Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.

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Der Boeing CST-100 Starliner wird wohl frühestens 2020 Menschen ins Weltall bringen.
Der Boeing CST-100 Starliner wird wohl frühestens 2020 Menschen ins Weltall bringen. (Bild: Nasa)

Im Jahr 2014 vergab die Nasa zwei Aufträge zur Entwicklung von Raumschiffen, um die amerikanischen Astronauten ohne russische Raketen zur Internationalen Raumstation (ISS) befördern zu können. 4,2 Milliarden US-Dollar gingen an Boeing, weitere 2,6 Milliarden an SpaceX, um bis Ende 2017 eigene Raumschiffe zur Verfügung zu haben. Das Government Accountability Office (GAO), etwa das US-Äqualent zum Bundesrechnungshof, kam im April zu dem Schluss, dass es wohl erst 2020 so weit sein wird. Am Mittwoch hat die Behörde den Abschlussbericht vorgelegt.


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