• IT-Karriere:
  • Services:

Project Jedi: Amazon klagt gegen Auftragsvergabe an Microsoft

Hat Amazon einen milliardenschweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums aus politischen Gründen nicht bekommen? Der Internetkonzern ist von einer unfairen Vergabe an an Microsoft überzeugt und klagt. US-Präsident Donald Trump und Amazon-Chef Jeff Bezos mögen sich nicht.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
US-Präsident Donald Trump: Hat er die Jedi-Vergabe an Amazon verhindert?
US-Präsident Donald Trump: Hat er die Jedi-Vergabe an Amazon verhindert? (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Mängel, Fehler, Parteilichkeit: Amazon ist überzeugt, dass bei der Auftragsvergabe des US-Verteidigungsministeriums an den Software-Konzern Microsoft nicht alles rechtmäßig zugegangen ist. Der Internetkonzern reichte deshalb Klage ein.

Stellenmarkt
  1. Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin
  2. Universitätsstadt Tübingen, Tübingen

Das Pentagon hatte den Aufbau einer kommerziellen IT-Infrastruktur (Infrastructure as a Service) inklusive Plattformdiensten (Platform as a Service) ausgeschrieben. Das Projekt Joint Enterprise Defense Infrastructure Cloud, kurz Jedi, hat ein Laufzeit von zehn Jahren und ein Volumen von bis zu zehn Milliarden US-Dollar.

Darum beworben hatten sich Amazon, IBM, Microsoft und Oracle. Amazon galt als Favorit. Viele US-Regierungsstellen arbeiten mit Amazon Web Services (AWS) zusammen. Ende Oktober erhielt jedoch überraschend Konkurrent Microsoft den Auftrag vom Verteidigungsministerium.

Nach Ansicht von Amazon gab es bei dem Vergabeverfahren "klare Mängel, Fehler und unverkennbare Voreingenommenheit". Regierungsaufträge müssten "frei von politischem Einfluss" vergeben werden. Das sei bei Jedi nicht der Fall gewesen.

Amazon glaubt offensichtlich, dass US-Präsident Donald Trump sich in die Auftragsvergabe eingeschaltet hat. Als das Verteidigungsministerium im Sommer das Verfahren vorübergehend stoppte, soll das auf Veranlassung Trumps geschehen sein.

Amazon-Chef Jeff Bezos gehört die einflussreiche US-Tageszeitung Washington Post, die den US-Präsidenten Trump regelmäßig kritisiert und auch schon Interna der Regierung veröffentlichte. Entsprechend schlecht ist Trump auf Bezos zu sprechen. Das Weiße Haus wies kürzlich die US-Bundesbehörden an, Abonnements für die Washington Post und die New York Times nicht mehr zu verlängern. Die beiden Zeitungen gehören zu den schärfsten Gegnern der aktuellen US-Regierung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

thomas.pi 27. Nov 2019 / Themenstart

Natürlich hat eine ökonomisch Einmischung auch eine redaktionelle Einmischung zur Folge...

lear 25. Nov 2019 / Themenstart

Nope, MS ist auf dem Gebiet ein Anfänger - es ist nichtmal klar, ob sie das überhaupt...

re12345 24. Nov 2019 / Themenstart

Der Besitzer einer Zeitung..die über teils geheime Interna der Regierung veröffentlichte...

schap23 23. Nov 2019 / Themenstart

Der Einfluß Trumps auf die Entscheidung, die bereits erfogte Vergabe an Amazon rückgängig...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /