Fernbedienung: Nissan will autonome Autos zur Not fernsteuern

Wenn ein autonom fahrendes Auto von Nissan nicht mehr weiterweiß, soll sich ein Callcenter-Mitarbeiter mit den Kameras und anderen Sensoren des Fahrzeugs umschauen und neue Anweisungen geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Nissan Leaf
Nissan Leaf (Bild: Nissan)

Nach einem Bericht von Wired will Nissan bei autonomen Autos einen Sonderweg gehen, wie Forschungs- und Entwicklungschef Maarten Sierhuis verraten hat. Er denkt nicht, dass autonome Autos in den nächsten fünf bis zehn Jahren mit allen Fahrsituationen zurechtkommen.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    egf - Eduard G. Fidel GmbH, Pforzheim
  2. Continual Service Improvement Consultant (m/w/d)
    ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
Detailsuche

Nissans Lösung ist ein Callcenter, das zur Not das Kommando per Fernbedienung übernehmen kann und dem Fahrzeug neue Anweisungen gibt, wenn dieses eine Situation nicht bewältigen kann. Eine direkte Steuerung wäre aufgrund der Latenz zu gefährlich, so dass sich der menschliche Operator nur mit den Kameras und anderen Sensoren des Autos orientieren würde und neue Anweisungen gibt. Der Teleoperator soll sicherzustellen, dass das Auto nicht einfach stehen bleibt, weil es die Situation nicht erfassen kann.

Dem Wired-Bericht zufolge hat das Team untersucht, wie schnell ein Callcenter auf Hilfesignale reagieren müsste. Basierend auf einer frühen Simulation sind es etwa 30 Sekunden.

Nissans System ist eine modifizierte Version der Software, die die Nasa verwendet hat, um den Spirit- und Opportunity-Rover auf dem Mars zu bewegen. Nissan hat seit 2015 eine Partnerschaft mit der Nasa, die durch die Marsmissionen Teleoperationserfahrung hat. Einige Teammitglieder von Nissans autonomem Fahrprojekt kommen von der Nasa, darunter auch Sierhuis.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Bis 2020 will Nissan autonome Autos auf den Markt bringen. Im selben Jahr will die Nasa einen Zwilling des Rovers Curiosity zum Mars schicken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elgooG 26. Apr 2018

Ach ja stimmt. Ich sehe schon ich muss beide Filme endlich wieder einmal sehen.

chefin 24. Apr 2018

Indem du genau die Situation, in der es keinen Sinn macht, anführst zeigst du nicht wie...

chefin 24. Apr 2018

Vermutlich sind hier Sensor und Informationsausfall gemeint. Wenn dir das Navi wegbricht...

Anonymer Nutzer 23. Apr 2018

...der man aus der ferne sage kann "fahr mal gegen die wand"? Ja nee, klingt irgendwie...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klimaforscher
Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
Artikel
  1. Festnetzersatz: Deutsche Telekom sagt Fixed Wireless Access erst einmal ab
    Festnetzersatz
    Deutsche Telekom sagt Fixed Wireless Access erst einmal ab

    FWA sollte rund 1 GBit/s an ein Viertel aller Haushalte in Deutschland liefern. Doch laut Telekom gibt es zu viele Probleme mit der Technologie.

  2. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

  3. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /