Beim Bearbeiten der Flugbuchung oder beim Einchecken auf ba.com würden per URL persönliche Reisedaten an Dritte wie Twitter und Werbeunternehmen wie DoubleClick gesendet, sagt ein IT-Experte. Die Fluggesellschaft weiß von nichts und verweist auf ihre Cookie-Policy.
Statische Werbung sehen Nutzer von Facebooks Chat-App Messenger bereits seit längerem, jetzt soll das Unternehmen auch Videowerbung in die App einbauen. Diese spielt automatisch ab, wenn der Nutzer drüber scrollt - was im Alltag sehr stören dürfte.
Medienskandal in Großbritannien: Für eine halbe Million Pfund sollen Firmen wie Google und Uber ein Zeitungsprojekt unterstützt haben. Positive Berichterstattung inklusive.
Der Konflikt zwischen Mars und Erde kann in die vierte Runde gehen: Amazon wird die Science-Fiction-Serie The Expanse weiterführen. Das hat Jeff Bezos auf einer Konferenz bekanntgegeben und dafür Jubel von Fans und Schauspielern bekommen.
Nach erfolgreichen Experimenten mit Pocket beginnt Browserhersteller Mozilla damit, "gesponserte Inhalte" in den Firefox zu integrieren. Mozilla verspricht dabei personalisierte Werbung, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert.
Der Bug in iOS 11, der es unbemerkt in die Werbung für das iPhone X geschafft hat, ist in einem neuen Werbespot ausgebessert worden. In iOS 11 ist er jedoch nach wie vor vorhanden.
Die Liste der verlorenen Prozesse wird immer länger. Wenige Wochen vor der BGH-Verhandlung zu Adblockern sind Zeit und Handelsblatt mit ihrer Klage gegen Eyeo gescheitert.
Mit der aktuellen Version 2.0 der Programmiersprache Dart soll die Entwicklung für Mobilsysteme dank besserer Werkzeuge und Syntax einfacher werden. Google nutzt das selbst für sein Werbeangebot und das UI-Framework Flutter, das nun als Beta verfügbar ist.
Update Eine Verbraucherzentrale wirft 1&1 vor, falsche Werbeversprechen zu LTE zu machen. Laut früheren Produktinformationsblättern werde nur eine Datenrate von bis zu 21,6 MBit/s geboten.
Schwerer Schlag für Bitcoin, Ether und anderes Cybergeld: Facebook schaltet ab sofort keine Anzeigen mehr, in denen die virtuellen Währungen etwa als Anlage empfohlen werden. Die Kurse reagieren umgehend.
Die Integration von Pocket in Firefox will Hersteller Mozilla nutzen, um wieder mit Werbeanzeigen zu experimentieren. Das führt alte Ideen von Pocket und Mozilla eigentlich nur fort. Ob das Konzept aber diesmal überzeugt, bleibt abzuwarten.
Auch auf Googles Videoplattform sind nun offenbar Werbeanzeigen mit versteckten Mining-Skripten aufgetaucht. Auf Youtube lohnt sich der Missbrauch der Rechenleistung von Nutzern besonders.
Die aktuelle Version 64 von Googles Browser Chrome stärkt den Schutz gegen den Spectre-Angriff, setzt erste Teile des integrierten Werbeblockers um und beginnt bestimmte Autoplay-Inhalte zu blockieren.
Spezifische Referrer für jeden Newsletter-Nutzer haben dazu geführt, dass Webseitenbetreiber die E-Mail-Adressen von Mailchimp-Nutzern herausfinden konnten. Das Problem wurde nach Meldung an den Anbieter mittlerweile behoben.
Nach 17 Jahren in der Konzernführung gibt Eric Schmidt seinen Job als Verwaltungsratsvorsitzender von Alphabet auf. Er war zehn Jahre lang Google-Chef und "erwachsene Aufsichtsperson" für Page und Brin.
Die Werbewirtschaft läuft weiter Sturm gegen die geplante EU-Verordnung zum Schutz vor Nutzertracking. Doch die Bundesregierung geht in einer Studie offenbar bewusst von nicht belegten Zahlen aus und verkehrt die Nutzererwartungen in ihr Gegenteil.
Unter Googles bisherigen Werberichtlinien ist es Entwicklern erlaubt gewesen, auch auf dem Sperrbildschirm Werbung anzuzeigen. Das ist künftig nur noch unter bestimmten Umständen erlaubt: Eine generelle Nutzung als Werbefläche hat Google in seinen Richtlinien untersagt.
Der Fernsehstreamingdienst Waipu TV geht einen neuen Weg bei Fernsehwerbung. Auf Amazons Fire-TV-Geräten werden in der Werbepause Kauf-Links zu Amazon eingeblendet. Mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung wird das beworbene Produkt bestellt.
Nutzer werden von Werbebannern oft ohne eigene Interaktion auf andere Seiten umgeleitet. Oder die Interaktion wird böswillig erzwungen. Diese Redirects sollen künftig im Chrome-Browser blockiert und Anwender darüber informiert werden.
Der Fernsehstreaming-Dienst Zattoo bietet in Deutschland eine Aufnahmefunktion. Diese steht für Premium-Kunden zur Verfügung. Anfangs gibt es die Aufnahme aber nur bei ausgewählten Sendern.
Facebook hat im abgelaufenen Quartal mit Onlinewerbung einen gigantischen Gewinn erzielt. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer wuchs auf 2,07 Milliarden.
Immer mehr Webseiten nutzen heimliches Kryptomining. Neben dem Plugin von Coinhive gibt es jetzt weitere Anbieter. Bekannte Webseiten aus den Alexa Top 100.000 sollen gemeinsam auf eine Reichweite von einer halben Milliarde Nutzer kommen.
Die Webseite Pornhub hat in den vergangenen Monaten bösartige Werbeanzeigen verteilt, die Nutzer zu einem Browserupdate aufforderten. Wer der Aufforderung nachkam, installierte sich weitere Adfraud-Malware. Deutsche Nutzer waren wohl nicht betroffen.
Seit fast zwei Jahren läuft in München ein Verfahren um die Gratislizenz der VG Media für Google. Die Verzögerung hat der Suchmaschinenkonzern als "Beiladungsbewerberin" mitzuverantworten. Doch nun geht es im Streit über das Leistungsschutzrecht voran.
17Kommentare/Eine Exklusivmeldung von Friedhelm Greis
Der Provider 1&1 will das Urteil zu einem Werbeverbot nicht hinnehmen. In dem betreffenden Werbespot seilt sich ein Mann an einer Hochhausfassade ab, um ein großflächiges Telekom-Plakat mit einer neuen Werbung des Konkurrenten zu überdecken.
1&1 nutzt für Festnetzangebote auch das Netz der Telekom. Der Konzern hat jetzt durchgesetzt, dass der Konkurrent nicht mit der Aussage "Das beste Netz gibt's bei 1&1" werben darf.
Die Nutzer von Adblock Plus können derzeit wieder Anzeigen auf Facebook blockieren. Der Adblocker-Hersteller Eyeo rechnet aber selbst damit, dass sich das soziale Netzwerk das nicht lange bieten lassen wird.
Wichtige Kriterien für Nutzer und Werbende: Microsoft will Store-Apps für das Windows Premium Ads Program nach verschiedenen Kriterien bewerten. Premium-Apps sollen besonders effiziente Werbeplattformen bieten. Die Auswahl geschieht größtenteils durch Mitarbeiter.
Styling-Tipps und schicke Reisebilder: Viele Social-Media-Sternchen verdienen mit solchen Posts Geld, denn oft handelt es sich dabei um bezahlte Werbung. Ein Urteil stellt jetzt fest: Das muss auch dranstehen - sonst droht rechtlicher Ärger.
Adva Optical Networking kämpft mit schwacher Auftragslage bei der Glasfaser-Ausrüstung und entlässt Beschäftigte. Vor kurzem wurde der US-Konkurrent MRV übernommen.
Dunkirk, Fast and Furious 8 oder Game of Thrones: Im Windows Store können viele Filme mit Streaming-Apps konsumiert werden. Das Problem: Es handelt sich teilweise um illegale Kopien. Microsoft scheint eher träge darauf zu reagieren.
Nestlé hat Ärger mit Atari. Der Computerspielehersteller hat den Lebensmittelhersteller verklagt, weil das Atari-Spiel Breakout in einem Kitkat-Werbespot kopiert worden sei. Der Spot soll aus dem vergangenen Jahr stammen.
Update Vollständige Niederlage der Verlage im Streit mit Adblock Plus: Das Oberlandesgericht München hält Werbeblocker in jeder Hinsicht für legal. Nun muss der BGH entscheiden.
Im Streit über die Blockade von Anzeigen im Netz hat eine US-Firma einen neuen Hebel gefunden. Der Vorgang erinnert an den Rechtsstreit zwischen Eyeo und dem Axel-Springer-Verlag.
Verlassene Raumstationen, schwere Entscheidungen und eine Menge alte Bekannte: Die Indiegames der vergangenen Wochen beleben den Spielesommer. Golem.de stellt die interessantesten Neuheiten vor.
Windows 10 S soll schneller und sicherer sein als ein vollwertiges Windows. Microsoft verdreht zur Vorstellung Tatsachen, wie wir im Test festgestellt haben. Das Betriebssystem mit Store-Beschränkung gehört nicht auf den Surface Laptop, sondern in die Schule.
Werbefrei Musik hören: Google Play Music und Youtube Red sollen als neuer Dienst zusammengeführt werden. Momentan ist Googles Musikangebot noch unübersichtlich aufgeteilt. Das soll sich damit ändern.
Eine Pornosperre, die nur nach Eingabe der Kreditkartendaten abgeschaltet werden kann, will die regierende konservative Partei in Großbritannien einführen. Das ist schon einmal gescheitert.
Update Nutzer des HTC 10 beschweren sich im Internet über die voreingestellte Tastatur ihres Smartphones: Seit kurzem werden Werbeanzeigen oberhalb der Tastatur angezeigt, wenn Nutzer beispielsweise Text in Eingabefelder auf Webseiten eingeben wollen.
Facebook ist ohne die separate App Messenger nur noch umständlich auf mobilen Endgeräten zu nutzen - also fängt nun das Geldverdienen an: Im Homescreen soll jetzt auch Werbung angezeigt werden.
"#Sponsored" oder "#ad" reicht nicht, stattdessen sollte etwa unter Bildern oder Videos ausdrücklich "#Werbung" stehen: Die Medienanstalten der Länder haben ihren Leitfaden für Youtuber und andere Influencer überarbeitet.
Einfach ein Würfel, der Neugierde und den Spieltrieb anspricht: So könnte ein Werbeformat in Virtual-Reality-Umgebungen aussehen. Mitarbeiter eines Ideenlabors von Google haben es der Öffentlichkeit vorgestellt.
Update Der Nutzen der Kameras zur Gesichtserfassung in Real-Supermärkten ist für die Kunden nicht nachvollziehbar, der Test wird daher mit sofortiger Wirkung beendet. So erklärt Real das überraschende Aus des Systems.
Milde Strafe für Google, statt 9 Milliarden Euro will die EU nur 2,4 Milliarden Euro. Der Konzern soll seinem Preisvergleichsdienst einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft haben.
Künftig will Google auch in der Privatkundenversion von Gmail den Text nicht mehr auf Stichworte für Werbung untersuchen. Stattdessen sollen die gleichen Verfahren wie unter anderem bei der Internetsuche verwendet werden.
Das neuen Komprimierungsverfahren Brotli setzt Google künftig auch für seine Werbeformate ein. Vor allem mobile Webseiten sollten damit deutlich schneller Laden und der Wechsel spart Google mehrere Terabyte Traffic pro Tag.
Mit Firefox Focus bietet Mozilla einen speziellen Browser, der vor Tracking schützt. Den Browser, der in Deutschland Klar heißt, gibt es nun für Android. Nutzer können damit schnell Seiten besuchen und die angefallenen Daten direkt wieder löschen.
Es wird ernst für Google im Wettbewerbsverfahren um seine Suche in der EU. In den kommenden Wochen dürfte eine Strafe von 9 Milliarden US-Dollar gefordert werden.