• IT-Karriere:
  • Services:

Raumfahrt: Boeings Testflug zur ISS soll eine reguläre Mission werden

Die Nasa macht Druck: Um die privaten Versorgungsmissionen zur ISS zu beschleunigen, soll Boeing seinen bemannten Testflug zu einer quasi regulären Mission ausbauen. So will die US-Raumfahrtbehörde sicherstellen, dass auch weiterhin US-Astronauten auf der Raumstation präsent sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Künstlerische Darstellung des Starliners an der ISS: Ist das Raumfahrzeug sicher?
Künstlerische Darstellung des Starliners an der ISS: Ist das Raumfahrzeug sicher? (Bild: Boeing)

Eine regulärer Flug zur Raumstation statt nur ein Test: Der erste bemannte Flug des Starliner zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS) wird voraussichtlich kein zweiwöchiger Test. Die Mission könnte deutlich länger dauern und mit mehr Besatzungsmitgliedern durchgeführt werden.

Stellenmarkt
  1. VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Würzburg

Boeings Raumtransporter soll in diesem Jahr erstmals zur ISS fliegen. Ein bemannter Testflug ist auf zwei Wochen ausgelegt und soll mit zwei Astronauten durchgeführt werden. Nach den aktuellen Planungen der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) soll der Spaceliner jedoch ein halbes Jahr lang an der Station angedockt bleiben. Statt der zwei sollen drei Mann an Bord sein.

Boeing soll, ebenso wie SpaceX, künftig Astronauten zur ISS und von dort wieder zurück zur Erde bringen. Dafür entwickeln die beiden Unternehmen eigene Raumfrachter: Boeing den CST-100 Starliner und SpaceX den Crew-Dragon. Bevor die Raumfahrzeuge reguläre bemannte Transporte zur ISS übernehmen, verlangt die Nasa zuerst zwei Testflüge zur ISS: einen unbemannten und einen mit zwei Mann Besatzung, der etwa zwei Wochen lang ist.

Ein halbes Jahr hingegen ist der normale Aufenthalt eines Besatzungsmitglieds auf der ISS. Ein Flug mit drei Mann an Bord, der ein halbes Jahr dauert, hätte damit eher den Charakter einer regulären Mission als eines Testflugs. Die Programmänderung würde bedeuten, dass ein drittes Besatzungsmitglied für den Flug ausgebildet werden muss und dass Boeing es schafft, den Spaceliner davor unbemannt zur ISS fliegen zu lassen. Bei beiden Flüge - dem unbemannten wie dem bemannten - soll der Spaceliner auch Fracht mit zur ISS nehmen.

Grund für die Hast ist, dass der Nasa die Möglichkeiten ausgehen, Astronauten auf die ISS zu bringen. Seit dem Ende der Spaceshuttles im Jahr 2011 ist die US-Raumfahrtbehörde auf die Flüge mit der russischen Raumfähre Sojus angewiesen, die derzeit als einziges Raumfahrzeug für bemannte Transporte zur ISS geeignet ist. Der letzte Flug in der Sojus, den die Nasa gebucht hat, findet Ende 2019 statt. Falls es bis dahin keine Alternative gibt, besteht die Gefahr, dass US-Astronauten nicht mehr zur ISS kommen.

Die Nasa hatte 2014 mit Boeing und SpaceX vereinbart, dass die beiden Raumfahrtunternehmen bemannte Transporte zur ISS durchführen. Doch sowohl Boeing als auch SpaceX schaffen es nicht, ihre Zeitpläne einzuhalten. Hinzu kommen Sicherheitsbedenken: Nach Ansicht von Experten erfüllen beide Raumfahrzeuge nicht die nötigen Sicherheitsanforderungen für bemannte Flüge zur ISS.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. Apple iPad Air 10,9 Zoll Wi-Fi 64GB für 632,60€, Apple iPad Air 10,9 Zoll Cellular 64GB für 769...
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

plutoniumsulfat 10. Apr 2018

Das konnten wir noch nie. Trotzdem wurde es gemacht.

Sharra 10. Apr 2018

Trumps "Terrorherrschaft" wird hoffentlich als Mahnmal für die USA wirken. Man kann nur...

Mo3bius 09. Apr 2018

Mit welcher Rakete wird die Kapsel den hochgeschossen? Hier gleich von Wikipedia: It is...

Icestorm 09. Apr 2018

Stell' Dir vor was los gewesen wäre, wäre der Virgin-Unfall vor ein paar Jahren der NASA...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator - Test

Hardwarehungriger Höhenflug: Der neue FluSi sieht fantastisch aus und spielt sich auch so.

Microsoft Flight Simulator - Test Video aufrufen
Bauen: Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg
Bauen
Ein Hochhaus aus Holz für Hamburg

Die weltweite Zementherstellung stößt jährlich mehr CO2 aus als der Luftverkehr. Ein nachwachsender Rohstoff soll Bauen umweltfreundlicher machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Transformation Söder will E-Auto-Gutschein beim Kauf von Verbrennern
  2. Kohlendioxidabscheidung Norwegen fördert Klimaschutzprojekt mit 1,5 Milliarden Euro
  3. Rohstoffe Kobalt-Kleinbergbau im Kongo soll besser werden

Shifoo: Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform
Shifoo
Golem.de startet Betatest seiner Karriere-Coaching-Plattform

Beratung, die IT-Profis in Job & Karriere effizient und individuell unterstützt: Golem.de startet die Video-Coaching-Plattform Shifoo. Hilf uns in der Betaphase, sie für dich perfekt zu machen, und profitiere vom exklusiven Angebot!

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Verstärkung für die Redaktion
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht CvD (m/w/d)
  3. In eigener Sache Die 24-kernige Golem Workstation ist da

Oneplus 8T im Test: Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro
Oneplus 8T im Test
Oneplus gutes Gesamtpaket kostet 600 Euro

Das Oneplus 8 wird durch das 8T abgelöst. Im Test überzeugen vor allem die Kamera und die Ladegeschwindigkeit. Ein 8T Pro gibt es 2020 nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bloatware Oneplus installiert keine Facebook-Dienste mehr vor
  2. Smartphone Oneplus 8 und 8 Pro bekommen Android 11
  3. Mobile Neues Oneplus-Smartphone für 200 US-Dollar erwartet

    •  /