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Microsoft: Gute Store-Apps sollen besseren Marketingstatus erhalten

Wichtige Kriterien für Nutzer und Werbende: Microsoft will Store-Apps für das Windows Premium Ads Program nach verschiedenen Kriterien bewerten. Premium-Apps sollen besonders effiziente Werbeplattformen bieten. Die Auswahl geschieht größtenteils durch Mitarbeiter.

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Premium-Apps sollen für Werbende lukrativer sein.
Premium-Apps sollen für Werbende lukrativer sein. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft hat das Windows Premium Ads Publishers Program vorgestellt. Dieses System soll Windows-Store-Apps hervorheben, die sowohl für Marketingpartner als auch den Nutzer nach Ansicht von Microsoft als hochwertig gelten. Apps, die in das Programm aufgenommen werden können, müssen eine oder mehrere verschiedene Werbetechniken einsetzen. Dazu zählen Bannerwerbung, kurzzeitige Vollbild-Bannerwerbung und -videos (Interstitial Ads) sowie Native Advertising wie etwa gesponserte und unauffällige Werbeinhalte.

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Auf Marketingseite sind mehrere Kritikpunkte für die Aufnahme in das Ad Publishers Program wichtig: Eine App sollte schon auf der Store-Seite gut präsentiert werden. Hochauflösende Screenshots, eine klare Beschreibung und vorzugsweise ein Produktvideo tragen dazu bei. Außerdem sei es wichtig, eine gute Click-Trough-Rate (CTR) und Ad-Klicks mit hoher Qualität zu gewährleisten. Werbebanner müssen auch klar voneinander getrennt dargestellt werden.

Für den Nutzer soll die viele Werbung jedoch zu keiner Zeit hinderlich sein. Microsoft gibt an, dass gerade die Einblendung von Vollbildvideos und -bannern stets vom Bedienfluss getrennt sein und den Nutzer nicht bei der App-Nutzung behindern soll. Für Werbeanbieter und Kunden ist wichtig, dass die App nicht für betrügerische Inhalte bekannt ist. Kostenlose illegale Streaming-Clients, die es in großer Zahl im Microsoft Store gibt, werden daher wohl niemals als Premium-Apps behandelt werden.

Händische Prüfung der Kriterien

Laut Microsoft werden alle Applikationen, die den vielen Kriterien entsprechen, durch eine manuelle Kontrolle durch Mitarbeiter bewertet. Diese schauen sich vor allem die Nutzererfahrung des Programms an und bewerten diese. Sie schauen auch auf die Platzierung von Werbung innerhalb der App, um ungewollte Klicks zu verhindern.

Mit der Zeit soll einer App der Status einer Premium-App auch wieder abgesprochen werden können. Laut Microsoft wird mit der Zeit immer wieder kontrolliert, ob die Programme noch den Kriterien entsprechen.

Erste Tests mit dem Premium Ads Publishers Program scheinen laut Microsoft schon erfolgreich zu sein: Das Unternehmen spricht von einer Verbesserung der Werbemonetarisierung in qualifizierten Apps. Microsoft hat auch mit windowspremiumapps.com eine eigene Domain für diese Software erstellt. Dort befinden sich momentan größtenteils kostenlose Spiele. Die freie App Easymail for Gmail zeigt Bannerwerbung beispielsweise in einer kleinen Box oberhalb oder rechts von der Arbeitsfläche an.



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nille02 20. Sep 2017

App ist nur die Kurzform von Application. Das eine "App" beschränkt sein muss ist kein...

Nullmodem 19. Sep 2017

"Dazu zählen Bannerwerbung, kurzzeitige Vollbild-Bannerwerbung und -videos (Interstitial...


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