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Nasa und Roskosmos:
Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Russen und Amerikaner wollen gemeinsam eine Mondstation aufbauen, so lauteten die Meldungen. Was steht tatsächlich dahinter?
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Ein früheres Konzept des Deep Space Gateway von Boeing, vor der Kollaboration mit Russland (Bild: Boeing)
Ein früheres Konzept des Deep Space Gateway von Boeing, vor der Kollaboration mit Russland Bild: Boeing

Nach einem halben Jahrhundert wird der Mond wieder zum Ziel für Astronauten. Russen, Japaner, Europäer und Amerikaner haben sich ihm verschrieben. Aber keine einzelne ihrer Raumfahrtorganisationen hat die nötigen Ressourcen, um in absehbarer Zeit ihr Ziel zu erreichen. Trotz aller politischen Schwierigkeiten zeichnet sich deshalb eine Fortsetzung der Kooperation ab, wie sie schon bei der Internationalen Raumstation ISS besteht. Der erste Schritt soll tatsächlich wieder eine Raumstation sein. Diesmal allerdings nicht im niedrigen Erdorbit, sondern in einem Orbit um den Mond.

Ausgemacht ist der Bau der Raumstation noch längst nicht, wie auch die Pressemitteilung der Nasa(öffnet im neuen Fenster) klar macht. Noch befinden sich die Diskussionen in der Konzeptformulierungsphase. Gleichzeitig sind diese Formulierungen so konkret, dass 2018 erste Prototypen am Boden fertiggestellt sein sollen. Denn neu ist das Konzept nicht. Seine Geschichte geht wenigstens bis in das Jahr 2007 zurück.

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