Abo
  • Services:

Malware: Pornhub verteilte monatelang Fake-Browserupdates

Die Webseite Pornhub hat in den vergangenen Monaten bösartige Werbeanzeigen verteilt, die Nutzer zu einem Browserupdate aufforderten. Wer der Aufforderung nachkam, installierte sich weitere Adfraud-Malware. Deutsche Nutzer waren wohl nicht betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Pornhub lieferte bösartige Werbeanzeigen aus.
Pornhub lieferte bösartige Werbeanzeigen aus. (Bild: Proofpoint)

Eine Malvertising-Kampagne verteilte über mehrere Monate hinweg bösartige Werbeanzeigen auf der Pornoseite Pornhub. Pornhub steht derzeit auf Rang 38 der weltweit meistbesuchten Webseiten nach dem Alexa-Ranking. Die Werbung rief Nutzer dazu auf, ein angebliches Browserupdate zu installieren und trat nach Angaben der Sicherheitsfirma Proofpoint sowohl unter Firefox, Chrome als auch unter Microsoft Edge und Internet Explorer auf.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hamburg
  2. KMH-Kammann Metallbau GmbH, Bassum

Proofpoint schreibt die Angriffe der Gruppe Kovcoreg zu. Die Gruppe soll das Traffic Junky-Werbenetzwerk mit den Anzeigen infiltriert haben. Nach einem Hinweis auf die Malware hätten sowohl das Werbenetzwerk als auch Pornhub umgehend gehandelt, um die Gefahr zu beseitigen.

  • Die gefälschten Browserupdates gab es für Firefox ... (Bild: Proofpoint)
  • Chrome ... (Bild: Proofpoint)
  • und Internet Explorer / Edge. (Bild: Proofpoint)
Die gefälschten Browserupdates gab es für Firefox ... (Bild: Proofpoint)

Per GeoIP wurde angeblich entschieden, ob Nutzer die Anzeige sehen oder nicht. Betroffen waren Anwender in den USA, Kanada, dem Vereinigten Königreich und Australien. Die Anzeigen dürften erfahrene Nutzer kaum überzeugen, verwenden sie doch eine URL die nicht zum jeweiligen Anbieter passt. Auch die Auslieferung eines Browser-Updates als .js-Datei dürfte viele Nutzer nicht überzeugen.

Angreifer benutzen alte Crypto

Wird die heruntergeladene .js-Datei vom Anwender geöffnet, werden weitere Komponenten nachgeladen, die den eigentlichen Schadcode enthalten. Nach Angaben von Proofpoint handelt es sich dabei um jeweils eine flv- und eine mp4-Datei. Die flv-Datei enthält dabei nur eine ID, vermutlich der Kampagne, und einen RC4-Schlüssel. In der mp4-Datei sind mit dem RC4-Schlüssel weitere verschlüsselte Anweisungen enthalten.

Dabei handelt es sich um ein Powershell-Skript, das eine Avi-Datei mit dem Payload der Kovter-Malware herunterlädt. Die Malware liefert dann weitere gefälschte Werbeanzeigen aus, um die Kampagne zu monetarisieren. Grundsätzlich könnte auf diesem Weg aber auch andere Malware wie Ransomware verteilt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Lanski 19. Okt 2017

Ist falsch. Ich würde mich nicht als sehr unerfahrenen Benutzer bezeichnen und ich hatte...


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen
Elektromobilität
Regierung bremst bei Anspruch auf private Ladesäulen

Die Anschaffung eines Elektroautos scheitert häufig an der fehlenden Lademöglichkeit am heimischen Parkplatz. Doch die Bundesregierung will vorerst keinen eigenen Gesetzesentwurf für einen Anspruch von Wohnungseigentümern und Mietern vorlegen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. ID Buzz und Crozz Volkswagen will Elektroautos in den USA bauen
  2. PFO Pininfarina plant Elektrosupersportwagen mit 400 km/h
  3. Einride Holzlaster T-Log fährt im Wald elektrisch und autonom

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /