Voice Labs: Wenn Alexa Werbung ansagt

Werbung auf smarten Lautsprechern gibt es bisher nicht. Das wird sich bald ändern. Dann sagt Alexa zwischendurch Werbebotschaften auf Amazons Echo-Lautsprechern an. Entwickler können damit ihre Arbeit an den Skills finanzieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Echo und Echo Dot laufen mit Alexa.
Amazons Echo und Echo Dot laufen mit Alexa. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon selbst sieht keine Möglichkeit vor, innerhalb von Alexa-Skills Werbung einzubinden. Alle Skills für Alexa sind kostenlos zu haben und die Entwickler müssen auf anderem Wege Einnahmequellen finden, um die Arbeit an den Skills zu finanzieren. Hier springt der Anbieter Voice Labs ein, der ein Werbenetzwerk für Alexa-Skills zur Verfügung stellt. Mit Hilfe von Sponsored Messages können Anbieter von Skills Geld verdienen.

Anbieter beeinflussen die Werbeschaltungen

Stellenmarkt
  1. Informatiker*in Entwicklung von Simulationssoftware
    Fraunhofer-Institut für Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut EMI, Efringen-Kirchen, Freiburg
  2. (Junior) IT Business Partner / Demand Manager - Sales Units (m/w/d)
    Jungheinrich AG, Hamburg
Detailsuche

Bei den Sponsored Messages handelt es sich um gesprochene Werbebotschaften. Sie könnten ähnlich wie Radiowerbung gestaltet sein. Die Sponsored Messages können 6 bis 15 Sekunden lang sein und werden am Anfang oder Ende einer Unterhaltung mit einem Skill ausgespielt.

Der Skill-Anbieter kann dabei Einfluss auf die Häufigkeit nehmen. So kann festgelegt werden, dass die Werbeausspielung nur alle 15 Aufrufe erscheint, oder aber erst nachdem der Skill das vierte Mal benutzt wurde. Voice Labs will dem Skill-Anbieter möglichst viele Einflussmöglichkeiten zur Verfügung stellen, damit die Werbebotschaften möglichst effizient eingesetzt werden können.

Entwickler wollen mit Skills Geld verdienen

Nach Beobachtung von Voice Labs vermissen viele Entwickler die fehlenden Einnahmemöglichkeiten für Alexa-Skills. Als prominentes Beispiel wird Nick Schwab genannt, der seit Anfang 2016 Skills für Alexa entwickelt.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.10.2022, Virtuell
  2. Einführung in das Zero Trust Security Framework (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    02.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Ich habe seit mehr als einem Jahr hart dafür gearbeitet, Alexa-Skills zu entwickeln", sagt Schwab. Er habe aber vermisst, damit auch Geld verdienen zu können. Aus der anfänglichen Begeisterung sei bald ein Teilzeitjob geworden. Falls er nicht bald damit Geld verdienen könne, müsse er "auf eine andere Plattform wechseln oder seine Skill-Entwicklung ganz einstellen".

"Je erfolgreicher meine Skills werden, desto mehr Geld und Zeit muss ich investieren - ohne Aussicht darauf, dass diese Investitionen einmal zurückfließen", ergänzt er. Dieses Problem werde mit Sponsored Messages gelöst, wird Schwab vom Hersteller zitiert.

Nachtrag vom 16. Juni 2017

Die Vermarktung von Sponsored Messages in Alexa-Skills wurde beendet. Voice Labs hat den Dienst eingestellt und reagiert damit auf die Änderung der Richtlinien für die Zulassung von Alexa-Skills durch Amazon.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Dwalinn 15. Mai 2017

+1 Ich würde ja noch was dazu schreiben aber ein Post auf dem Bolzplatz reicht...

Dwalinn 15. Mai 2017

Jup es ist scheinbar ein "Irre komplizierter Sachverhalt..." Du bezahlst 180¤ für einen...

Anonymer Nutzer 15. Mai 2017

Welchen Kunden wird das nachher interessieren? Wenn ein Marketplace-Händler bei Amazon...

Technik Schaf 13. Mai 2017

... wie man auf die Idee kommen kann sich sowas zu kaufen. Nein danke, noch so ne...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /