Abo
  • IT-Karriere:

Raumfahrtpionier: US-Astronaut Bruce McCandless gestorben

Großer Sprung statt kleiner Schritt: Vor dem ersten Raumausflug ohne Sicherung hatte Bruce McCandless mit einem markigen Spruch, der auf Neil Armstrong anspielte, für gute Stimmung gesorgt. Nun ist der Raumfahrtpionier im Alter von 80 Jahren gestorben.

Artikel veröffentlicht am ,
Bruce McCandless: Anspielung auf Neil Armstrong
Bruce McCandless: Anspielung auf Neil Armstrong (Bild: Nasa)

Ohne Sicherung allein im Weltall: Bruce McCandless war der erste Raumfahrer, der - angetrieben von einem Jetpack ohne Sicherungsleine - einen Weltraumspaziergang absolvierte. Der US-Astronaut ist am Donnerstag gestorben.

  • Bruce McCandless schwebte am 7. Februar 1984 ungesichert im All. (Foto: Nasa)
  • Es war der erste Weltraumausflug, bei der der Astronaut ohne eine Sicherungsleine unterwegs war. (Foto: Nasa)
Bruce McCandless schwebte am 7. Februar 1984 ungesichert im All. (Foto: Nasa)
Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte
  2. acarda GmbH, Frankfurt am Main

McCandless wurde am 8. Juni 1937 in Boston geboren. Er studierte an der United States Naval Academy und an der Stanford University. 1965 schloss er sein Studium der Elektrotechnik mit einem Master of Science ab. Bei den US-Marinefliegern wurde er zum Piloten ausgebildet. 1987 legte er noch einen Abschluss in Betriebswirtschaft nach.

McCandless war Kommunikator für Armstrong und Aldrin

Da hatte er seinen wichtigen Weltraumspaziergang, der ihn bekannt gemacht hatte, schon hinter sich: McCandless war seit 1966 bei der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) und schon an der ersten Mondlandung beteiligt: Er arbeitete im Kontrollzentrum und war er für die Kommunikation mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin zuständig.

1984 flog er selbst ins Weltall, an Bord des Spaceshuttles Challenger. Am 7. Februar 1984 kam der große Moment: McCandless verließ das Shuttle. Mit einem Jetpack auf dem Rücken schwebte er ohne eine Verbindung zum Raumfahrzeug im freien Raum. 1990 flog er noch einmal ins All: Er gehörte zu der Spaceshuttle-Besatzung, die das Weltraumteleskop Hubble aussetzte.

Armstrong machte nur einen Schritt

Über seinen Ausflug schrieb er 31 Jahre später in der britischen Tageszeitung The Guardian: "Meine Frau war im Kontrollzentrum und es gab einige Besorgnis. Ich wollte etwas Ähnliches sagen wie Neil [Armstrong] bei der Mondlandung. Also sagte ich: 'Es mag ein kleiner Schritt für Neil gewesen sein, aber es ist ein großer Sprung für mich'. Das hat die Spannung etwas gelockert."

Bruce McCandless starb am 21. Dezember 2017, wie die Nasa mitteilte. Er wurde 80 Jahre alt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 2,99€
  3. 25,99€
  4. 4,99€

Phantom 26. Dez 2017

Deshalb werden Astronauten so gut bezahlt!

violator 25. Dez 2017

https://img-9gag-fun.9cache.com/photo/a05WAGL_460s.jpg

mehrfachgesperrt 24. Dez 2017

war doch eines der Standardbilder von Deluxe Paint auf dem Amiga. Da hätte man ihm ohne...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test

Wir testen den Ryzen 9 3900X mit zwölf Kernen und den Ryzen 7 3700X mit acht Kernen. Beide passen in den Sockel AM4, nutzen DDR4-3200-Speicher und basieren auf der Zen-2-Architektur mit 7-nm-Fertigung.

AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X - Test Video aufrufen
Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Faire IT: Die grüne Challenge
    Faire IT
    Die grüne Challenge

    Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
    Von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
    2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
    3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

    Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
    Probefahrt mit Mercedes EQC
    Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

    Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
    3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

      •  /