• IT-Karriere:
  • Services:

Smartwatches: Stiftung Warentest findet Datenschutzmängel und Schadstoff

Nur zwei von 13 getesteten Smartwatches haben in einer Übersicht der Stiftung Warentest mit "Gut" abgeschnitten. In Armbändern der Uhren von Samsung, Swisstone und Xyle haben die Prüfer den Schadstoff Bisphenol A gefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Samsung Galaxy Watch Active
Artwork der Samsung Galaxy Watch Active (Bild: Samsung)

Die Stiftung Warentest hat sich in einem Vergleichstest mit Smartwatches beschäftigt (kostenpflichtiges PDF). Von 13 untersuchten Modellen haben nur zwei mit "Gut" abgeschnitten: die Apple Watch Series 5 sowie die Garmin Forerunner 245 Music. Beiden werden fast durchweg korrekt ermittelte Fitnessdaten und auch sonst überzeugende Funktionen und gute Bedienung attestiert.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Heide
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Zwickau, Dresden

Von den weiteren elf Uhren schneiden acht mit "Befriedigend", zwei mit "Ausreichend" und ein Modell des Herstellers Xyle mit "Mangelhaft" ab. Bei vielen der Smartwachtes würden laut Stiftung Warentest die Schrittzahl oder der Kalorienverbrauch nur unzureichend korrekt ermittelt. Das gelte im Alltag ebenso wie in den speziellen Trainingsmodi, die fast alle der Wearables bieten würden.

Besondere Probleme sieht Stiftung Warentest beim Datenschutz. Viele Hersteller würden unnötigerweise persönliche Daten abfragen, etwa die Telefonnummer oder den Namen des Anwenders. Einige sollen versuchen, die Smartwatch oder das Smartphone des Nutzers eindeutig zu identifizieren, ohne dass man dies bemerken könne. Mehrere Hersteller, darunter Apple und Fitbit, würden sich das Recht einräumen, die von den Kunden erhobenen Daten weiterzugeben - ob sich das auch auf die Fitnessdaten beziehe, bleibe unklar.

In den Armbändern der Samsung Galaxy Watch Active sowie in Wearables von Swisstone und Xlyne sei der Schadstoff Bisphenol A gefunden worden, der unter anderem den Hormonhaushalt und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könne.

Laut Stiftung Warentest würden die gefundenen Mengen zwar keine akute Gesundheitsgefahr bedeuten. Allerdings gelte bei dem Stoff generell die Empfehlung, "die Aufnahme so gering wie möglich" zu halten. Von der Galaxy Watch Active gibt es inzwischen einen nicht von der Stiftung geprüften Nachfolger. Wer sich Sorgen um seine Gesundheit macht, kann zumindest bei den Modellen von Samsung ein anderes Armband anbringen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

crazypsycho 27. Nov 2019 / Themenstart

Nur weil ein Stoff als möglicherweise krebserregend gilt, heißt es nicht, dass dieser...

limes 27. Nov 2019 / Themenstart

Sie arbeiten umsonst? Sie möchten keinen Euro für Informationen ausgeben? Sie möchten...

MrSpok 20. Nov 2019 / Themenstart

Was es nicht besser macht.

Niaxa 20. Nov 2019 / Themenstart

Ich hab die Watch 2 und die Gear S3 Frontier und bin von beiden nicht sehr angetan.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Minecraft Earth - Gameplay

Minecraft schafft den Sprung in die echte-virtuelle Welt: In Minecraft Earth können Spieler direkt in der Nachbarschaft prächtige Gebäude aus dem Boden stampfen und gegen Skelette kämpfen.

Minecraft Earth - Gameplay Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Python Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
  2. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  3. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /