Abo
  • IT-Karriere:

3D-Printed Habitat Challenge: Nasa stellt fünf Entwürfe für Marshabitate vor

Die Menschheit soll eines Tages dauerhafte Siedlungen auf dem Mond und dem Mars einrichten. Bis es soweit ist, dauert es noch eine Weile. Die Nasa hat aber schon einmal einen Designwettbewerb für 3D-gedruckte Marshabitate ausgeschrieben. Fünf Entwürfe hat die US-Raumfahrtbehörde ausgezeichnet.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-gedrucktes Marshabitat: ständige Siedlungen auf dem Mars und dem Mond geplant
3D-gedrucktes Marshabitat: ständige Siedlungen auf dem Mars und dem Mond geplant (Bild: Nasa)

Eine Kolonie auf dem Mars - das wollen viele: SpaceX-Gründer Elon Musk, das Projekt Mars One, die Vereinigten Arabischen Emirate. Aber wie sollen die Siedler dort leben? Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) hat fünf Entwürfe für Mars-Habitate vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. Bietigheimer Mediengesellschaft mbH, Bietigheim-Bissingen
  2. CPA Software Consult GmbH, Langenfeld

2014 hatte die Nasa die 3D-Printed Habitat Challenge (3DPHab) ausgelobt. In diesem Wettbewerb sollten die Teilnehmer Konzepte für Marssiedlungen entwerfen. Die Nasa gab nun die fünf Gewinner der ersten Phase bekannt.

Den ersten Preis erkannte die Nasa dem Team Zopherus zu. Dessen Entwurf sieht einen Lander vor, der gleichzeitig der 3D-Drucker ist. Er baut ein Habitat aus einem Gemisch aus einer Flüssigkeit und Marssand. In den Bau werden mitgebrachte Fertigteile wie Luftschleusen integriert. Ist das Habitat fertig, hebt sich der Lander, bewegt sich ein paar Meter und baut das nächste Habitat.

Den zweiten Platz belegt das Projekt AI Spacefactory mit seinem zylindrischen Habitat Marsha. Auf dem dritten Platz landete das Konzept von Kahn-Yates. Die Designer machten sich auch Gedanken um die Beleuchtung: Die Wand besteht aus einem lichtdurchlässigen Kunststoff, der innen durch eine wabenartige Struktur aus Marsbeton verstärkt wird.

Das viertplatzierte Team SEArch+/Apis Cor plant ein Habitat, das zum Teil in einen Hang hineingebaut wird. Das bietet Schutz vor der Strahlung auf dem Mars. Das Team der Northwestern University setzt auf ein einfaches Design: Das Habitat hat eine runde Grundfläche. Darauf wird eine kuppelförmige Druckkammer aufgeblasen, über der schließlich eine Kuppel aus Marsbeton gedruckt wird.

Die Habitate sollen per 3D-Druck aufgebaut werden und eine Grundfläche von mindestens 100 Quadratmetern haben. Entsprechende Konzepte gibt es auch schon für Mondsiedlungen. Forscher testeten auch, ob Mondmaterial für den 3D-Druck tauge.

Bedingung war, dass die Designer nicht nur mit Designsoftware die Entwürfe erschafften. Sie mussten mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) zeigen, wie dick die Wände sein sollten, oder wie sie sich die Belüftung und Heizung der Marsunterkünfte vorstellten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 139,00€ (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Neuro-Chef 15. Aug 2018

LAN-Party mit Nachbarn!

Kay_Ahnung 31. Jul 2018

Vermute du meinst das ironisch :D denn auf dem Mars herrscht keine Schwerelosigkeit...

teenriot* 31. Jul 2018

Wenn die Aktivität nachgelassen hat, dann gibt es auch eine Kraft die dafür gesorgt hat...

teenriot* 31. Jul 2018

Bei Flusswasser ist es noch normaler und auch problematischer. Aber um das zu wissen...

Anonym- 30. Jul 2018

also das Gebäude sieht aus wie ein alter Hut.


Folgen Sie uns
       


Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Innovationen auf der IAA: Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach
Innovationen auf der IAA
Vom Abbiegeassistenten bis zum Solarglasdach

IAA 2019 Auf der IAA in Frankfurt sieht man nicht nur neue Autos, sondern auch etliche innovative Anwendungen und Bauteile. Zulieferer und Forscher präsentieren in Frankfurt ihre Ideen. Eine kleine Auswahl.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. E-Auto Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

    •  /