Abo
  • IT-Karriere:

Luftfahrt: Nasa testet leise Überschallflüge

Sind Überschallflüge akzeptabel, wenn statt eines lauten Knalls nur ein leises Pochen zu hören ist? Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde Nasa lässt ab Herbst leise Überschallflüge von den Bewohnern von Galveston in Texas evaluieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Testflugzeug F/A-18 der Nasa: in drei Stunden über den Atlantik
Testflugzeug F/A-18 der Nasa: in drei Stunden über den Atlantik (Bild: Maria Werries/Nasa)

Überschallpochen statt Überschallknall: Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) testet eine Flugtechnik, die Überschallflüge ohne lauten Knall ermöglichen soll.

Stellenmarkt
  1. ENERCON GmbH, Aurich
  2. OEDIV KG, Bielefeld

Ab November soll ein Pilot der Nasa mit einer McDonnell Douglas F/A-18 Hornet über dem Golf von Mexiko vor Galveston im US-Bundesstaat Texas Sturzflugmanöver durchführen, bei denen die Maschine nicht den üblichen lauten Überschallknall erzeugt. Stattdessen soll nur ein "Thump", ein Bums oder ein Pochen, auf dem Boden zu hören sein.

Bei den Sturzflügen gebe es zwar den üblichen Überschallknall direkt unter dem Flugzeug. Werde die Schallwellenenergie der F/A-18 jedoch in eine Richtung fokussiert und verstärkt, schwäche sie sich in die andere Richtung ab, erklärte die Nasa. Das Ergebnis seien die vergleichsweise leisen Geräusche, die in einigen Kilometern Entfernung kaum wahrzunehmen seien.

Ab November ist ein größeres Testprogramm vor Galveston geplant. Die Nasa wird die Lautstärke mit Sensoren messen. Zudem werden die Bewohner befragt und sollen ein Urteil darüber abgeben, ob sie die Lärmbelästigung für akzeptabel halten.

Die Nasa plant den Bau eines leisen Überschallpassagierflugzeugs, das in drei Stunden den Atlantik überqueren soll. Es soll dank seiner Rumpfform keine Überschallknalls wie damals die Concorde erzeugen. Der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin wird für die Nasa einen Prototyp mit der leisen Überschalltechnik (Quiet Supersonic Technology, QueSST) bauen. X-59 QueSST soll Anfang der 2020er Jahre erstmals fliegen.

Ziel des Projekts ist es, wieder Verkehrsmaschinen zu bauen, die wie die Concorde mit Überschallgeschwindigkeit unterwegs sind. Sie sollen aber anders als die Concorde keinen Überschallknall erzeugen. Wegen des Knalls hatten die US-Luftfahrtbehörde und im Anschluss auch die Behörden anderer Länder Flüge der Überschalljets über Land verboten. So durfte die Concorde nur auf der Transatlantikroute fliegen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)
  2. 92,60€
  3. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)

coolbit 03. Jul 2018

Blöd nur, dass man dann irgendwann die Datumsgrenze überschreitet und dann auf einen...

Faraaday 03. Jul 2018

Kompensiert, Egalisiert

Belgarion2001 02. Jul 2018

Wirds jetzt ein "Thump", ein Bums oder ein Pochen? Würde ich schon gerne wissen, bevor...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7 Pro - Hands On

Das Oneplus 7 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone des chinesischen Startups. Es verfügt über drei Kameras auf der Rückseite und eine ausfahrbare Frontkamera. Das Smartphone erscheint im Mai zu Preisen ab 710 Euro.

Oneplus 7 Pro - Hands On Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

      •  /