• IT-Karriere:
  • Services:

Blue-Moon-Projekt: Bezos will mehrere Tonnen Last auf den Mond fliegen

Die deutschen Raumfahrtfirmen OHB und MT Aerospace wollen zusammen mit Jeff Bezos' Raketenfirma Blue Origin auf den Mond. Die Pläne sind aber noch sehr vage.

Artikel veröffentlicht am ,
Die geplante Landefähre Blue Moon von Blue Origin
Die geplante Landefähre Blue Moon von Blue Origin (Bild: Blue Origin)

Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB und seine Tochterfirma MT Aerospace wollen künftig enger mit dem Raketenhersteller Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos zusammenarbeiten. Die Unternehmen hätten sich für eine künftige Blue-Moon-Mission zur Mondoberfläche zusammengeschlossen, teilte OHB mit. Die Landefähre von Blue Origin, Blue Moon genannt, solle dabei mehrere Tonnen Nutzlast auf den Mond bringen. Die Ladung soll mit der geplanten Rakete New Glenn ins All transportiert werden.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wien (Österreich)
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf

Die drei Firmen unterzeichneten dazu in dieser Woche auf dem Internationalen Raumfahrtkongress IAC in Bremen eine Absichtserklärung. Die Nutzung der Blue-Origin-Systeme und eine mögliche Zusammenarbeit "werden Gegenstand eingehender Diskussionen im Rahmen des transatlantischen Dialogs sein", hieß es. "Wir sind überzeugt, dass die Mischung der jeweiligen Kompetenzen schnell zu konkreten Ansätzen für eine weitergehende Zusammenarbeit führen wird", sagte OHB-Vorstand Lutz Bertling. Weitere Details nannten die Unternehmen bislang nicht.

Ambitionierte Mondpläne

Zur Unterstützung der Mondlandepläne wurde zudem die Moon Race NPO gGmbH (MRG) gegründet, die ebenfalls von Blue Origin unterstützt wird. Sie soll den von Airbus Defence and Space ins Leben gerufenen Mondrennenwettbewerb (Moon Race Competition) fördern. Der Pressemitteilung zufolge sollen bis Anfang 2019 Vorschläge für Projekte eingereicht werden, die die Besiedlung des Monds unterstützen. Dabei geht es um Projekte zur Fertigung von Gegenständen aus Mondressourcen, zur Energie- und Wassergewinnung sowie zum Anbau von Pflanzen.

Amazon-Chef Bezos hatte im vergangenen Mai seine Pläne zur Besiedlung des Erdtrabanten erläutert. Demnach soll die Erde den Menschen als Wohnort dienen, es soll Regionen für die Leichtindustrie geben. Die Schwerindustrie hingegen will er ins All verlegen. Die Energie soll die Sonne liefern, die an den lunaren Polen rund um die Uhr scheint. Wasser, um daraus Atemluft, Trinkwasser und Raketentreibstoff zu gewinnen, gibt es reichlich unter der Mondoberfläche. Rohstoffe, die nicht auf dem Mond abgebaut werden können, sollen von der Erde angeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-62%) 18,99€
  2. 39,99€
  3. (-67%) 7,59€
  4. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...

Mydgard 09. Okt 2018

Wie schon erwähnt wäre die Unfallgefahr viel zu hoch, vor allem weil man ja Tonnen weg...

rumme 08. Okt 2018

Aber die Ein"fuhr" nicht zollfrei ;-)

rumme 07. Okt 2018

Na ja, für die NASA wurde das LEM (offiziel) ab 1963 entwickelt und der Erststart einer...


Folgen Sie uns
       


Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen

Wir haben uns ein Testprojekt für eine elektrifizierte Tiefgarage im baden-württembergischen Tamm zeigen lassen.

Elektrifizierte Tiefgarage von Netze BW angesehen Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
    Bodyhacking
    Prothese statt Drehregler

    Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
    Ein Interview von Tobias Költzsch


      Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
      Schenker Via 14 im Test
      Leipziger Langläufer-Laptop

      Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
      Ein Test von Marc Sauter

      1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
      2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
      3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

        •  /