Abo
  • Services:

Google: Chrome will nervige Werbe-Umleitungen blockieren

Nutzer werden von Werbebannern oft ohne eigene Interaktion auf andere Seiten umgeleitet. Oder die Interaktion wird böswillig erzwungen. Diese Redirects sollen künftig im Chrome-Browser blockiert und Anwender darüber informiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome wird bösartige Redirects unterbinden.
Chrome wird bösartige Redirects unterbinden. (Bild: Google)

Die Entwickler des Chrome-Browsers gehen ein Problem an, das wohl viele Nutzer extrem nervt: die automatische und vor allem unerwartete Umleitung auf einigen Webseiten. Das betreffe zwar nur eine kleine Anzahl von Seiten, trotzdem seien rund 20 Prozent aller Beschwerden von Chrome-Nutzern auf dem Desktop auf diese Umleitungen zurückzuführen, so Ryan Schoen, Chrome Product Manager bei Google. Solche Redirects sollen deshalb künftig durch den Browser blockiert werden.

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz

Laut der Ankündigung geschieht diese für Nutzer scheinbar grundlose Umleitung durch die Einbettung von "Drittanbieter-Inhalten" in der Seite, und der Redirect sei durch die Urheber und Betreuer der Webseite natürlich nicht vorgesehen. Google vermeidet es in der Beschreibung, zu erwähnen, dass diese Redirects meist durch bösartige Werbung verursacht werden.

Ab Januar ist Schluss mit Redirects

Ab Version 64 des Chrome-Browsers, der Ende Januar kommenden Jahres veröffentlicht werden soll, sollen Redirects, die von Drittanbieter-Iframes ausgehen, komplett unterbunden werden. Stattdessen sollen Infoleisten angezeigt werden. Ausnahmen davon soll es nur dann geben, wenn Nutzer mit dem Iframe interagiert haben. Das soll die unerwarteten Umleitungen verhindern, allerdings gibt es schon Webseiten, die hier Umgehungsmethoden nutzen und die Interaktion mit dem Inhalt erzwingen.

So gibt es etwa Seiten, die beim Klick auf einen Link diesen in einem neuen Tab öffnen, in dem Hauptfenster jedoch zu einer anderen Seite umleiten. Ab Version 65 soll auch damit Schluss sein und ebenfalls über eine Infoleiste auf das blockierte Verhalten hingewiesen werden. Weiteres missbräuchliches Verhalten, etwa durch Interaktionen mit Seitenelementen oder gar mit überlagerten transparenten Elementen, sei für die Browser-Entwickler noch schwieriger zu entdecken, aber natürlich ähnlich ärgerlich für die Nutzer. Chromes Pop-up-Blocker soll ab Januar aber zumindest das Öffnen neuer Tabs oder Fenster in derartigen Fällen verhindern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 375€ (Vergleichspreis Smartphone je nach Farbe ca. 405-420€. Speicherkarte über 30€)
  2. 279€ - Bestpreis!
  3. 186,55€ (Vergleichspreis 219,99€)
  4. 154,61€ (Vergleichspreis 163€)

ve2000 13. Nov 2017

Nein. uBlock Origin kanns z.B. nicht verhindern.

serra.avatar 12. Nov 2017

wennn juckt der "Werbeblocker" von google ... mein externer Adblocker ist besser und kann...

unbuntu 11. Nov 2017

Nicht unbedingt, wenn mans im Browser einbaut wirds so oder so geblockt, ob die Werbung...

unbuntu 10. Nov 2017

Aha und woher weiß man, welche Scripts erforderlich sind? Auf vielen Seiten werden gerne...

User_x 10. Nov 2017

geht mobil noch agressiver vor. Da wird ein Bild über den gesamten Bildschirm gestreckt...


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /