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Oneplus: Unbefugte greifen erneut auf Kundendaten zu

Datenschutzvorfall bei Oneplus: Der Smartphone-Hersteller weist darauf hin, dass Kundendaten in falsche Hände gelangt sind. Das ist bereits der zweite Vorfall in zwei Jahren.

Artikel veröffentlicht am ,
Oneplus hatte seinen Online-Shop nicht ausreichend gegen Angriff abgesichert.
Oneplus hatte seinen Online-Shop nicht ausreichend gegen Angriff abgesichert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Oneplus muss weiter daran arbeiten, seine Kundendaten vor unbefugtem Zugriff abzusichern. Laut einer Mitteilung des Smartphone-Herstellers im Oneplus-Forum wurde vor einigen Tagen bemerkt, dass Unbefugte Zugriff auf Kundendaten hatten. Bereits Anfang 2018 war es Unbefugten gelungen, Zugriff auf die Oneplus-Kundendaten zu erlangen. Immerhin sollen diesmal keinen Zahlungsdaten abgegriffen worden sein.

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Nach Angaben von Oneplus hatten Unbefugte Zugriff auf die E-Mail-Adresse, den Klarnamen sowie die Postanschrift von Kunden. Wer also mal etwas bei Oneplus direkt gekauft hat, dürfte Opfer dieses Angriffs geworden sein. Etliche Oneplus-Kunden beklagen sich bereits, dass sie in den letzten Tagen vermehrt Spam-E-Mails erhalten hätten. Diese könnte mit dem Abgriff der Oneplus-Kundendaten zusammenhängen.

Auch Kunden in Deutschland betroffen

Nach Oneplus-Angaben sind von dem Vorfall auch Kunden in Deutschland betroffen. Auf wie viele Kundendaten unbefugt zugegriffen wurde, ist offen. Der Anbieter will den Fehler korrigiert haben, über den der Angriff möglich war. Weitere Details zur Art des Angriffs nannte das Unternehmen nicht.

Oneplus versicherte, dass kein unerlaubter Zugriff auf Zahlungsdaten möglich gewesen sei. Demnach sollen diesmal immerhin keine Kreditkartendaten in unbefugte Hände gelangt sein.

Datenschutzvorfall gab es bereits Anfang 2018

Bereits im Januar 2018 gab es einen Datenschutzskandal bei Oneplus. Seitdem wurden die Systeme zumindest soweit abgesichert, dass eben diesmal kein Zugriff auf Kreditkartendaten möglich war. Im vergangenen Jahr war der Fall besonders heikel.

Angreifer gelangten nicht nur an die Kreditkartendaten, den Namen des Kunden sowie an das Verfallsdatum der Karte, sondern auch an die CVC-Nummer. Der Card Validation Code (CVC) darf eigentlich im Onlinegeschäft von Händlern nicht gespeichert werden. Gegen diese Vorgabe hatte Oneplus seinerzeit verstoßen und die CVC-Nummer bei Bestellungen mit abgespeichert. Dadurch konnten Unbefugte beliebig mit den Kreditkartendaten bei anderen Onlineshops einkaufen gehen.

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FreiGeistler 25. Nov 2019

Äh, stimmt ja. Shenzhen, Volksrepublik China. Der Server wird auch dort sein. Ein Händler...

RheinPirat 25. Nov 2019

OnePlus gehört zu BBK Electronics If we combine the shipment share percentages, BBK gets...


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