• IT-Karriere:
  • Services:

Icann: Ende der .org-Preisschranken offiziell bestätigt

Die Beschwerde des weltweit zweitgrößten Registrars, Namecheap, gegen den neuen .org-Vertrag ist nun offiziell von der Icann abgelehnt worden. Namecheap will aber weitere Schritte unternehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der neue Vertrag für die weltweit genutzten .org-TLDs hebt die bisherigen Preisschranken auf.
Der neue Vertrag für die weltweit genutzten .org-TLDs hebt die bisherigen Preisschranken auf. (Bild: Pexels)

Der Vorstand der Icann hat die Beschwerde des weltweit zweitgrößten Registrars, Namecheap, gegen den neuen Vertrag für die .org-Domain nun offiziell abgelehnt, wie aus den dazu veröffentlichten Dokumenten hervorgeht. Der Plan zum Wegfall der Preisschranken für diese Top-Level-Domain (TLD) hatte im Frühjahr dieses Jahres zu sehr viel negativer Kritik daran geführt.

Stellenmarkt
  1. Redline DATA GmbH EDV - Systeme, Ahrensbök, Stuttgart
  2. Beck IPC GmbH, Wetzlar

Die Icann hat mit dem Beschluss nun aber selbst bestätigt, sich in ihrer Entscheidung nicht über diese Kritik hinweggesetzt zu haben. Namecheap hatte der Icann unter anderem vorgeworfen, gegen die selbst auferlegten Regeln der "Commitments and Core Values" verstoßen zu haben, indem die "überwiegende Mehrheit der öffentlichen Kommentare ignoriert" worden sei.

Die Icann hatte turnusgemäß einen neuen Vertrag mit dem Betreiber der Top-Level-Domain .org verhandelt und letztlich auch die bisher gültigen Preisschranken für die .org-Domains aufgehoben. Die neuen Verträge der Icann müssen den eigenen Regeln der Organisation zufolge vor Abschluss öffentlich kommentiert werden können. Namecheap hatte bereits während dieses Kommentarprozesses dazu aufgerufen, sich gegen das geplante Ende der Preisschranken zu engagieren. Namecheap sieht durch die neuen Verträge auch sein Geschäftsmodell gefährdet.

Der CEO von Namecheap, Richard Kirkendall, sagte dem Magazin The Register zu der Entscheidung: "Wir sind offensichtlich enttäuscht von dieser Entscheidung". Offenbar ist das Unternehmen davon ausgegangen, dass es noch zu einer unabhängigen Überprüfung der Entscheidung gemäß der Icann-Regeln kommen könnte. Der Registrar möchte aber weiter das "verbraucherfeindliche Verhalten und die destruktive Entscheidung der Icann" aufzeigen sowie weiter "alle Wege gehen, um das richtige Ergebnis für unsere Kunden und .org-Registranten als Ganzes zu gewährleisten".

Über einen Einspruch zu dem neuen .org-Vertrag durch die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat der Icann-Vorstand zwar noch nicht final entschieden, jedoch bereits einen ebenfalls negativen Beschluss in Aussicht gestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

M.P. 28. Nov 2019 / Themenstart

Bin erst durch Deinen Beitrag auf das Konzept aufmerksam geworden - habe aber gewisse...

M.P. 27. Nov 2019 / Themenstart

14.11.2019 Golem meldet Privatisierung des "org" TLD-Verwalters https://www.golem.de...

M.P. 27. Nov 2019 / Themenstart

Die Trojaner-Verteiler werden sich die Finger lecken, und sich auch zu Mondpreisen die...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /