Mars: Die Staubstürme des roten Planeten

Stürme sind auf dem Mars nichts Ungewöhnliches. Schon vor über 200 Jahren wurden die ersten der gewaltigen Staubstürme auf dem Mars mit Teleskopen beobachtet, als die ohnehin verwaschenen Details beim Blick im Teleskop ganz verschwanden. Die stärksten Stürme können den gesamten Planeten einhüllen. Seitdem sind die Stürme genauso sehr Objekt der Forschung auf dem Mars, wie sie auch ein Hindernis sind.
Zurzeit hoffen die Betreiber des Marsrovers Opportunity täglich auf neue Signale des im Sturm gestrandeten Rovers. Wie die Nasa auf einer Pressekonferenz bekanntgab, stehen die Chancen besser als gedacht, dass der Rover den Staubsturm überstehen könnte. Den Wettermodellen zufolge sollten die Temperaturen des Rovers im Staubsturm nicht unter minus 36 Grad Celsius sinken. Das ist gerade noch warm genug, um keine Schäden davonzutragen.