Abo
  • IT-Karriere:

Forschung: HPE-Supercomputer sollen Missionen zum Mars unterstützen

Mit Falcon-9-Rakete und Dragon-Kapsel: HPE hat einen seiner Supercomputer zur ISS befördert. Er soll ein Jahr lang im Dauerbetrieb getestet werden. Später will HPE ihn für künftige Mars-Missionen bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Dragon-Raumkapsel hat den HPE-Computer zur ISS transportiert.
Die Dragon-Raumkapsel hat den HPE-Computer zur ISS transportiert. (Bild: NASA)

Der Computerhersteller HPE hat vor einer Woche einen seiner Supercomputer in das Weltall schicken lassen. Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat die Hardware mit einer Falcon-9-Rakete und dem Dragon-Raumschiff auf die internationale Raumstation ISS befördert. Die Startplattform hat die US-Luftwaffenbasis Cape Caneveral bereitgestellt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Wiesbaden (Home-Office möglich)
  2. UDG United Digital Group, Mainz, Herrenberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Hamburg

Ziel der einjährigen Mission sei es, die Zuverlässigkeit von HPC-Systemen im Weltall zu testen. Ungefähr so lange dauert nämlich auch eine eventuell anstehende bemannte Expedition zum Planeten Mars. HPE testet mehrere Geräte der Apollo-40-Serie auf der ISS ohne Gravitationskraft im Dauerbetrieb. Ähnlich wie HPEs The Machine setzt auch dieses System auf das Prinzip von Memory-Driven Computing, bei dem der Prozessor Zugriff auf sehr große Mengen Arbeitsspeicher hat, den er als eine Art Cache nutzt.

Kühlung mit der Kälte des Weltalls

Der Supercomputer von HPE ist Teil des Projekts Spaceborne Computer. Er ist in einem speziell versiegelten Gehäuse untergebracht und verfügt über eine Wasserkühlung, die sich die kalte Umgebung des Weltalls zu Nutze macht. Außerdem verwendet HPE standardisierte RJ45-Ethernet-Kabel und den amerikanischen Stromstandard für 110 Volt. Alle Komponenten sind in Kooperation mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA) abgestimmt worden. Sie laufen laut HPE auch mit Solarenergie aus den Kollektoren von Raumschiffen.

Das Computersystem soll weitgehend eigenständig arbeiten und möglichst wenig technisches Wissen von den Astronauten abverlangen. Auf der Hardware läuft ein speziell angepasstes Linux-Betriebssystem. Das Aktualisieren soll sich durch das einheitliche Gehäuse einfach gestalten. Vor einer Mission werden dazu auf der Erde Softwareupdates aufgespielt und das akuelle System in den Orbit befördert. Das ältere System kann dann durch das neue ausgetauscht werden. Im Weltall soll der HPE-Computer für Kursberechnungen oder komplexe Experimente verwendet werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Powerbanks ab 22,99€, Powerports ab 16,14€)
  3. (u. a. Mindecraft für 20,99€, Borderlands 2 GOTY für 6,99€, Call of Duty 8 - Modern Warfare 3...
  4. 449,94€ (bei Mindfactory.de)

FreiGeistler 23. Aug 2017

Ist derzeit noch Gegenstand der Forschung, stichwort Quantencomputer ;-)

CheeponMeth 22. Aug 2017

Ich würde fast behaupten sie testen nur eine Flugstrecke und rechnen dann die Ausfallrate...

xProcyonx 21. Aug 2017

Wie m9898 schon gesagt hat hängt der Computer am zentralen Kühlsystem der ISS. Wenn der...


Folgen Sie uns
       


Asrock DeskMini A300 - Test

Der DeskMini A300 von Asrock ist ein Mini-PC mit weniger als zwei Litern Volumen. Der kleine Rechner basiert auf einer Platine mit Sockel AM4 und eignet sich daher für Raven-Ridge-Chips wie den Athlon 200GE oder den Ryzen 5 2400G.

Asrock DeskMini A300 - Test Video aufrufen
Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
Homeoffice
Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
  3. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

    •  /