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Brotli ist in Googles Büro in Zürich entstanden.
Brotli ist in Googles Büro in Zürich entstanden. (Bild: jeffreyw, flickr.com)

Google Ads: Brotli lädt Werbung auf Webseiten schneller

Brotli ist in Googles Büro in Zürich entstanden.
Brotli ist in Googles Büro in Zürich entstanden. (Bild: jeffreyw, flickr.com)

Das neuen Komprimierungsverfahren Brotli setzt Google künftig auch für seine Werbeformate ein. Vor allem mobile Webseiten sollten damit deutlich schneller Laden und der Wechsel spart Google mehrere Terabyte Traffic pro Tag.

Erstmals im Herbst 2015 hat ein Team von Google mit Brotli ein völlig neues Datenformat samt Kompressionsalgorithmus vorgestellt, das vor allem den bisher genutzten Webstandard Gzip ablösen soll. Wie das Unternehmen in seinem Entwicklerblog mitteilt, wird Brotli künftig auch verwendet, um einige Werbeinhalte über die Dienste des Unternehmens zu verteilen.

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Das Team schreibt dazu: "Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass der Brotli-Komprimierungsalgorithmus jetzt verwendet wird, um Google Display-Anzeigen zu komprimieren. In unseren Experimenten sehen wir Dateneinsparungen von insgesamt 15 Prozent gegenüber der Standard-Kompression mit Gzip und in einigen Fällen sogar eine Einsparung von über 40 Prozent!"

Laut Google werden die Display-Werbeanzeigen "auf über zwei Millionen Websites und in über 650.000 Apps ausgeliefert". Die Verwendung von Brotli sorge damit für Einsparungen bei der Datenübertragung in der Größenordnung von "Zehntausenden Gigabyte", also mehreren Terabyte pro Tag. Die mit dem Traffic verbundenen Kosten sollten also sinken.

Hauptgrund für die Verwendung von Brotli ist wohl aber, dass durch das neue Komprimierungsverfahren Webseiten, die Google Anzeigen verwenden und einblenden, deutlich schneller laden sollten als bisher. Wichtig ist das insbesondere auf Mobilgeräten, da sich das hier auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt.

Der IETF-Standard Brotli (RFC 7932) wird zusätzlich zu Googles eigenem Chrome-Browser auch von Mozillas Firefox sowie Microsofts Edge-Browser unterstützt und von Opera, der auf Chrome basiert. Webserver unterstützen Brotli ebenfalls. Das für die Nginx notwendige Modul wird von Google selbst gepflegt.


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Ninos 23. Jun 2017

Dialog 1 sollte im nächsten Jahr Geschichte sein (sofern die EU es schafft ihr...

Magdalis 23. Jun 2017

Das gleiche gilt fürs (freie) Fernsehen oder Zeitungen und Magazine. Insbesondere die...

Cok3.Zer0 22. Jun 2017

Ja, mobil hab ich mehrere Anzeigen unter den Ergebnissen, nicht nur ganz oben. Ohne...

Unix_Linux 22. Jun 2017

Ganz zu schweigen von dem mehr Verbrauch an Strom beim komprimieren. Brotli scheint viel...

floewe 22. Jun 2017

Ah, ich bezog mich auf das "Google selbst", sorry.



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