Abo
  • Services:

Deep Space Gateway: Nasa plant Raumhafen zwischen Erde und Mond

Zum Mars bitte hier umsteigen: Die Nasa will eine Raumstation zwischen Erde und Mond aufbauen, die als Zwischenstation für Missionen im Sonnensystem dienen soll. Boeing ist einer der Partner bei dem Projekt.

Artikel veröffentlicht am ,
Deep Space Gateway: zwischen der Erde und dem Mond
Deep Space Gateway: zwischen der Erde und dem Mond (Bild: Boeing)

Nächster Halt: kurz vor dem Mond. Übernächster Halt: Mars. Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) will eine Raumstation aufbauen, die als Zwischenstation für Weltraummissionen dienen soll. Boeing zeigt, wie diese aussehen könnte.

  • Deep Space Gateway wird eine Raumstation, die in den 2020er-Jahren aufgebaut werden soll. (Bild: Boeing)
  • Sie soll eine Zwischenstation für Missionen zu anderen Himmelskörpern, etwa dem Mars, werden. (Bild: Boeing)
Deep Space Gateway wird eine Raumstation, die in den 2020er-Jahren aufgebaut werden soll. (Bild: Boeing)
Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Deep Space Gateway nennt die Nasa die Station - also Tor zum Weltraum. Sie wird vom Prinzip her der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) ähneln, aber deutlich kleiner sein. Die Station soll aus drei Komponenten bestehen: einer Unterkunft für die Mannschaft, einem Logistikmodul sowie dem Energie- und Antriebssystem. Es soll die Station versorgen und sie auf ihrer Bahn nahe dem Mond halten. Hinzukommen Andockstellen, vergleichbar denen der ISS.

Von der Station zum Mars

Die Station soll nach dem Konzept der Nasa eine Zwischenstation sein für Missionen zum Mond oder zu anderen Planeten im Sonnensystem. Von dort aus könnten beispielsweise robotische oder bemannte Missionen zum Mond versorgt werden.

Zudem will die Nasa am Deep Space Gateway ein Raumschiff stationieren, das Deep Space Transport. Es soll ein wiederverwendbares Raumfahrzeug mit elektrischem und chemischem Antrieb sein. Die Astronauten sollen zunächst von der Erde zum Deep Space Gateway fliegen. Dort steigen sie in das Deep Space Transport um und treten damit beispielsweise ihre Reise zum Mars an und kehren auch dorthin wieder zurück.

Vier Flüge reichen

Der Deep Space Gateway soll im cislunaren Raum, also dem Bereich zwischen der Erde und dem Mond, aufgebaut werden. Geplant ist das Projekt für das kommende Jahrzehnt. Die Trägerrakete Space Launch System (SLS) soll das Material transportieren. Da das SLS gleichzeitig Menschen und Material ins All befördern könne, würden vier Flüge reichen, um das Gateway-System zu bauen, sagte Pete McGrath von Boeing.

Das Projekt soll kein Alleingang der Nasa werden: "Ich stelle mir verschiedene Partner vor, internationale wie kommerzielle, die zum Gateway beitragen und es auf vielfältige Weise nutzen", sagte William Gerstenmaier, der für die bemannte Raumfahrt bei der Nasa zuständig ist. Einer der kommerziellen Partner der Nasa ist Boeing.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 12,99€
  2. 59,99€
  3. 1,29€
  4. (-76%) 11,99€

Ach 07. Apr 2017

Ein Aufzug von der Erde ist mit heutigen Materialien nicht durchführbar, vom Mond mit...

dopemanone 05. Apr 2017

im artikel steht "cislunar". ein orbit um die erde der etwas größer als der des mondes...

xProcyonx 05. Apr 2017

Doch, die Kosten sind das vordergründige Problem (aber nicht das wirkliche). Die NASA...

xProcyonx 05. Apr 2017

Wie man sich einen elektrischen Antrieb vorstellt: Ionentriebwerk, wie viele hier schon...

zilti 04. Apr 2017

Die Falcon Heavy ist zu so einigem fähig, wenn auch nicht gleich zu Saturn V-Leistung...


Folgen Sie uns
       


Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream

Die E-Fail genannte Sicherheitslücke betrifft die standardisierten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/MIME. Im Livestream diskutieren wir den technischen Hintergrund der zuletzt aufgedeckten Lücken und besprechen, was Nutzer nun tun können, wenn sie ihre Nachrichten weiter sicher verschicken wollen.

Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream Video aufrufen
Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Projektoren im Vergleichstest: 4K-Beamer für unter 2K Euro
    Projektoren im Vergleichstest
    4K-Beamer für unter 2K Euro

    Bildschirme mit UHD- und 4K-Auflösung sind in den vergangenen Jahren immer preiswerter geworden. Seit 2017 gibt es den Trend zu hoher Pixelzahl und niedrigem Preis auch bei Projektoren. Wir haben vier von ihnen getestet und stellen am Ende die Sinnfrage.
    Ein Test von Martin Wolf

    1. Sony MP-CD1 Taschenbeamer mit Akku und USB-C-Stromversorgung
    2. Mirraviz Multiview Splitscreen-Games spielen ohne die Möglichkeit, zu schummeln
    3. Sony LSPX-A1 30.000-Dollar-Beamer strahlt 80 Zoll aus 0 cm Entfernung

      •  /