Wenn bemannte Raketen starten, muss die Sicht frei sein. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat deshalb Vegetation rund um die Startrampen entfernen lassen, von denen früher unter anderem die Raketen des Apollo-Programms starteten.
Im dritten Anlauf hat die Planetary Society nachgewiesen, dass Segeln im Weltall möglich ist. Der Satellit Lightsail 2 hat in den vergangenen Tagen seinen Orbit verändert.
Neue Triebwerke, Energieversorgungssysteme oder Systeme für die sichere Landung: Missionen zu fremden Himmelskörpern sind aufwendig. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will Unternehmen wie SpaceX und Blue Origin bei der Entwicklung unterstützen und selbst davon profitieren.
Er erlebte noch den 50. Jahrestag eines seiner wichtigsten Erfolge: Am 22. Juli 2019 ist Christopher Kraft, einer der führenden Akteure des bemannten US-Raumfahrtprogramms bei der Nasa, im hohen Alter gestorben.
Auf Kickstarter finanzieren die Uhrenmacher von Xeric die Apollo 11 Automatic Watch. Diese Uhr soll den 50. Jahrestag der Mondlandung feiern und ist in Kooperation mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa entstanden. Das Produkt ist erst einmal auf 1.969 Stück limitiert.
Schon die Wiederholung der Mondlandung wirkt 50 Jahre später fast utopisch. Gerade bei der Nasa findet immer weniger Raumfahrt statt. Das liegt am Geld - aber nicht daran, dass die Raumfahrt nicht genug davon hat.
/81Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Ein Aerogel besteht fast nur aus Luft. Forscher in den USA wollen daraus ein Gewächshaus bauen, in dem Mars-Kolonisten Salat und Gemüse ziehen könnten. Ein erster Test ist nach Angaben der Forscher vielversprechend verlaufen.
Überraschendes Ergebnis der Unfalluntersuchung von SpaceX: Bei der Explosion des Dragon-Raumschiffs im April 2019 ist ein Rückschlagventil aus Titan in Brand geraten, als die Treibstofftanks unter Druck gesetzt wurden. Zuvor galt das Metall zusammen mit dem Treibstoff als ungefährlich.
Ein 35 kg schwerer Klotz mit Ferritringspeicher - trotzdem hat der Bastler Ken Shirriff den restaurierten AGC der Nasa zum Schürfen von Bitcoin konfigurieren können. Das habe viel Aufwand und manuelles Anpassen des Sha-256-Algorithmus gekostet, sagte der Entwickler.
Die beiden ersten Versuche der Planetary Society mit segelnden Satelliten waren nicht von Erfolg gekrönt. Mit der Mission Lightsail-2 will die Gesellschaft zeigen, dass der Segelantrieb im All funktioniert. Bisher läuft alles nach Plan.
50 Jahre nach Apollo 11 können Kinozuschauer das historische Ereignis noch einmal miterleben, als wären sie live dabei - in Mission Control, im Kennedy Space Center, sogar auf der Mondoberfläche. Möglich machen das nicht etwa moderne Computereffekte, sondern kistenweise wiederentdeckte Filmrollen.
Ein simulierter Startabbruch soll Daten für die ersten Orion-Flüge mit Astronauten liefern. Die Kapsel stürzte ohne Fallschirm mit etwa 500 km/h ins Meer.
Gibt es Leben auf dem Titan, dem größten Mond des Planeten Saturn? Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will Mitte der 2020er Jahre eine Drohne hinschicken, um das herauszufinden.
Mit einem Raspberry Pi können tolle Dinge angestellt werden - in ein Netzwerk der Nasa sollte aber auch ein Bastelrechner nicht ohne weitere Prüfung eingebunden werden: Hacker konnten Daten der Marsmissionen erbeuten, indem sie einen ungesicherten Raspberry Pi als Einstieg nutzten.
Für die Nasa ist nicht nur der Mars von Interesse, sondern auch die Sonne: Zwei künftige Missionen sollen die Sonnenwinde untersuchen. Die Weltraumorganisation verspricht sich dadurch ein besseres Verständnis, wie sich die Sonnenaktivität auf die Atmosphäre der Erde auswirkt.
Der Zwergplanet Ceres hat einen Durchmesser von weniger als 1.000 Kilometern, aber der höchste Berg, den die Nasa-Sonde Dawn fotografiert hat, ist gut 4.000 Meter hoch. Es ist ein Vulkan, der statt heißer Magma Eis, Schlamm und Gestein auswirft.
Erst vor wenigen Tagen hat die Nasa die Aufträge für die Mondlander vergeben. In seiner Kritik an den Plänen zeigt US-Präsident Trump Schwächen in Astronomie oder Grammatik.
Bisher waren kommerzielle Aktivitäten auf der ISS tabu, jetzt sind sie erwünscht. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will sie zulassen und mit den Einnahmen ihr neues Mondprogramm finanzieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit für Touristen, die Station zu besuchen - allerdings zu satten Preisen.
DHL liefert künftig auch auf den Mond. Deren Partner Astrobotic und zwei weitere Firmen haben von der Nasa den Zuschlag für unbemannte Lander bekommen.
Im zweiten Anlauf soll es klappen: Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin hat Einzelheiten zu einem russischen Mondprogramm vorgestellt. In gut zehn Jahren sollen russische Raumfahrer zum Mond fliegen.
Die Mondmission der Nasa heißt nun offiziell Artemis. Der Auftrag für den Bau der Antriebssektion des Lunar Gateway ist auch schon vergeben. Aber der Koordinator trat schon nach 44 Tagen im Amt zurück und das Geld kommt aus einem Programm für Studentenkredite.
2023 eine neue Raumstation, ab 2024 jedes Jahr zum Mond, 2028 ein Mondhabitat: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat gemäß der Vorgabe von US-Präsident Donald Trump ein ehrgeiziges Programm für die kommenden zehn Jahre erstellt.
In fünf Jahren sollen wieder US-Astronauten auf dem Mond landen. Das ehrgeizige Unterfangen kostet viel Geld. US-Präsident Donald Trump fordert vom Kongress, dass dieser der Nasa für das kommende Jahr zusätzlich mehr als anderthalb Milliarden US-Dollar zur Verfügung stellt.
Die Sonde Mars Insight hat erstmals ein Beben auf einem anderen Planeten nachgewiesen. Wo das Beben stattfand, können die Forscher allerdings nicht sagen.
Wasserstoff und Helium gehören zu den ersten Elementen, die nach dem Urknall entstanden - und sie bildeten auch das erste Molekül im Universum. Forscher haben das Heliumhydrid-Ion vor knapp 100 Jahren im Labor erzeugt. Mit Hilfe des fliegenden Teleskops Sofia konnten sie es auch im Universum nachweisen.
US-Forscher haben einen neuartigen Flügel entwickelt: Er ist leichter als ein herkömmlicher Flügel und verändert während des Fluges seine Form. Das soll Flugzeuge energieeffizienter machen.
Bisher haben stationäre oder fahrende Systeme den Mars erkundet. Im kommenden Jahr will die US-Raumfahrtbehörde Nasa erstmals einen Helikopter auf den Mars bringen. Seine Testflüge hat er erfolgreich absolviert.
Vor 50 Jahren landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Die nächsten sollen in fünf Jahren folgen. Das hat US-Vizepräsident Mike Pence angekündigt - und bringt damit die US-Raumfahrtbehörde Nasa in Zugzwang.
Über 200 Ausflüge ins All von der ISS aus, aber nie haben zwei Astronautinnen zusammen die Station verlassen. Das wird auch so bleiben. Ein nicht einsatzbereiter Raumanzug verhindert den ersten Außenbordeinsatz von zwei Frauen.
Das DLR, die Esa und die Nasa starten gemeinsam eine Studie zur Weltraumgesundheit: Probanden legen sich für zwei Monate ins Bett. Mit einer Zentrifuge wollen die Forscher künstlich Schwerkraft erzeugen, die die Knochen und Muskelschwund verringern soll.
Die neue Schwerlastrakete der Nasa muss per Gesetz gebaut werden. Aber Missionen sollen auf andere Raketen umgebucht und Geld für die Weiterentwicklung gestrichen werden. Es war ein lange absehbares Desaster, das die Schwächen der heutigen Raumfahrt und ihre Angst vor der Technik zeigt.
Asteroid bewirft Sonde: Die Nasa-Sonde Osiris Rex hat festgestellt, dass der Asteroid Bennu größere und kleinere Partikel ausstößt. Die Forscher sind überrascht und zugleich ratlos.
Update Eine geglückte Landung macht einen erfolgreichen Flug, aber noch keine erfolgreiche Mission. Erst nach Auswertung der Daten kann die Mission des Crew Dragon von SpaceX endgültig zum Erfolg erklärt werden. So viel sei verraten: Es sieht gut aus.
Die Raumsonde Mars Insight soll den Roten Planeten anbohren. Aber schon knapp unter der Oberfläche stieß das maulwurfartige HP3-Instrument auf Hindernisse.
Update Ein erfolgreicher Start ist noch kein erfolgreicher Flug. Das Raumschiff Dragon, noch ohne Crew, absolviert derzeit auf einer Mission zur Internationalen Raumstation seine erste große Bewährungsprobe. Nach dem Dockingmanöver an der ISS laufen noch letzte Tests.
Eine neue Mondlandefähre soll her, und das möglichst schnell: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will in weniger als zehn Jahren wieder mit Astronauten zum Mond fliegen. Sie hat dazu aufgerufen, schnell Entwürfe für ein Landefahrzeug vorzulegen.
15 Jahre nach der Landung auf dem Mars erklärt die Nasa das Ende der Mission des Marsrovers Opportunity. Ein Rückblick auf das Ende der Mission und die Messinstrumente, denen wir viele neue Erkenntnisse über den Mars zu verdanken haben.
Der im November auf dem Mars gelandete Nasa-Lander Insight hat eine Forschungssonde des DLR ausgesetzt. Sie soll in den Marsboden bohren, um Daten zu sammeln. Ziel der gesamten Mission ist, mehr über den inneren Aufbau des Planeten zu erfahren.
Crew Dragon und Starliner müssen noch etwas länger auf ihren ersten Flug warten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat angekündigt, dass sich die Flüge der Raumfähren der Raumfahrtunternehmen SpaceX und Boeing erneut nach hinten verschieben.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt die Hoffnung nicht auf, den Marsrover Opportunity zu reaktivieren. Allerdings wird es knapp, denn der kommende Winter könnte dem Rover den Garaus machen.
Was mit einzelnen Pixeln begonnen hat, wird zum ersten detaillierten Bild eines Kuiper-Gürtel-Objekts. Neue Daten von New Horizons zeigen erste Krater auf dem Asteroiden.
Es hat einen Geburtsfehler und immer wieder mal Schluckauf: Kürzlich hat es erneut ein technisches Problem beim Weltraumteleskop Hubble gegeben. Doch die Hubble-Wissenschaftler sagen, dass das Teleskop noch bis Mitte des kommenden Jahrzehnts einsatzfähig ist.
Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Kepler hat einen würdigen Nachfolger gefunden: Das 2018 in den Orbit geschossene Weltraumteleskop Tess hat in wenigen Monaten drei Exoplaneten entdeckt. Weitere Entdeckungen werden noch geprüft.
Der Asteroid MU69 besteht aus zwei runden Körpern, die wie ein Schneemann miteinander verbunden sind, wie Bilder der Raumsonde New Horizons zeigen. Das bestätigt Theorien zur Entstehung der Himmelskörper aus früheren Messungen und liefert sogar Hinweise auf die mögliche Form des interstellaren Asteroiden Oumuamua.
Geglückter Auftakt für das Jahr 2019: Die Nasa-Sonde New Horizons hat den Himmelskörper Ultima Thule planmäßig passiert und Daten darüber aufgezeichnet. Ultima Thule ist der bis dato am weitesten entfernte Himmelskörper, der von einem irdischen Raumfahrzeug erforscht wurde.
Es gab frisches Gemüse im tiefsten Winter in der Südpolar-Region. Nun hat Paul Zabel, Wissenschaftler am DLR, seinen Aufenthalt in der Antarktis beendet. Als Nächstes werden die DLR-Forscher die Ergebnisse des Projekts Eden ISS auswerten. Das Gewächshaus wollen sie künftig ferngesteuert von Deutschland aus betreiben.