Jupitermond: Nasa beobachtet Wasserdampf auf Europa

Forschern der Nasa ist offenbar der direkte Nachweis von bis zu 200 Kilometer hohen Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa gelungen. Die Entdeckung könnte eine wichtige Rolle bei der Suche nach außerirdischem Leben spielen.

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So stellt sich ein Grafiker der Nasa die Wasserfontänen vor.
So stellt sich ein Grafiker der Nasa die Wasserfontänen vor. (Bild: NASA/ESA/K. Retherford/SWRI)

Hinweise gibt es schon länger, aber jetzt ist Forschern der Nasa offenbar der direkte Nachweis von bis zu 200 Kilometer hohen Wasserfontänen auf dem Jupitermond Europa gelungen. Die Wissenschaftler hatten eigentlich nach Spuren einer Atmosphäre auf Europa suchen wollen. Dazu haben sie den Mond beobachtet, während er sich - aus Perspektive der Erde - vor Jupiter bewegt hatte. Die Forscher haben dabei aber auch die ersten, 2012 gefundenen, Hinweise auf Wasserfontänen am Südpol des Himmelskörpers untersucht.

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Die Dämpfe auf Europa steigen aufgrund des enormen Drucks rund 200 Kilometer in die Höhe, bevor sie wieder zur Oberfläche regnen, so die Nasa. Die Beobachtung dient als weiteres Indiz für die Vermutung, dass sich unter der kilometerdicken Eisoberfläche des Mondes ein etwa 100 Kilometer tiefer Ozean aus flüssigem Wasser befinden könnte.

"Der Ozean von Europa ist einer der vielversprechendsten Orte, der im Sonnensystem möglicherweise Leben beherbergen könnte", so Geoff Yoder von der Nasa. Die Wissenschaftler hoffen, bei einer Mission dank der Dämpfe nicht auf dem Mond landen und durch die dicke Eisdecke bohren zu müssen, um an Wasserproben zu gelangen und diese auch auf Spuren von Leben untersuchen zu können. Stattdessen könnte eine Sonde versuchen, die Proben beispielsweise im Vorbeiflug aufzunehmen, was wesentlich einfacher wäre.

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