklärte Angela Merkel.
Die Beschwerde des weltweit zweitgrößten Registrars, Namecheap, gegen den neuen .org-Vertrag ist nun offiziell von der Icann abgelehnt worden. Namecheap will aber weitere Schritte unternehmen.
Ein Vergleich von Bundeswirtschaftsminister Altmaier, wonach es in der NSA-Affäre auch keinen Boykott gegen US-Unternehmen gegeben habe, bringt den US-Botschafter in Deutschland in Rage. Er will unbedingt einen Boykott gegen Huawei durchsetzen.
Ein Experte der Bundesnetzagentur hat am Dienstag in Stuttgart bei Nokia Details aus dem Vorfeld der vergangenen 5G-Auktion offengelegt und worüber insgeheim gestritten worden ist.
Aus Angst vor einem künftigen US-Embargo zieht die RISC-V-Foundation aus den USA in die Schweiz. Das soll Probleme wie in anderen Konsortien und bei Herstellern wie Huawei offenbar künftig vermeiden.
Ist die E-Privacy-Verordnung endgültig gescheitert? Nachdem sich die EU-Mitgliedstaaten wieder nicht auf einen Vorschlag einigen konnten, droht zumindest eine weitere jahrelange Verzögerung. Datenschutzjuristen zeigen sich ratlos.
Mit dem Nitrokey Fido2 ist erstmals passwortloses Anmelden mit Webauthn möglich. Auch eine starke Zwei-Faktor-Authentifizierung unterstützt der nun offiziell veröffentlichte Sicherheitsschlüssel. Eine Besonderheit ist die aktualisierbare Firmware, die er sich mit den Solokeys teilt.
Seit Jahren wird in Deutschland über eine eigenständiges Digitalministerium diskutiert. Nun gibt es einen neuen Vorstoß von Kanzleramtschef Helge Braun. Macht die SPD mit?
Die Weltfunkkonferenz verschiebt erst einmal eine Vergabe der Frequenzen von Rundfunk und Kultur. Doch dies sei kein Grund zum Aufatmen, erklären die Konzertveranstalter.
Er war einer der profiliertesten Netzpolitiker im Deutschen Bundestag. Bis zuletzt setzte sich der FDP-Abgeordnete für ein Recht auf Verschlüsselung und Privatsphäre ein.
Die CDU hat beschlossen, dass künftig öffentliche Software-Vergaben den Open-Source-Prinzipien folgen sollen. Die Partei übernimmt damit eine Forderung der FSFE. Ebenso will die CDU Open Data fördern.
Trotz einiger Verbesserungen kann Uber die Londoner Verkehrsbehörde nicht von der Sicherheit seines Taxi-Dienstes überzeugen. Dabei nutzen 3,5 Millionen Londoner die App.
In Frankreich streitet man sich um den Mindestpreis für die 5G-Lizenzen. Doch jetzt wurden durch Staatssekretärin Agnès Pannier-Runacher aus 1,5 Milliarden Euro 2,17 Milliarden Euro.
Zugeparkte Ladesäulen und erhöhte Stromkosten: Berlins einziger Taxifahrer mit Elektroauto hadert mit der Elektromobilität. Der Berliner Senat will inzwischen stärker gegen die Fehlnutzung durch Carsharing-Anbieter vorgehen.
Mit einer großen gemeinsamen Kampagne protestieren viele gemeinnützige Organisationen gegen den Verkauf der .org-Registry an einen Finanzinvestor. Dazu gehören Wikimedia, die EFF, das Internet Archive und viele andere.
Die Serienproduktion des ersten russischen Elektroautos Zetta soll im ersten Quartal 2020 beginnen. Der Kleinwagen hat einen kleinen Akku und Radnabenmotoren.
Datenschutzvorfall bei Oneplus: Der Smartphone-Hersteller weist darauf hin, dass Kundendaten in falsche Hände gelangt sind. Das ist bereits der zweite Vorfall in zwei Jahren.
Hat Amazon einen milliardenschweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums aus politischen Gründen nicht bekommen? Der Internetkonzern ist von einer unfairen Vergabe an an Microsoft überzeugt und klagt. US-Präsident Donald Trump und Amazon-Chef Jeff Bezos mögen sich nicht.
Facebook bietet schon seit längerem Gesichtserkennung für die Nutzer seines sozialen Netzes an. Das Unternehmen hat zudem vor einigen Jahren eine Smartphone-App entwickelt, um Facebook-Nutzer auf der Straße zu erkennen. Die App war laut Facebook nur ein Test und nicht zur Veröffentlichung gedacht.
Norbert Röttgen kämpft weiter gegen Huawei in Deutschland. Doch sein Antrag für den laufenden Parteitag wurde von der Parteiführung weitgehend entschärft.
Seit zwei Jahren sollte sich die Furcht vor hohen Abmahnkosten bei offenen WLANs erledigt haben. Doch trotz der gesetzlichen Abschaffung der Störerhaftung bleiben Rechtsunsicherheiten bestehen.
Zwar ist das französische Leistungsschutzrecht nicht einmal einen Monat in Kraft, doch schon hat die juristische Auseinandersetzung mit Google um dessen Durchsetzung begonnen.
Apple soll laut US-Präsident Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation beenden und 5G-Ausrüster werden. Der iPhone-Hersteller hat darauf bisher nicht reagiert.
Der Bundesrechnungshof will sich Standortauswahl für eine Batterieforschungsfabrik in Münster genauer anschauen. Doch die Bewilligungsbescheide wurden schon längst ausgestellt.
Die Polizei soll zukünftig Deepfakes in ihrer Ermittlungsarbeit nutzen dürfen. Mit dem Computer generierte kinderpornografische Darstellungen sollen die Eintrittskarte in Untergrundforen sein. Ein entsprechendes Gesetz soll noch vor Weihnachten verabschiedet werden.
Mit Deep Fakes wird geblödelt, gehetzt und geputscht. Bedrohen Videos, die vorgaukeln, Stars und Politiker zu zeigen, die Demokratie? Möglich, nur anders, als wir denken.
Politische Anzeigen sollen bei Google künftig nicht mehr maßgeschneidert für bestimmte Wählergruppen geschaltet werden können. Das erhöht den Druck auf Facebook-Chef Mark Zuckerberg, ebenfalls Wahlwerbung einzuschränken.
Update Seit mehreren Tagen ist das Internet in Iran nach blutigen Protesten weitgehend gesperrt. Nur fünf Prozent des normalen Traffics werden registriert.
5G-Campusnetze sollen besser geeignet sein als WLAN: Mehrere Dutzend Industrieunternehmen haben Interesse an Mobilfunkfrequenzen für lokale Campusnetze bei der Bundesnetzagentur angemeldet.
Update Missbraucht der Adblock-Plus-Anbieter Eyeo beim Whitelisting von Anzeigen eine marktbeherrschende Stellung? Das Geschäftsmodell von Eyeo könnte nach einem BGH-Urteil nun sehr genau überprüft werden.
Nur zwei von 13 getesteten Smartwatches haben in einer Übersicht der Stiftung Warentest mit "Gut" abgeschnitten. In Armbändern der Uhren von Samsung, Swisstone und Xyle haben die Prüfer den Schadstoff Bisphenol A gefunden.
Mit einer Zalando-Personalsoftware sollen sich Beschäftigte gegenseitig bewerten. "Eigentlich sind es Stasi-Methoden", meint ein Mitarbeiter. Doch die Firma verteidigt die Software.
Der Elektronikhändler Conrad meldet, dass ein Angreifer Zugang zu Kundendaten und Kontonummern gehabt habe. Grund dafür war eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank.
Was ist das Hacken einer Bank gegen die Gründung einer Bank? Dieses abgewandelte Brecht-Zitat scheint das Motto von Phineas Fisher zu sein. Mit dem erbeuteten Geld will er antikapitalistische Hacks anstiften.
Für die Netzbetreiber und den Bitkom sind behördliche Verfahren oder fehlende Standorte schuld an den Funklöchern. Das bewertete der Bundesverkehrsminister gerade erst noch deutlich anders.
Erst im Mai hatte Schweden das Verfahren wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wieder aufgenommen, ein halbes Jahr später lässt die Staatsanwaltschaft das Verfahren fallen.
Unter dem Druck der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) kommt Microsoft den europäischen Kunden peu à peu entgegen. Wenn sich Windows 10 nicht datenschutzkonform nutzen lässt, könnten Behörden auf Open-Source-Programme umsteigen.