Elasticsearch: Datenleak bei Conrad

Der Elektronikhändler Conrad meldet, dass ein Angreifer Zugang zu Kundendaten und Kontonummern gehabt habe. Grund dafür war eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank.

Artikel veröffentlicht am ,
Datenpanne bei Conrad: Ein Unbekannter hatte Zugriff auf Adressen und IBANs.
Datenpanne bei Conrad: Ein Unbekannter hatte Zugriff auf Adressen und IBANs. (Bild: Graf Foto, Wikimedia Commons/CC-BY-SA 3.0)

Bei Conrad Electronic ist es zu einer Datenpanne gekommen. Wie das Unternehmen selbst mitteilt, hatten Unbekannte Zugriff auf ein System, auf dem Kundenadressen und IBANs gespeichert waren. Der Angriff sei durch eine Elasticsearch-Datenbank erfolgt.

Conrad will seine Kunden selbst informieren und hat den Vorfall auch dem zuständigen bayerischen Datenschutzbeauftragten gemeldet. Kreditkartendaten und Passwörter waren laut Conrad nicht betroffen.

Der Grund für den Vorfall war offenbar eine ungesicherte Elasticsearch-Datenbank. Die Datenbank mit Volltextsuche ist häufiger Einfallstor für Datenleaks. So wurde vor Kurzem eine Kundendatenbank von Adobe auf die gleiche Weise von Unbekannten kopiert. Auch gab es in der Vergangenheit bereits Ransomware-Angriffe auf ungesicherte Elasticsearch-Instanzen.

Für Conrad ist es nicht das erste größere Sicherheitsproblem. Golem.de hatte bereits 2014 über eine Sicherheitslücke im Shop von Conrad berichtet, die es ermöglichte, die Daten von Kundenaccounts auszulesen.

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ypsilon 23. Nov 2019

Zufall? Ist meine Conrad Adresse gewesen, mit der ich mich zwischen 2008 und 2010 bei...

Iruwen 21. Nov 2019

Einer unserer Dienstleister hat vor nicht allzu langer Zeit aufgrund seines fragwürdigen...

flow77 20. Nov 2019

Solche Daten sind meistens viel Geld wert. Mir geht es aber eher um die Höhe der Strafe...

Ravenhunt 20. Nov 2019

Kreditkarteninformationen, Login-Daten und Kundenpasswörter waren NICHT betroffen.



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