Android: Google verbietet Werbung auf dem Sperrbildschirm

Unter Googles bisherigen Werberichtlinien ist es Entwicklern erlaubt gewesen, auch auf dem Sperrbildschirm Werbung anzuzeigen. Das ist künftig nur noch unter bestimmten Umständen erlaubt: Eine generelle Nutzung als Werbefläche hat Google in seinen Richtlinien untersagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Google hat seine Richtlinien bezüglich Werbung geändert.
Google hat seine Richtlinien bezüglich Werbung geändert. (Bild: Leon Neal/Getty Images)

Google hat die Richtlinien für Entwickler bezüglich erlaubter Werbung geändert. Künftig ist es nicht mehr erlaubt, dass Apps ohne weiteres Werbeanzeigen auf dem Sperrbildschirm anzeigen. Vor einiger Zeit untersagte Google bereits Werbung in der Benachrichtigungszeile.

Nur Apps für den Sperrbildschirm dürfen diesen als Werbefläche nutzen

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d) Projekte
    Bayerischer Jugendring, München
  2. Product Owner (m/f/d) for Hardware Security Modules
    Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen
Detailsuche

Der Sperrbildschirm als Nutzungsfläche ist nun ausschließlich Apps vorbehalten, die dort auch anwendungsbezogene Informationen anzeigen. Das können beispielsweise Musikplayer oder Wetter-Apps sein.

Solche Apps dürfen, zusammen mit den eigentlichen Informationen, die sie bieten, auch Werbung anzeigen. Sollte eine App hingegen den Sperrbildschirm nicht nutzen, darf diese dort auch keine Werbeanzeigen darstellen.

In den Entwicklerrichtlinien für Werbung schreibt Google: "Nur wenn Apps ausschließlich auf den Sperrbildschirm ausgerichtet sind, dürfen über sie Werbung oder Funktionen eingeführt werden, mit denen das gesperrte Display eines Geräts monetarisiert wird."

Golem Karrierewelt
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, Virtuell
  2. IPv6 Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.12.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Unter dieser Regelung dürfte es beispielsweise auch für Musik-Player nicht erlaubt sein, Werbung auf dem Sperrbildschirm anzuzeigen. Viele Apps dürften an der Bedingung, ausschließlich auf den Sperrbildschirm ausgerichtet zu sein, scheitern.

ES File Explorer ist negatives Beispiel

In der Vergangenheit machten App-Entwickler nicht immer gute Erfahrungen mit Werbung auf dem Sperrbildschirm. So zeigten beispielsweise die Entwickler des ES File Explorers auf dem Lockscreen Werbung für eine fragwürdige Akku-Booster-Funktion. Nach kurzer Zeit entfernte das Unternehmen diese Werbung dann wieder, da Nutzer lautstark dagegen protestiert hatten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Trips 04. Dez 2017

Und ich hab mir zuletzt die Pro Version des ES für 10 Cent installiert. Seitdem ist Ruhe. ;)

Tuxgamer12 02. Dez 2017

Oder DNS66 https://github.com/julian-klode/dns66 Wenn man schon heute OpenSource App...

Tuxgamer12 02. Dez 2017

Meistens gibt es doch bei Produktiv-Apps (nicht Spiele oder Filme) die Gratis-Version...

TrudleR 02. Dez 2017

Eine App, die mir Werbung auf den Sperrbildschirm ballert, wird INSTANT gelöscht. Falls...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Start-ups
Der Osten erfindet sich neu

Start-ups spielen beim wirtschaftlichen Aufholprozess in Ostdeutschland eine zunehmende Rolle - Game Changer sind sie bisher aber nicht.
Ein Bericht von Carolin Wilms

Start-ups: Der Osten erfindet sich neu
Artikel
  1. Smart Home Eco Systems: Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?
    Smart Home Eco Systems
    Was unterscheidet Alexa von Homekit von Google Home?

    Alexa, Homekit, Google Home - ist das nicht eigentlich alles das Gleiche? Nein, es gibt erhebliche Unterschiede bei Sprachsteuerung, Integration und Datenschutz. Ein Vergleich.
    Eine Analyse von Karl-Heinz Müller

  2. Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
    Superbase V
    Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

    Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

  3. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u. a. Kingston FURY Beast RGB 32 GB DDR5-6000 226,89€, be quiet! Silent Base 802 Window White 156,89€) • MindFactory (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • SanDisk Ultra microSDXC 400 GB 29,99€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /