Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?

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Ein Modell des James-Webb-Weltraumteleskopes mit dem Team der Nasa
Ein Modell des James-Webb-Weltraumteleskopes mit dem Team der Nasa (Bild: Nasa)

Eines der großen Versprechen der Raumfahrt war die bessere Beobachtung der Sterne. Nichts stört Astronomen bei der Beobachtung des Weltalls so sehr wie die Atmosphäre, abgesehen von der Tatsache, frei atmen zu können. Die Luft absorbiert den größten Teil des infraroten und ultravioletten Lichts, der Röntgen- und Gammastrahlung. Selbst das Licht, das bis zur Erdoberfläche dringt, wird von der Atmosphäre verzerrt, macht Bilder unscharf und verfälscht Messungen der Helligkeit.


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