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CST-100 Starliner: Problem bei Triebwerkstest von Boeings Raumfähre

Ein Problem bei einem Test des Notfalltriebwerks der Raumfähre CST-100 Starliner könnte Boeings Versorgungsflüge zur ISS weiter verzögern. Nach dem Abschalten des Triebwerks war Treibstoff ausgetreten. Boeing hatte das Problem zunächst verschwiegen.

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CST-100 Starliner: Neuer Zeitplan kommt Anfang August.
CST-100 Starliner: Neuer Zeitplan kommt Anfang August. (Bild: Boeing)

Droht eine weitere Verzögerung beim CST-100 Starliner? Bei einem Test des Notfalltriebwerks kam es zu einem Problem. Dadurch könnte sich das Testprogramm für Boeings Raumfähre weiter verzögern.

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Der statische Test des Triebwerks von Aerojet Rocketdyne fand im Juni auf dem Testgelände White Sands der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) im US-Bundesstaat New Mexico statt. Das Triebwerk wurde gezündet und lief für die volle Dauer wie geplant. Beim Abschalten kam es aber zu einem Problem, das zu einem Treibstoffaustritt führte.

Zuerst hatte das US-Onlinemagazin Ars Technica darüber berichtet. Erst daraufhin gab Boeing die "Anomalie" zu. Welcher Art diese Anomalie war, darüber schweigt sich Boeing aus. Mutmaßlich habe ein Ventil am Ende des Tests nicht richtig geschlossen, schreibt das auf Raumfahrt spezialisierte Online-Nachrichtenangebot Spacenews unter Berufung auf Posts in sozialen Medien.

Das Triebwerk gehört zum Rettungssystem des CST-100 Starliner. Es soll die Kapsel in einem Notfall in Sekundenschnelle von der Atlas-5-Trägerrakete wegbringen. Die Mannschaft würde so die Explosion des Triebwerks der Rakete überleben - anders als die Besatzung des Spaceshuttles Challenger im Jahr 1986.

Die Nasa hatte 2014 Boeing und das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX mit der Entwicklung von Raumfähren beauftragt, die Astronauten zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) und wieder zurück zur Erde transportieren. Boeing hat dafür den CST-100 Starliner entwickelt, SpaceX den Crew-Dragon. Dragon transportiert bereits unbemannt Versorgungsgüter zur Raumstation.

Beide Unternehmen hängen jedoch so hinter dem Zeitplan her, dass die Sorge besteht, dass ab 2019 keine US-Astronauten mehr zur ISS fliegen können. Es ist unklar, ob das Problem sich auf das weitere Testprogramm von Boeing auswirkt. Boeing hat bisher keine Änderungen des Testprogramms bekanntgegeben. Voraussichtlich in der kommenden Woche wollen Boeing und SpaceX ihre neuen Zeitpläne für bemannte Flüge zur ISS veröffentlichen. Experten warnten zudem Ende vergangenen Jahres vor möglichen Sicherheitsmängeln an den beiden Raumfähren.

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Netspy 25. Jul 2018

Der aktuelle Vertrag geht aber eben bis 2024.


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