Abo
  • Services:

Weltraumschrott: Sorge um Sicherheit der Raumschiffe von Boeing und SpaceX

Boeing und SpaceX sollen ab dem kommenden Jahr für die Nasa Astronauten auf die Raumstation ISS bringen. Experten sind jedoch besorgt, dass die Raumschiffe den Sicherheitsanforderungen der US-Raumfahrtbehörde nicht genügen könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Raumfähre CST-100 an der ISS: ein tödlicher Unfall auf 270 Starts
Raumfähre CST-100 an der ISS: ein tödlicher Unfall auf 270 Starts (Bild: Boeing)

Sind Boeing und SpaceX bereit, im nächsten Jahr Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS zu befördern? Experten befürchten, dass die Raumfahrzeuge der privaten Raumfahrtunternehmen nicht sicher genug sind.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Hamburg
  2. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Berlin

Es geht um die Gefahr durch Weltraumschrottteilchen und Meteoritenfragmente, die die Raumkapsel beschädigen können. Das Aerospace Safety Advisory Panel, ein Gremium aus sechs unabhängigen Sicherheitsexperten, warnte, dass sowohl Boeings CST-100 Starliner als auch Dragon von SpaceX weitere Schutzvorrichtungen benötigten, berichtet das Wall Street Journal.

Mehr Schutz macht die Kapsel schwerer

Das Gremium hält es für möglich, dass die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) Tests im Weltraum durchführen lässt, um die Gefahr von Unfällen zu verringern. Die Nasa hatte gehofft, dass solche Tests nicht nötig sein würden. Für die Konstrukteure wäre die Forderung nach zusätzlichem Schutz ein Problem, da sie die Kapsel schwerer machen würde.

Eine umfassende Sicherheitsprüfung der Kapseln ist für Anfang nächsten Monats geplant. Nach den Anforderungen der Nasa darf es bei 270 Flügen einen tödlichen Unfall geben. Das ist deutlich sicherer als die Spaceshuttles, von denen zwei durch Unfälle zerstört wurden, aber nicht so sicher wie die zivile Luftfahrt: Bei den Linienfluggesellschaften kommt es weltweit etwa zu einem Unfall auf eine Million Starts.

Die Nasa hatte 2014 Boeing und SpaceX mit der Entwicklung von Raumfähren beauftragt, die Astronauten zur ISS und wieder zurück zur Erde bringen. Bisher hat die Nasa insgesamt vier Milliarden US-Dollar dafür bereitgestellt. Bis Mitte der 2020er Jahre sollen Boeing und SpaceX insgesamt 16 Flüge durchführen. Seit die Spaceshuttles 2011 außer Dienste gestellt wurden, fliegen alle Astronauten mit russischen Sojus-Raumschiffen zur Station.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 29,99€
  2. (-70%) 8,99€
  3. 3,99€

chefin 28. Nov 2017

ok, rechnen wir mal nach Eine 10gramm Gewehrkugel aus einem Hochleistungsgewehr mit V0...

emuuu 27. Nov 2017

Naja die Spaceshuttle waren schon echte Fluggeräte. Sojus und Dragon sind Kapseln, was...

nicoledos 27. Nov 2017

Die gesamte Wissenschaftsethik hat sich geändert, man würde heute auch keine Hunde mehr...


Folgen Sie uns
       


Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream

Die E-Fail genannte Sicherheitslücke betrifft die standardisierten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren OpenPGP und S/MIME. Im Livestream diskutieren wir den technischen Hintergrund der zuletzt aufgedeckten Lücken und besprechen, was Nutzer nun tun können, wenn sie ihre Nachrichten weiter sicher verschicken wollen.

Nach E-Fail, was tun ohne sichere E-Mails - Livestream Video aufrufen
Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

    •  /