Das EM-Triebwerk wurde bereits als Zukunft der Raumfahrt gehandelt. Mit physikalischer Detektivarbeit sind Forscher dem Mikrowellen-Triebwerk nun auf die Spur gekommen.
118Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Ein überraschender Fund auf dem roten Planeten ist Curiosity bei der Analyse von Mineraladern gelungen. Seit fast vier Jahren untersucht der kleinwagengroße Rover den Mars.
Das Weltraumteleskop Hubble schaut noch ein Weilchen länger in die Sterne: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Mission um fünf Jahre verlängert. Es wird einige Jahre lang zusammen mit seinem Nachfolger im Einsatz sein. Darauf freuen sich die Wissenschaftler.
Die Zukunft der Fliegerei werde elektrisch, sagt Nasa-Chef Charles Bolden. Die US-Raumfahrtbehörde baut derzeit ein Elektroflugzeug mit vielen Propellern. Es könnte in absehbarer Zeit fliegen.
Erst einmal die Luft prüfen: Astronaut Jeff Willis und Kosmonaut Oleg Skripotschka haben die Luke des neuen Moduls der ISS geöffnet und einige Proben und Daten gesammelt. Das Aufblasmodul hat den Transport ins All offensichtlich unbeschadet überstanden.
Die Nasa, das DLR und einige militärische Forschungsinstitute haben erfolgreich ein Scramjet-Triebwerk getestet. Die Technologie soll ausdauernde Flüge über Mach 5 ermöglichen.
Dieses Mal geht es nicht ohne die Europäer: Die europäische Raumfahrtagentur Esa liefert der US-Raumfahrtbehörde Nasa ein notwendiges Modul für den nächsten Flug zum Mond. Golem.de hat sich in Bremen bei Airbus die Montage angesehen.
Eine Anlaufstelle für Patente unter einer freien Lizenz hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa eingerichtet. Dort sind alle Patente, die von jedermann genutzt werden können, abrufbar - inklusive knapp 60 frisch befreiter.
Vorteil für SpaceX: Boeing hat Probleme mit der Raumfähre CST-100. Sie soll erst ein Jahr später als geplant mit Astronauten an Bord starten. CST-100 soll Raumfahrer zur ISS transportieren.
SpaceX hat neue ehrgeizige Pläne: Es will übernächstes Jahr nicht nur zum Mars, sondern dort auch den schwersten Lander aller Zeiten absetzen - mit neuer Landetechnik und besseren Raketen.
Die Nasa finanziert die Entwicklung leistungsstarker Ionentriebwerke mit 67 Millionen US Dollar. Mit den Hall-Effekt-Triebwerken sollen Raumschiffe zum Mars fliegen und Asteroiden umgeleitet werden.
Jetzt heißt es pusten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat das aufblasbare Modul Beam an die ISS angedockt. Im kommenden Monat soll der Anbau mit Luft gefüllt werden.
Alle Systeme auf Go: Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX fliegt wieder zur ISS. Die Raumfähre bringt ein neues Modul zur Raumstation. Die Rakete soll zur Erde zurückkehren und stehend landen.
Sind die Raumstationen der Zukunft aufblasbar? Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will ein solches Modul im All testen. Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird Beam zur ISS bringen.
Und noch ein faszinierendes Detail vom Zwergplaneten Pluto: Es war dort mutmaßlich warm genug, dass sich ein See bilden konnte, wie ein Bild der Raumsonde New Horizons zeigt.
Noch ist wenig bekannt darüber, wie sich Feuer an Bord von Raumschiffen entwickeln und wie sie sich wirksam bekämpfen lassen. Mit einem flammenden Experiment im All will die US-Weltraumbehörde Nasa das nun ändern.
Passagiere fliegen künftig wieder mit Überschallgeschwindigkeit: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Bau eines leisen Überschalljets bei Lockheed Martin in Auftrag gegeben. Der Prototyp könnte schon in wenigen Jahren starten.
Russlands Robonaut heißt Fjodor: Russische Robotiker haben einen Humanoiden gebaut, der auf einer Raumstation eingesetzt werden soll. Vorerst beschäftigt der Roboter sich noch mit Irdischem: zum Beispiel mit Autofahren.
Leiser, sauberer und schneller sollen Verkehrsflugzeuge in Zukunft werden. Um Letzteres zu erreichen, will die US-Raumfahrtbehörde Nasa wieder Überschallflugzeuge als Passagierflugzeuge einsetzen.
Abheben ohne Verbrennungsmotor: Die Nasa baut ein Elektroflugzeug, das in zwei Jahren starten soll. Auch ein elektrisch betriebenes Passagierflugzeug ist in Arbeit.
Plattentektonik auf Plutonisch: Auf der herzförmigen Ebene des Zwergplaneten Pluto driften Hügel. Sie lösen sich vom Randgebirge und werden von Gletschern in die Ebene hinausgetragen.
Wasser auf einem fremden Himmelskörper: Die Sonde Dawn hat sich dem Zwergplaneten Ceres bis auf weniger als 400 Kilometer genähert. Auf den Bildern, die die Sonde gemacht hat, ist gefrorenes Wasser zu erkennen.
Nach 28 Jahren wird in den USA wieder Plutonium-238 für Weltraummissionen erzeugt. Bei der Herstellung werden Abfallprodukte aus Kernreaktoren verwendet.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will nach dem Ende des Spaceshuttle-Programms zurück zur Einwegrakete. SpaceX-Chef Elon Musk hingegen plant, seine Raketen mehrfach ins All zu schießen. Das soll Raumflüge günstiger machen.
"Hallo, ist das der Planet Erde?" Astronaut Tim Peake wollte einen Scherz machen - doch da er von der Raumstation ISS aus Versehen eine völlig Fremde anrief, sorgte er eher für Verwirrung.
Ein Fehler in einem Seismometer des Landers der Insight-Mission zwingt die Nasa, den im Frühling 2016 geplanten Start zu verschieben. Das nächste Zeitfenster mit günstigen Flugbedingungen öffnet sich erst wieder 26 Monate später.
Neun Triebwerke hat die Falcon-9-Rakete, deren erste Stufe heute aufrecht wieder gelandet ist. Damit verfolgt Space X einen Ansatz, der nicht nur die Landung ermöglicht, sondern die Rakete wirtschaftlicher und zuverlässiger machen soll.
Nach dem missglückten Start im Juni hat es SpaceX geschafft: Erstmals ist eine Trägerrakete zur Erde zurückgekehrt und aufrecht gelandet. Damit könnten Flüge in den Orbit deutlich günstiger werden.
Was dem Lander Philae nicht gelungen ist, will die Exomars-Mission schaffen: Im Frühjahr 2016 soll ein Lander zum Mars fliegen und im Oktober weich auf dessen Oberfläche landen.
Sie wird wohl nicht nach Plan starten: SpaceX hat die Trägerrakete Falcon 9 nach dem Unfall im Juni verbessert. Aber die Verbesserungen haben ihre Tücken.
Jetzt online bewerben: Die Nasa sucht Menschen aus allen Lebensbereichen, die zum Nachbarplaneten fliegen wollen. Die Anforderungen sind allerdings nicht ganz ohne.
Die Sonde New Horizons hat neue hochaufgelöste Fotos vom Zwergplaneten Pluto geschickt. Die Wissenschaftler sind fasziniert von der Vielfalt der Landschaftsformen.
Ein Kommafehler führt zum Absturz einer Rakete? Ist alles schon vorgekommen. Softwarefehler waren in den neunziger Jahren die häufigste Fehlerquelle in der Raumfahrt.
Unkaputtbar geht zwar nicht. Aber um im All jahrelang funktionieren zu können, müssen Bauteile wie Prozessoren und Arbeitsspeicher einer Raumsonde aufwendig entwickelt werden - jahrzehntelang.
Diese Aida ist keine Oper: Am 24. November 2021 wollen Esa und Nasa eine Mission starten, um die Abwehr einer Kollision eines Asteroiden mit der Erde zu testen.
Vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht geht das Kürzel KIC 8462852 in die Geschichte ein: Es bezeichnet einen Stern, der möglicherweise wegen einer außerirdischen Zivilisation ein seltsames Leuchtverhalten zeigt.
Das hauseigenen Bildformat Vicar und die dazugehörige Software nutzt die Nasa unter anderem zum Übertragen und Verarbeiten der Bilder einiger ihrer Weltraummissionen. Ein Großteil der Software steht nun als Open Source auf Github bereit.
Zwei der wenigen Parallelen zwischen Erde und Pluto: Über beiden kann der Himmel blau aussehen - und auf beiden gibt es Wassereis. Die Nasa hat nun eine Aufnahme veröffentlicht, auf der die dünne Atmosphäre des Zwergplaneten gut zu erkennen ist.
Ein bis zu neun Kilometer tiefer Canyon, riesige Täler und Abhänge: Das Aussehen des Plutomonds Charon deutet auf eine bewegte Vergangenheit hin. Möglicherweise hat ein unterirdischer Ozean seine Oberfläche gestaltet.
Auf ins Sonnensystem: 2020 will die Nasa ein oder zwei Forschungsmissionen zu Zielen in unserem Sonnensystem schießen. Ziele sind unter anderem zwei Asteroiden und die Venus.
Ohne Wasser geht gar nichts: Leben, wie wir es kennen, ist ohne Wasser in flüssigem Zustand undenkbar. Auch auf dem Mars kommt es wohl vor, zeigen neue Messdaten. Ein direkter Nachweis allerdings steht noch immer aus.
Die Forscher der New-Horizons-Mission sind Warten gewohnt: Neun Jahre hat es gedauert, bis die Sonde ihr Ziel erreicht und Daten vom Pluto aufgezeichnet hat. Jetzt müssen sich die Nasa-Mitarbeiter auch noch lange gedulden, bis sie die Daten endlich auswerten können.
Ein Raumfahrzeug, das Kleinsatelliten einfängt und festhält, wollen die US-Raumfahrtbehörde Nasa und das US-Unternehmen Arx Pax bauen. Die Technik dafür lässt auch ein Hoverboard schweben.
Schicke Fotos von Flugzeugen, die gerade die Schallmauer durchbrechen, hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa veröffentlicht. Die Bilder sollen dazu eingesetzt werden, Überschallflugzeuge leiser zu machen.
Ein Helium-Isotop vom Mond soll die Energieversorgung auf der Erde sicherstellen. Chinas nächste Mondmission soll gezielt nach Helium-3 im Mondboden suchen. Aber ist ein solches Vorhaben überhaupt realistisch?
Die Versorgung der Internationalen Raumstation ISS ist zuletzt von Pannen begleitet gewesen. Japan kann jetzt einen Erfolg mit seinem eigenen Frachter vermelden.