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Space Launch System: Neue Rakete fliegt drei Missionen in kleiner Konfiguration

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre Pläne für die neue Rakete SLS geändert. Diese wird mehr Missionen als geplant in der schwächsten Konfiguration fliegen. Grund ist paradoxerweise eine zusätzliche Finanzhilfe des US-Kongresses für die Nasa.

Artikel veröffentlicht am ,
Trägerrakete Space Launch System: drei Jahre lang kein Start wegen Umbau
Trägerrakete Space Launch System: drei Jahre lang kein Start wegen Umbau (Bild: Nasa)

Neue Startplattform, aber dafür nur eine kleinere Mondrakete: Auf ihren ersten drei Flügen wird die Rakete Space Launch System (SLS) in der kleinen Version starten. Geplant war, bereits bei der zweiten Mission mit der großen Oberstufe zu fliegen.

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Daraus werde aber nichts, berichtet das US-Onlinenachrichtenangebot The Verge unter Berufung auf ein internes Papier der National Aeronautics and Space Administration (Nasa). Entgegen den ursprünglichen Planungen soll die SLS demnach alle drei Flüge in der schwächsten Konfiguration Block 1 absolvieren.

SLS soll es in zwei Hauptkonfigurationen geben: Block 1 und Block 1B. Block 1 ist knapp 100 Meter hoch und dazu gedacht, eine Nutzlast von 70 Tonnen in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen. Block 1B ist bis zu 120 Meter hoch und hat eine leistungsstärkere Oberstufe. Diese Version der SLS kann eine große Nutzlast von rund 130 Tonnen transportieren.

Grund für die Planänderung ist eine Finanzhilfe vom Kongress: Er hat der US-Raumfahrtbehörde für das Geschäftsjahr 2018 zusätzlich 350 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Das Geld soll für den Bau einer zweiten mobilen Startplattform verwendet werden. Derzeit verfügt die Nasa über eine solche Plattform, von der nur eine SLS Block 1 starten kann. Der ursprüngliche Plan sah einen Start der SLS Block 1 vor. Dann wollte die Nasa die Plattform umbauen, was aber knapp drei Jahre in Anspruch genommen hätte. In dieser Zeit hätte gar keine SLS starten können.

Der erste Flug der SLS, EM-1, ist für das Jahr 2020 geplant. Dann soll die Rakete eine unbemannte Orion-Kapsel auf eine dreiwöchige Reise zum Mond schicken. Mitte 2022 soll EM-2 starten. Sie wird das gleiche Ziel haben wie EM-1. Nur sollen dann Astronauten an Bord der Orion-Kapsel zum Mond fliegen und diesen umrunden. Um die gleiche Zeit soll eine weitere SLS eine unbemannte Mission zum Jupiter-Mond Europa starten. Unklar ist, ob erst EM-2 oder erst Europa Clipper starten wird.

Block 1B startet 2024

Laut den Planungen der Nasa sollte nur EM-1 in der Konfiguration Block 1 starten. EM-2 und Europa Clipper wollte die US-Raumfahrtbehörde für die Version Block 1B einsetzen. Diese Version der SLS wird aber voraussichtlich frühestens 2024 starten. Dann soll auch die neue Startrampe fertig sein.

Die SLS, an der die Nasa seit gut einem Jahrzehnt arbeitet, wird die größte bisher gebaute Rakete und soll unter anderem eine bemannte Mission zum Mars auf den Weg bringen. Allerdings gab es einige Probleme, so dass der Erstflug mehrfach verschoben werden musste: Die SLS sollte bereits im vergangenen Jahr zum ersten Mal starten. Dann wurde der Erstflug auf das Jahr 2018 verschoben. Im April empfahl die Aufsichtsbehörde Government Accountability Office (GAO) einen weiteren Aufschub.



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rumme 23. Mai 2018

Ja, aber nicht ein Raketenstart, sondern nur die fixen Kosten für die Infrastruktur...

rumme 23. Mai 2018

Zitat: "SLS soll es in zwei Hauptkonfigurationen geben: Block 1 und Block 1B. Block 1 ist...


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