Abo
  • Services:

"Bestes Netz": 1&1 legt Widerspruch gegen Telekom-Werbeverbot ein

Der Provider 1&1 will das Urteil zu einem Werbeverbot nicht hinnehmen. In dem betreffenden Werbespot seilt sich ein Mann an einer Hochhausfassade ab, um ein großflächiges Telekom-Plakat mit einer neuen Werbung des Konkurrenten zu überdecken.

Artikel veröffentlicht am ,
Die verbotene Werbung
Die verbotene Werbung (Bild: 1&1)

1&1 legt Widerspruch gegen eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln ein, das dem Provider untersagt, mit dem Slogan "Das beste Netz gibt's bei 1&1" zu werben. Das gab das Unternehmen am 28. September 2017 bekannt. 1&1 war im Jahr 2016 Festnetz-Testsieger der Zeitschrift Connect.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Stuttgart, Hechingen
  2. Universitätsstadt Marburg, Marburg

Die Werbung sei irreführend, weil sie so verstanden werden könne, dass die Firma 1&1 selbst der Netzbetreiber sei. Tatsächlich nutze der Provider aber auch die Netze anderer Anbieter, darunter der Telekom, so das Gericht.

Zur Erbringung der Leistungen nutze die 1&1 Telecommunication das Glasfasernetz ihrer Schwestergesellschaft 1&1 Versatel. Diese betreibe das mit einer Länge von über 42.000 Kilometern zweitgrößte Glasfasernetz Deutschlands, hält dem das Unternehmen entgegen.

1&1: Wettbewerb nicht über Anwälte austragen

1&1-Telecommunication-Chef Martin Witt sagte: "Moderne Telekommunikationsnetze bestehen aus eigenen und zugemieteten Netzbestandteilen, bei DSL-Hausanschlüssen nutzen alle bundesweiten Anbieter Monopolleistungen der Telekom." 1&1 sei stolz auf die Auszeichnung im Connect-Test und möchte "den Wettbewerb auch künftig im Netz und nicht über Anwälte austragen". 1&1 United Internet setze mehr und mehr auf sein eigenes Festnetz von Versatel, sagte Unternehmenschef Ralph Dommermuth im März 2017.

Der Ton ist recht giftig zwischen der Telekom und 1&1: Unter der Überschrift "Mund zu voll genommen. OLG Köln verbietet Werbung von 1&1", hatte die Telekom die Gerichtsentscheidung zur Werbekampagne der Konkurrenz bei Twitter bekannt gemacht. In dem Werbespot seilt sich ein Repräsentant des Providers an einer Hochhausfassade ab, um ein großflächiges Telekom-Plakat mit einer neuen 1&1-Werbung zu überdecken.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate vorbestellen
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

ukleemann 05. Dez 2017

Hallo Lutz, vielen Dank für deinen Beitrag und das nicht nur, weil er meine Behauptungen...

nglsr 29. Sep 2017

Den ¤ nehme ich bitte!

Kleba 29. Sep 2017

Das ist aber auch nicht ganz richtig. Für bundesweite Anbieter mag das gelten, aber es...

qsq08561 29. Sep 2017

Die Aussage ist aber "Das beste Netz gibt's bei 1&1" und nicht "1&1 nutzt das beste Netz...


Folgen Sie uns
       


iOS 12 angesehen

Das neue iOS 12 bietet Nutzern die Möglichkeit, die Bildschirmzeit besser kontrollieren und einteilen zu können. Auch Siri könnte durch die Kurzbefehle interessanter als bisher werden.

iOS 12 angesehen Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /