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Blue-Origin-Chef Jeff Bezos: Die Nasa erwägt eine Mondumrundung 2019.
Blue-Origin-Chef Jeff Bezos: Die Nasa erwägt eine Mondumrundung 2019. (Bild: Blue Origin)

Blue Origin: Jeff Bezos will zum Mond fliegen

Blue-Origin-Chef Jeff Bezos: Die Nasa erwägt eine Mondumrundung 2019.
Blue-Origin-Chef Jeff Bezos: Die Nasa erwägt eine Mondumrundung 2019. (Bild: Blue Origin)

Vergesst Amazon Prime Air - hier kommt Amazon Prime Space: Jeff Bezos will einen Lieferdienst zum Mond einrichten. In weniger als zehn Jahren will sein Unternehmen Blue Origin einen Raumtransporter entwickeln, der eine Mondkolonie versorgen soll.

Es gibt zwar noch keine Siedlung auf dem Mond - aber Blue Origin bringt sich schon mal in Stellung, um die künftigen Bewohner einer künftigen Mondkolonie mit dem Lebensnotwendigen zu beliefern: Chef Jeff Bezos hat ein Konzept für einen solchen Lieferdienst verfasst.

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Das Konzept sei sieben Seiten lang und als vertraulich eingestuft. Bezos habe es an die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) sowie an das Übergangsteam von US-Präsident Donald Trump geschickt, berichtet die US-Tageszeitung Washington Post. Bezos ist nicht nur Chef von Blue Origin und des Onlinehändlers Amazon, sondern besitzt auch die Washington Post - worauf die Zeitung auch selbst hinweist.

Am lunaren Südpol gibt es Wasser

Blue Origin will demnach ein Raumschiff entwickeln, das zum Mond fliegen sowie ein Landefahrzeug, das am lunaren Südpol aufsetzen soll. Eine Siedlung würde mutmaßlich am Südpol des Mondes erreicht, weil es dort Wasser und genug Sonnenlicht gibt, um die Solarzellen zu betreiben.

Bezos fordert in seinem Konzept die Nasa auf, den Aufbau eines Lieferdienstes nach dem Vorbild von Amazon zu unterstützen. Der könnte Mitte der 2020er Jahre einsatzbereit sein und Wohnmodule, Ausrüstung und Lebensmittel für die Mondkolonie transportieren.

SpaceX will 2018 um den Mond fliegen

Das Papier an die Nasa und an das Trump-Übergangsteam ist laut Washington Post auf den 4. Januar datiert. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt, zu dem die Zeitung darüber berichtet: Anfang der Woche hat Konkurrent SpaceX einen Flug zum Mond angekündigt. Das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk will im kommenden Jahr zwei zahlende Weltraumtouristen zum Mond fliegen.

Während Vorgänger Barack Obama 2010 den Mars zum Ziel der US-Raumfahrt erklärte, hat sein Nachfolger Trump kürzlich verkündet, dass die USA wieder zum Mond fliegen sollen. Die Nasa erwägt bereits, den für das kommende Jahr geplanten, unbemannten Erstflug der Raumfähre Orion abzusagen. Stattdessen soll Orion 2019 mit einer Besatzung zum Mond fliegen und diesen umrunden. Bemannt sollte Orion erst 2021 fliegen.


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madMatt 06. Mär 2017

In dem Artikel wird ausgerechnet wie teuer der Transport ist. Hier ist nicht die Rede...

zilti 05. Mär 2017

In ne ESA-Rakete würde ich mich nicht mal geschenkt setzen...

tearcatcher 03. Mär 2017

Erstens: solche Leute haben es ja (schwimmen in Geld) Zweitens: die wollen etwas...

TrollNo1 03. Mär 2017

DIe paar Euro wären es mir wert. Ich hoffe auf die Lieferung in 1h.



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