Raumfahrt: Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Das Weltraumteleskop Kepler hat Tausende mögliche Exoplaneten entdeckt, aber jetzt geht ihm langsam der Sprit aus. Deswegen hat die Nasa nun einen Nachfolger auf den Weg gebracht: Tess soll die Planetensuche übernehmen - und ausweiten.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Weltraumsonde Tess
Die Weltraumsonde Tess (Bild: Nasa)

Das Weltraumteleskop Tess ist zur Planetensuche ins All gestartet. Tess (Transiting Exoplanet Survey Satellite) habe in der Nacht zum 19. April 2018 erfolgreich an Bord einer Falcon-9-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Stellenmarkt
  1. Information Security Experts (m/w/d)
    Allianz ONE - Business Solutions GmbH, Unterföhring, Stuttgart
  2. Teamleitung IT-Sicherheitsberatung (w/m/d)
    Dataport, Altenholz/Kiel, Halle (Saale), Hamburg, Magdeburg, Rostock
Detailsuche

"Wir sind begeistert, dass Tess jetzt auf dem Weg ist, uns dabei zu helfen, Welten zu entdecken, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können - Welten, die möglicherweise bewohnbar sind oder Leben in sich haben", sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. Rund zwei Monate nach dem Start soll die Sonde in ihrer Umlaufbahn angekommen sein und Daten senden. Die rund 200 Millionen US-Dollar teure Mission ist zunächst auf etwa zwei Jahre angelegt.

Der Start war eigentlich bereits für die Nacht zum 17. April 2018 geplant gewesen, hatte aber verschoben werden müssen, um zusätzliche Tests der Navigationssysteme durchzuführen. Es war das erste Mal, dass die Nasa die Dienste von SpaceX für eine wissenschaftliche Mission in Anspruch nahm. Bislang hatte SpaceX in erster Linie mit seinem Dragon-Frachter im Auftrag der Nasa Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gebracht.

Tess ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier Kameras. Wie sein Vorgänger Kepler, dem in den kommenden Monaten der Sprit ausgehen wird, beobachtet das Teleskop das Licht bestimmter Sterne. Wenn es kurz nachlässt, könnte das bedeuten, dass ein Planet vorbeigezogen ist.

Golem Karrierewelt
  1. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Tess könnte sowohl kleine steinige Planeten als auch riesige Himmelskörper finden - und soll insgesamt ein deutlich größeres Gebiet abdecken als das Teleskop Kepler, das seit rund neun Jahren im All ist. "Die Ziele, die Tess findet, werden fantastische Objekte zur wissenschaftlichen Erforschung für die kommenden Jahrzehnte sein", sagte Nasa-Wissenschaftler Stephen Rinehart. "Es ist der Beginn einer neuen Ära für die Exoplaneten-Forschung."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Toaster 22. Mai 2018

Tolle Antwort. Hinzu kommt ja noch, dass Kepler schon vor Jahren große technische...

Ach 20. Apr 2018

Die Bahn von Tess ist so ausgefuchst gewählt, dass Tess eigentlich keinen Treibstoff...

Anonymer Nutzer 19. Apr 2018

Kann man ja Saarländer nehmen, also die Bewohner mein ich. ^-^ Also sowas wie 1...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streit mit Magnus Carlsen
Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben

Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft dem Großmeister Hans Niemann Betrug vor - eine neue Untersuchung stärkt die Vorwürfe.

Streit mit Magnus Carlsen: Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben
Artikel
  1. Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
    Airpods Pro 2 im Test
    Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

    Mit sinnvollen Änderungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. Vodafone und Telekom: Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest
    Vodafone und Telekom
    Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest

    Die Telekom liegt beim Datenvolumen klar vor Vodafone. Es gab in diesem Jahr besonders viel Roaming durch ausländische Netze.

  3. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /