Biometrie: Facebook entwickelte Gesichtserkennung-App fürs Smartphone

Facebook bietet schon seit längerem Gesichtserkennung für die Nutzer seines sozialen Netzes an. Das Unternehmen hat zudem vor einigen Jahren eine Smartphone-App entwickelt, um Facebook-Nutzer auf der Straße zu erkennen. Die App war laut Facebook nur ein Test und nicht zur Veröffentlichung gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Gesichtserkennung (Symbolbild): Apps, um neue Techniken zu erkunden und damit zu experimentieren
Gesichtserkennung (Symbolbild): Apps, um neue Techniken zu erkunden und damit zu experimentieren (Bild: David McNew/AFP via Getty Images)

Wer ist das? Facebook hat vor einigen Jahren eine Gesichtserkennungs-App entwickelt, die es ermöglichte, mit Hilfe der Smartphone-Kamera Personen auf der Straße zu identifizieren. Die App diente laut Facebook zu Testzwecken und war nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Stellenmarkt
  1. Core Managerin / Core Manager für Bioinformatics (m/w/d)
    Robert Koch-Institut, Berlin
  2. Teamleiterin / Teamleiter (w/m/d) im Systemmanagement Unix
    Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), Frankfurt am Main, Wiesbaden
Detailsuche

Die App wurde von 2015 bis 2016 von Facebook-Mitarbeitern entwickelt. Sie nutzte Daten des sozialen Netzwerks. Ein Nutzer konnte die Kameras seines Smartphones auf eine Person richten. Die App habe das Gesicht mit den Fotos auf Facebook abgeglichen, berichtet die US-Onlinenachrichtenangebot Business Insider unter Berufung auf mehrere Quellen. Konnte die App die Person identifizieren, wurde deren Facebook-Profil angezeigt. Das habe wenige Sekunden gedauert, sagte eine Quelle dem Business Insider.

Facebook-Mitarbeiter entwickelten regelmäßig Apps, um neue Techniken zu erkunden und damit zu experimentieren, sagte ein Facebook-Sprecher der Onlinepublikation. Diese Apps seien jedoch nur für Mitarbeiter gedacht und würden nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das sei auch bei der Gesichtserkennungs-App so gewesen, sagte der Sprecher. Diese sei zudem in der Funktion eingeschränkt gewesen: Sie habe nur Facebook-Mitarbeiter und deren Freunde identifizieren können, die das Gesichtserkennungssystem in ihren Kontoeinstellungen aktiviert hatten.

Golem Karrierewelt
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12./13.12.2022, virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das bestreitet einer der Business-Insider-Informanten. Er sagte, eine Version der App aus dem Jahr 2016 habe jeden Facebook-Nutzer identifizieren können, und nicht nur die Freunde des App-Nutzers. Erst später sei sie auf die jeweiligen Facebook-Freunde eingeschränkt worden.

Das soziale Netz setzt seit einiger Zeit Gesichtserkennung ein, um Personen auf Fotos zu identifizieren, die auf Facebook veröffentlicht werden. So können sich Nutzer benachrichtigen lassen, wenn ein Foto von ihnen veröffentlicht wird. Das dient laut Facebook zum Schutz der Identität der Nutzer sowie dazu, Fake-Profile zu entlarven.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Jahressteuergesetz
Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht

Wer im Homeoffice arbeitet, kann mehr von der Steuer absetzen als bislang geplant. Der Maximalbetrag steigt an.

Jahressteuergesetz: Homeoffice-Pauschale wird noch einmal erhöht
Artikel
  1. AVM Fritzbox: FritzOS 7.50 ist da
    AVM Fritzbox
    FritzOS 7.50 ist da

    Das neue Betriebssystem für Fritzboxen bringt viele Neuerungen beim Smart Home, führt Wireguard per QR-Code ein und verbessert IP-Sperren.

  2. Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert
     
    Samsung-Tablet bei Amazon um 180 Euro reduziert

    Auch nach dem Black Friday gibt es bei Amazon günstige Samsung-Tablets. Je nach Modell sind derzeit bis zu 180 Euro Rabatt möglich.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. IT-Projektmanager: Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse
    IT-Projektmanager
    Mehr als Excel-Schubser und Flaschenhälse

    Viele IT-Teams halten ihr Projektmanagement für überflüssig. Wir zeigen drei kreative Methoden, mit denen Projektmanager wirklich relevant werden.
    Ein Ratgebertext von Jakob Rufus Klimkait und Kristin Ottlinger

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • Amazon-Geräte bis 53% günstiger, u. a. Echo Dot 5. Gen. 29,99€ • Mindstar: AMD Ryzen 7 7700X Tray 369€ • Crucial-SSDs günstiger • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn: u. a. E-Auto-Wallbox 399€ • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ [Werbung]
    •  /