Abo
  • Services:

CST-100 Starliner: Boeings Raumschiff fliegt noch später

Kein bemannter Flug in diesem Jahr: Nach einem Problem bei einem Test des Notfallsystems im Juni hat Boeing den Zeitplan für die Raumfähre CST-100 Starliner angepasst. Danach bringt der Starliner erst 2019 Astronauten zur ISS.

Artikel veröffentlicht am ,
CST-100 Starliner: Die Nasa fürchtet um die US-Präsenz auf der ISS.
CST-100 Starliner: Die Nasa fürchtet um die US-Präsenz auf der ISS. (Bild: Boeing)

Der Starliner fliegt immer noch nicht zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS): Der US-Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing hat ein überarbeitetes Testprogramm für den CST-100 Starliner veröffentlicht. Danach fliegt das Raumfahrzeug in diesem Jahr nicht mehr mit Astronauten an Bord.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Wilhelmshaven, Strausberg
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Nach dem neuen Plan soll die Raumfähre Crew Space Transport 100 (CST) Starliner Ende dieses oder erst Anfang kommenden Jahres erstmals unbemannt fliegen. Geplant war der Flug für diesen Monat. Dadurch verzögert sich auch der erste bemannte Flug zur ISS um ein gutes halbes Jahr: Statt im November wird der Starliner voraussichtlich erst Mitte 2019 Astronauten zur Raumstation bringen.

John Mulholland, Leiter des Starliner-Programms bei Boeing, habe die Verschiebung in einer Telefonkonferenz bekanntgegeben, berichten verschiedene US-Medien. Sie kommt nicht überraschend: Kürzlich war bekanntgeworden, dass es bei einem Test des Triebwerks des Rettungssystems zu einer Panne gekommen war. Das Rettungssystem soll die Kapsel in einem Notfall in Sekundenschnelle von der Atlas-5-Trägerrakete wegbringen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Boeing den Erstflug des Starliners verschiebt: Eigentlich sollte der Starliner bereits seit dem vergangenen Jahr im ISS-Einsatz sein. Die National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hatte 2014 Boeing und das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX mit der Entwicklung von Raumfähren beauftragt, die Astronauten zur ISS und wieder zurück zur Erde bringen.

Beide Unternehmen hängen jedoch dem Zeitplan hinterher - so sehr, dass die Nasa befürchtet, dass ab 2019 keine US-Astronauten mehr zur ISS fliegen können. Experten warnten zudem Ende vergangenen Jahres vor möglichen Sicherheitsmängeln an den beiden Raumfähren.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Anonymer Nutzer 03. Aug 2018

Die Amis können ja dann Chinas Raumstation besuchen. Wenn sie ganz lieb fragen :D


Folgen Sie uns
       


AMD Radeon VII - Test

Die Radeon VII ist die erste Consumer-Grafikkarte mit 7-nm-Chip. Sie rechnet ähnlich schnell wie Nvidias Geforce RTX 2080, benötigt aber viel mehr Energie und ist deutlich lauter. Mit einem Preis von 730 Euro kostet die AMD-Karte überdies etwas mehr, die 16 GByte Videospeicher helfen nur selten.

AMD Radeon VII - Test Video aufrufen
Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

Oldtimer umrüsten: Happy End mit Elektromotor
Oldtimer umrüsten
Happy End mit Elektromotor

Verbotszonen könnten die freie Fahrt von Oldtimern einschränken. Aber auch Umweltschutzgründe und Exzentrik führen dazu, dass immer mehr Sammler ihre liebsten Fahrzeuge umrüsten.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Piëch Mark Zero Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen
  2. Elektroautos Sportversion des E.Go Life und Shuttle E.Go Lux
  3. Rivian Amazon investiert in Elektropickups

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

    •  /