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Mission Horizons: @Astro_Alex fliegt wieder

Kurz nach 13 Uhr heben der deutsche Astronaut Alexander Gerst, die US-Astronautin Serena Maria Auñón-Chancellor und der russische Kosmonaut Sergeij Prokopjew in Kasachstan ab: Sie fliegen zur ISS, wo sie das nächste halbe Jahr leben und arbeiten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Alexander Gerst: keine frischen Brötchen zum Frühstück
Alexander Gerst: keine frischen Brötchen zum Frühstück (Bild: S. Corvaja/Esa)

Bald twittert er wieder: Vor vier Jahren erfreute Alexander Gerst alias Astro Alex die Twitter-Gemeinde mit wundervollen Bildern der Erde, aufgenommen aus gut 400 km Höhe. Wir dürfen auf mehr hoffen: Am heutigen Mittwoch fliegt Gerst wieder zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). Er wird zudem der erste deutsche Kommandant der ISS.

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Um 17:12 Uhr Ortszeit - 13:12 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit - wird die Sojus-Rakete mit Gerst an Bord vom Startplatz in Baikonur in Kasachstan starten. Der Start wird im Internet gestreamt. Mit an Bord in der Sojus-Kapsel werden der Kosmonaut Sergeij Prokopjew und die Astronautin Serena Maria Auñón-Chancellor sein. Am 8. Juni kurz nach 13 Uhr unserer Zeit sollen sie ihr Ziel, die ISS, erreichen.

Sie werden ihre Reise von einem historischen Ort aus antreten: Von der Rampe Nr. 1 in Baikonur wurde am 4. Oktober 1957 der Satellit Sputnik ins All geschossen. Vor dort startete Juri Gagarin am 12. April 1961 zum ersten bemannten Flug ins Weltall.

Sechs Monate wird Gersts zweite Mission an Bord der ISS dauern. Voraussichtlich am 12. Dezember werden er und seine beiden Begleiter die ISS verlassen und am Tag darauf landen. In der Zeit wird die Besatzung rund 300 wissenschaftliche Experimente in der Schwerelosigkeit durchführen. Knapp 70 davon kommen aus Europa. Etwa 40 Experimente steuern das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und andere deutsche Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen bei.

Die Experimente kommen aus Bereichen wie Plasmaphysik, Biologie, Medizin oder Materialwissenschaft. Darunter ist beispielsweise ein Fluoreszenzmikroskop, mit dem sich Vorgänge im Inneren von Zellen in Echtzeit beobachten lassen. Gerst und seine Kollegen werden ein neues Messsystem für Körper- und Stoffwechselfunktionen ausprobieren, das keine Kabel braucht, oder eine neuartige Trainingsbekleidung, die einen besseren Wärmeaustausch ermöglicht. Zudem wird Gerst aus dem All Justin, den humanoiden Roboter des DLR, per Tablet fernsteuern.

Eines wird Commander Gerst während der Mission Horizons jedoch nicht machen: Er kann seiner Besatzung keine frischen Brötchen zum Frühstück servieren. Der von Bake in Space entwickelte Ofen wird nicht mit auf die ISS fliegen. Dem Bremer Startup fehlte am Ende das Geld, um die Mission finanzieren zu können.

Nachtrag vom 6. Juni 2018, 11:38 Uhr:

Wir haben den Text um den Link zum Livestream ergänzt.



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David64Bit 06. Jun 2018

Im Ernst? Ich hab den vom Berliner Planetarium gesehen, da hat die Astronautin Samantha...

Richy-Holly 06. Jun 2018

Im Artikel klingt das so, als würde das selten passieren. Starten Sojus Raketen mit...


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