Lime: E-Scooter-Anbieter stellt Kunden Bußgelder in Rechnung

Mit dem E-Scooter bei Rot über die Ampel fahren kostet zwischen 60 und 180 Euro. Das und mehr müssen die Kunden von Lime künftig selbst bezahlen.

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E-Scooter und mehr in Berlin
E-Scooter und mehr in Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Als erster E-Scooter-Anbieter wird Lime ab sofort alle Verwarn-, Buß- oder Strafgelder an die Nutzer weitergeben. Das gab das Unternehmen am 21. November 2019 bekannt. Bei groben oder wiederholten Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) sollen Nutzer von der Plattform gesperrt werden. Bisher hat der Verleiher die Strafen selbst übernommen.

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Der Beleg des ordnungsgemäß abgestellten E-Scooters durch ein Foto wird künftig verpflichtend. "Als Teil unserer Zusammenarbeit mit den Städten und Behörden möchten wir mit dieser Maßnahme die Arbeit der Ordnungsämter entlasten sowie unsere Nutzer für richtiges Parken sensibilisieren", erklärte Jashar Seyfi, General Manager bei Lime Deutschland. Nach nur wenigen Monaten seien bereits 98 Prozent der Kunden in Deutschland mit den Regeln vertraut und parkten korrekt. Laut Angaben des ADAC kostet das Überfahren einer roten Ampel zwischen 60 und 180 Euro. Fahren auf dem Gehweg wird mit 15 bis 30 Euro, auf der Autobahn mit 20 Euro bestraft. Nebeneinander fahren kostet 15 bis 30 Euro.

Radfahrer dürfen das irgendwie

Für Radfahrer in Berlin ist das Fahren auf dem Gehweg fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Ein gefährliches Hindernis im Straßenverkehr mit häufig rücksichtslosen Fahrern: So sehen dennoch viele Menschen in Deutschland die seit Mitte des Jahres erlaubten elektrischen Leihscooter. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Deutschen ist demnach der Meinung, E-Scooter seien "sehr gefährlich", wobei dieser Aussage sogar fast zwei Drittel der über 50-Jährigen zustimmen (65 Prozent). Für die nach eigenen Angaben repräsentative Studie der GIM (Gesellschaft für Innovative Marktforschung) vom 23. September 2019 wurden insgesamt 1.153 Personen ab 18 Jahren online befragt.

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crazypsycho 25. Nov 2019

Interessant, so mit Kopfsteinpflaster hab ich noch keine Haltestelle in Erinnerung...

crazypsycho 25. Nov 2019

Eigentlich ging es, mir zumindest, nicht ums verteidigen des Radwegparkens, sondern ich...

quineloe 25. Nov 2019

Der Satz ist eigentlich eine ganz normale Unsäglichkeit der voreingenommenen Journallie...

crazypsycho 23. Nov 2019

Und du meinst die Leute würden diesen unsinnigen Aufwand betreiben, nur um diesen...

M.P. 23. Nov 2019

In Paris habe ich schon Leih-Scooter auf dem Grund der Seine gesehen ... Die gleichen...



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