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Mars 2020: Airbus soll Rover zum Probenaufsammeln konstruieren

Mitte der 2020er Jahre will die Esa Gesteinsproben vom Mars auf die Erde bringen. Dazu wird sie einen Rover auf den Mars schicken. Er nimmt aber selbst keine Proben, sondern sammelt Probenkanister ein, die ein Rover der Nasa hinterlassen hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Exomars-Rover der Esa: Airbus hat schon Erfahrung mit Marsrovern.
Exomars-Rover der Esa: Airbus hat schon Erfahrung mit Marsrovern. (Bild: Esa/ATG Medialab)

Aufräumen hinter Mars 2020: Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus soll das Konzept für einen Rover entwerfen, der Probenkanister auf dem Mars einsammeln und zur Erde zurückbringen soll. Das Projekt wird eine Kooperation zwischen den Raumfahrtbehörden der USA und Europas. Es soll Mitte der 2020er Jahre starten.

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Den Rover werde die Abteilung in Stevenage entwerfen, teilte Airbus mit. Sie wurde den Angaben zufolge ausgewählt, weil dort auch schon der Rover der europäischen Exomars-Mission gebaut wird, der 2021 auf den Nachbarplaneten fliegen soll. Für das neue Rover-Projekt erhält Airbus 4,45 Millionen Euro von der europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa).

Der Rover wird vergleichsweise klein sein und nur 130 Kilogramm wiegen. Zum Vergleich: Der von der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) 2012 auf den Mars geschossene Rover Curiosity ist drei Meter lang und wiegt 900 Kilogramm. Der Airbus-Rover wird keinerlei wissenschaftliche Instrumente an Bord haben. Seine einzige Aufgabe wird sein, Behälter mit Proben auf dem Mars einzusammeln.

Der Rover navigiert autonom

Dafür müsse er allerdings große Strecken auf dem Mars zurücklegen, sagte Projektleiter Ben Boyes der BBC. Die Routenplanung und die Navigation werde er weitgehend autonom durchführen. Das mache das Projekt sehr anspruchsvoll. Die Mission des Rover auf dem Mars ist auf einen Zeitraum von circa fünf Monaten angelegt.

Die Nasa will im Jahr 2020 einen weiteren Rover auf den Mars bringen. Mars 2020 ist weitgehend identisch mit dem Rover Curiosity, der seit 2012 den Mars erkundet, und soll unter anderem Bodenproben auf dem Planeten sammeln.

Diese wird er in kleinen Behältern, die etwa so groß sind wie ein Reagenzglas, verpacken und in Probenkanistern lagern. Im Laufe der Jahre wird der Erkundungsroboter etwa 30 dieser Kanister auf seinem Weg auf dem Planeten ablegen. Im Jahr 2026 will die europäische Raumfahrtagentur Esa den Rover auf den Mars bringen. Er wird der Route von Mars 2020 folgen und die Kanister einsammeln.

Der Rover soll seine Fracht bei einem Vehikel abliefern, das die Kanister zu einem Orbiter bringen soll. Dieser wird mit den Proben zu Erde zurückkehren. An Konzepten dafür wird aber noch gearbeitet.



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PaBa 10. Jul 2018

Damit verringerst Du den Bewegungsradius deines Rovers. Dann musst du die Teile immer...

countzero 10. Jul 2018

Eigentlich macht das nur eins einfacher. Die Sonde, die das Material zurück bringt...

Anonymer Nutzer 09. Jul 2018

na ob das was wird?


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