Kryptowährungen: Facebook schickt den Bitcoin ins Minus

Schwerer Schlag für Bitcoin, Ether und anderes Cybergeld: Facebook schaltet ab sofort keine Anzeigen mehr, in denen die virtuellen Währungen etwa als Anlage empfohlen werden. Die Kurse reagieren umgehend.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung für Bitcoin & Co. ist auf Facebook nicht mehr zulässig.
Werbung für Bitcoin & Co. ist auf Facebook nicht mehr zulässig. (Bild: Jack Guez/AFP/Getty Images)

Das hat viele Anleger offenbar kalt erwischt: Facebook hat am 30. Januar 2018 in seinem Blog ein sofortiges Verbot für Anzeigen bekanntgegeben, in denen "finanzielle Produkte und Dienstleistungen beworben werden, die häufig mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken in Verbindung gebracht werden". Die Sperre gilt für alle Plattformen des Unternehmens, also auch für Instagram und das Audience Network. Betroffen sind Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether, aber auch Ankündigungen von Initial Coin Offerings (ICO).

Stellenmarkt
  1. Junior Testingenieur Hardware (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Head of Software Development CDE (m/w/d)
    thinkproject Deutschland GmbH, Berlin
Detailsuche

Das Verbot ist nach Angaben des zuständigen Produktmanagers Rob Leathern bewusst breit gehalten, um möglichst alle möglicherweise problematischen Anzeigen zu unterbinden. Wer als Mitglied trotzdem eine Werbung etwa für Anlagen in Bitcoin sieht, solle sie laut Leathern melden. Später soll möglicherweise genauer definiert werden, welche Art von Anzeigen verboten bleiben und welche doch zulässig sind.

Die Kurse der betroffenen Anlagen sind in den vergangenen Stunden stark gefallen, Grund dürfte vor allem die Ankündigung von Facebook sein. Der Bitcoin etwa ist auf der größten deutschen Handelsplattform Bitcoin.de innerhalb weniger Stunden um rund 10 Prozent auf derzeit knapp 8.200 Euro (Redaktionsschluss dieser Meldung) zurückgegangen. In den Tagen zuvor hatte der Kurs um rund 9.000 Euro gependelt.

Facebook begründet die neue Richtlinie damit, dass es "Betrügern" unmöglich gemacht werden soll, "von einer Präsenz auf Facebook zu profitieren". In vielen der nun nicht mehr zulässigen Anzeigen hatten mehr oder weniger dubiose Anlageexperten versucht, die Mitglieder auf Facebook von Investments zu überzeugen, bei denen man viel Geld oder sogar den gesamten Einsatz verlieren konnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Netflix
Warum so viele Serien nur zwei Staffeln lang laufen

Die Superhelden-Serie Jupiter's Legacy war bei ihrem Start ein Erfolg bei Netflix. Jetzt wurde sie eingestellt. Wie entscheidet Netflix, ob eine Serie verlängert wird?
Von Peter Osteried

Netflix: Warum so viele Serien nur zwei Staffeln lang laufen
Artikel
  1. Neues Betriebssystem von Microsoft: Wir probieren Windows 11 aus
    Neues Betriebssystem von Microsoft
    Wir probieren Windows 11 aus

    Windows 11 ist bereits im Umlauf. Wir haben die Vorabversion ausprobiert und ein schickes OS durchstöbert. Im Kern ist es aber Windows 10.
    Ein Hands-on von Oliver Nickel

  2. Satya Nadella: Microsoft-CEO wird nun auch Chef des Vorstands
    Satya Nadella
    Microsoft-CEO wird nun auch Chef des Vorstands

    Der Microsoft-CEO hat den Konzern - und sich selbst - in sieben Jahren sehr profitabel gemacht. Nun bekommt er weitere Entscheidungsgewalt.

  3. 20 Prozent Rabatt auf Sicherheitskurs für Webentwickler
     
    20 Prozent Rabatt auf Sicherheitskurs für Webentwickler

    Sicherheitslücken erkennen und vermeiden - das lernen Entwickler anhand praktischer Übungen in einem Workshop der Golem Akademie. Schnellentschlossene sparen jetzt 20 Prozent.
    Sponsored Post von Golem Akademie

DreiChinesenMit... 01. Feb 2018

Macht Sinn, mit dem chinesische Konkurrent von WhatsApp mit Namen WeChat kann man schon...

nachgefragt 01. Feb 2018

16k -> 7,5k innerhalb von 40 Tagen = Fluktuation ¯\_()_/¯

Telesfor 01. Feb 2018

Man muss das Fiatgeld gar nicht abschaffen. Es reicht, dass die Kryptowährungen nach und...

neokawasaki 01. Feb 2018

So ein Unsinn. Vielleicht nochmal Recherche starten, wieso der Kurs momentan tut was er tut.

forenuser 01. Feb 2018

Und das unterscheidet den/die/das Bitcoins von anderen Spekulationsobjekten weil? Egal ob...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Corsair 32GB DDR4-3600 Kit 182,90€ • PCGH Gaming-PC i7 RX 6800 XT 2.500€ • Rabatte auf Geschenkkarten bei Amazon • Saturn Super Sale (u. a. Samsung 65" QLED 1.294€) • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 99,99€ • Apple iPads zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /