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Space Launch System: Nasa muss Erstflug der neuen Trägerrakete erneut verschieben

Rakete verspätet, viel Geld für Raumanzüge verschwendet: Zwei Berichte einer Aufsichtsbehörde setzen die US-Raumfahrtbehörde Nasa unter Druck.

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Trägerrakete SLS: Trump will Wahlchancen durch bemannten Flug verbessern.
Trägerrakete SLS: Trump will Wahlchancen durch bemannten Flug verbessern. (Bild: Nasa/MSFC)

Sie fliegt noch später: Die Trägerrakete Space Launch System (SLS) wird voraussichtlich erst 2019 starten. Das hat die National Aeronautics And Space Administration (Nasa) angekündigt. Es ist nicht das einzige Problem der US-Raumfahrtbehörde: Die Astronauten haben nichts zum Anziehen.

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SLS ist die neue Trägerrakete der Nasa, die die kommenden US-Missionen in den Weltraum bringen soll. Das Government Accountability Office (GAO) hat das Projekt geprüft und dabei eine Reihe von Problemen gefunden. In ihrem Bericht empfiehlt die Aufsichtsbehörde, den Erstflug der Rakete zu verschieben.

Der Start wird auf 2019 verschoben

Dieser Empfehlung schließt sich die Nasa an: "Wir stimmen mit dem GAO überein, dass ein Startdatum im November 2018 nicht im Interesse des Programms ist", heißt es in einer Mitteilung von William Gerstenmaier, der für die bemannte Raumfahrt bei der Nasa zuständig ist. Die Nasa setze jetzt das Jahr 2019 als neues Ziel. Was zu einem Konflikt mit US-Präsident Donald Trump führen könnte: Der möchte, dass die Nasa kurz vor der Wahl 2020 einen bemannten Flug mit der SLS und der Orion-Kapsel durchführt.

Ursprünglich sollte die SLS bereits in diesem Jahr zum ersten Mal starten. Dann wurde der Erstflug auf das Jahr 2018 verschoben.

GAO überprüft Raumanzüge

Das GAO hat sich aber nicht nur das SLS angeschaut. In einem zweiten Bericht befasst sich die Behörde mit den Raumanzügen, die die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) bei Ausflügen ins All tragen. 18 dieser Extravehicular Mobility Units (EMU) gibt es auf der Station, aber knapp die Hälfte scheint nicht mehr funktionsfähig.

Nur noch elf der 18 EMUs seien in Gebrauch, schreibt das GAO. Es sei auch nicht sicher, ob diese die Verlängerung der ISS-Mission bis ins Jahr 2024 mitmachten. Bei einer durchaus möglichen weiteren Verlängerung bis zum Jahr 2028 werde sich das Problem deutlich vergrößern.

Die Anzüge sind veraltet

Die Anzüge seien vor mehr als 40 Jahren entwickelt worden und längst veraltet. Zwar arbeitet die Nasa an neuen Raumanzügen - in drei Projekte sind insgesamt 200 Millionen US-Dollar gesteckt worden. Davon seien 80 Millionen US-Dollar durch einen Auftrag an ein externes Unternehmen verschwendet worden, kritisiert das GAO. Die Zusammenarbeit wurde inzwischen beendet.

Einen fertigen Raumanzug gibt es indes noch nicht. Dabei drängt die Zeit: Die neuen Anzüge sollen noch auf der ISS getestet werden.

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