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Smartwatches: Stiftung Warentest findet Datenschutzmängel und Schadstoff

Nur zwei von 13 getesteten Smartwatches haben in einer Übersicht der Stiftung Warentest mit "Gut" abgeschnitten. In Armbändern der Uhren von Samsung, Swisstone und Xyle haben die Prüfer den Schadstoff Bisphenol A gefunden.
/ Peter Steinlechner
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Artwork der Samsung Galaxy Watch Active (Bild: Samsung)
Artwork der Samsung Galaxy Watch Active Bild: Samsung

Die Stiftung Warentest hat sich in einem Vergleichstest mit Smartwatches beschäftigt ( kostenpflichtiges PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Von 13 untersuchten Modellen haben nur zwei mit "Gut" abgeschnitten: die Apple Watch Series 5 sowie die Garmin Forerunner 245 Music. Beiden werden fast durchweg korrekt ermittelte Fitnessdaten und auch sonst überzeugende Funktionen und gute Bedienung attestiert.

Von den weiteren elf Uhren schneiden acht mit "Befriedigend" , zwei mit "Ausreichend" und ein Modell des Herstellers Xyle mit "Mangelhaft" ab. Bei vielen der Smartwachtes würden laut Stiftung Warentest die Schrittzahl oder der Kalorienverbrauch nur unzureichend korrekt ermittelt. Das gelte im Alltag ebenso wie in den speziellen Trainingsmodi, die fast alle der Wearables bieten würden.

Besondere Probleme sieht Stiftung Warentest beim Datenschutz. Viele Hersteller würden unnötigerweise persönliche Daten abfragen, etwa die Telefonnummer oder den Namen des Anwenders. Einige sollen versuchen, die Smartwatch oder das Smartphone des Nutzers eindeutig zu identifizieren, ohne dass man dies bemerken könne. Mehrere Hersteller, darunter Apple und Fitbit, würden sich das Recht einräumen, die von den Kunden erhobenen Daten weiterzugeben – ob sich das auch auf die Fitnessdaten beziehe, bleibe unklar.

In den Armbändern der Samsung Galaxy Watch Active sowie in Wearables von Swisstone und Xlyne sei der Schadstoff Bisphenol A(öffnet im neuen Fenster) gefunden worden, der unter anderem den Hormonhaushalt und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könne.

Apple Watch 5 – Trailer
Apple Watch 5 – Trailer (01:50)

Laut Stiftung Warentest würden die gefundenen Mengen zwar keine akute Gesundheitsgefahr bedeuten. Allerdings gelte bei dem Stoff generell die Empfehlung, "die Aufnahme so gering wie möglich" zu halten. Von der Galaxy Watch Active gibt es inzwischen einen nicht von der Stiftung geprüften Nachfolger. Wer sich Sorgen um seine Gesundheit macht, kann zumindest bei den Modellen von Samsung ein anderes Armband anbringen.


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